Wie haben sich das Kino und die Filmwelt in den letzten 30 Jahren verändert? Das ist die Frage, die das 10. Festival Les Films de Cannes à Bucarest“ zu beantworten versucht.
Bucharest Fringe, das Marathonfestival des Freien Theaters, findet dieses Jahr bereits zum neunten Mal statt. Die Festspiele unterstützen das freie Theater, das in Rumänien mit einem geringen Budget auskommen muss.
Eine NGO hat kürzlich in Zusammenarbeit mit der Stadt Bukarest eine Literatur- und Leseförderungsaktion in der Straßenbahn veranstaltet.
Der Debütfilm von Marius Olteanu Monștri“ (Ungeheuer“) feierte dieses Jahr seine Premiere auf der Berlinale und erhielt den Preis des Publikums.
La Gomera“, der fünfte Spielfilm des Regisseurs Corneliu Porumboiu, Rumäniens Vorschlag für eine Oscar-2020-Nominierung, ist seit dem 13. September in den rumänischen Kinos zu sehen.
Der neueste Roman des mehrfach preisgekrönten Schriftstellers Mircea Cărtărescu, Melancolia“, wurde auf der Buchmesse Bookfest 2019 zum meistverkauften Buch erklärt. Im Roman geht es um die Einsamkeit eines von seiner Mutter verlassenen Kindes.
Die Rolle, die die Rumänischlehrer in heutigen Kulturraum und zur Förderung der Literatur der Gegenwart spielen, ist sehr wichtig, wird jedoch völlig übersehen, glaubt der Verleger Cristian Cosma.
Nach seiner internationalen Premiere beim Filmfestival in Triest wurde Anfang März der Dokumentarfilm Der Abstand zwischen mir und mir“ über die Dichterin Nina Cassian in der Regie von Mona Nicoară und Dana Bunescu in den rumänischen Kinos gezeigt.
Die Ausstellung Génica Athanasiou: Muse und Lebensgefährtin von Antonin Artaud“ kann bis Ende August im Nationalen Literaturmuseum besichtigt werden. Die Ausstellung ist einer vergessene Persönlichkeit des rumänischen Kulturraums gewidmet.
Am 1. August fand in Bukarest das Festival Gellu Naum“ statt, das einem der größten Künstler des Surrealismus europaweit, dem rumänischen Dichter Gellu Naum gewidmet war. Auch dieses Jahr wurde das Festival gut besucht.
Das Projekt der Rockband FiRMA hat viele Künstler und natürlich auch das Publikum begeistert, weil es die Band geschafft hat, Rockmusik, klassische und zeitgenössische Gedichte zusammenzubringen.
Caisă – das heißt auf deutsch Aprikose, aber nicht um Obst geht es heute, sondern um den gleichnamigen Dokumentarfilm von Alexandru Mavrodineanu. Die Produktion dreht sich um den jungen Boxer Cristian Palcuie – Spitzname Aprikose – und seinen Trainer.
Der Kurzfilm Cadoul de Crăciun“ (Das Weihnachtsgeschenk“) unter der Regie von Bogdan Mureşanu wurde kürzlich mit dem Großen Preis des Internationalen Kurzfilm-Festivals in Clermont-Ferrand ausgezeichnet.
Vom 18. Juli bis 30. August werden vor dem Nationalen Kunstmuseum in Bukarest über 20 Comics von Kindern und Teenagern ausgestellt. Die Initiative ist Teil des Programms Erzähl mir eine Geschichte“, das vom Kulturverband Volum Art organisiert wird.
Die Auswahl der Aufführungen für das Nationale Theaterfestival steht fest. Wie die Festivalintendantin sagte, widerspiegele die Auswahl die gute Zeit, die das rumänische Theater derzeit erlebt. Die Festspiele finden dieses Jahr vom 18.–27. Oktober statt.