Psychologie und Psychiatrie haben in Rumänien schon immer ein Schattendasein geführt. Das kommunistische Regime schaffte die Fakultäten für Psychologie vorübergehend ab und die psychiatrische Versorgung ist in Rumänien immer noch unzulänglich.
Das kommunistische Regime rühmte sich immer damit, es habe den Analphabetismus in Rumänien getilgt. Doch Historiker sagen, dass der Erfolg der Alphabetisierungskampagne fragwürdig gewesen sei, weil die Kosten viel höher als die Vorteile waren.
Internationalismus war ein Konzept, das viele kommunistische Regime förderten. Auch die Geheimdienste kooperierten dabei streckenweise, mit dem Ziel, die Alleinherrschaft der kommunistischen Parteien sicherzustellen.
Bis 1989 sorgte die Geheimpolizei Securitate für Angst und Schrecken. Ein besonders dunkles Kapitel sind die standrechtlichen Erschießungen von Widerständlern durch Securitate-Trupps in den ersten Jahren nach der Machtergreifung der Kommunisten.
Der rumänische Regisseur Radu Jude ist mit gleich drei neuen Filmen vertreten. Die Produktionen von Radu Jude befassen sich mit heiklen Themen der modernen Geschichte Rumäniens aus einer frischen und originellen Perspektive.
Die Musik der 1970er und 1980er Jahre blieb vielen in Erinnerung, vor allem durch die Hippies und die Disco-Welle. In Rumänien herrschte damals eine kommunistische Diktatur. Doch den Rumänen blieb die internationale populäre Musik nicht unbekannt.
Iuliu Hossu war Bischof des griechisch-katholischen Bistums Cluj-Gherla, Kardinal, Senator für Recht im rumänischen Parlament, Ehrenmitglied (seit 1945) der Rumänischen Akademie und politischer Gefangener im kommunistischen Regime nach 1945.
Am 17. Januar 2000 starb in London der große Politiker Ion Raţiu. Er war einer der wichtigsten Führer des rumänischen Exils, das sich sowohl gegen den rechten als auch gegen den linken Totalitarismus stellte.
Der Fotojournalist Edward Serotta hat Rumänien zum ersten Mal während des kommunistischen Regimes besucht. Er hat das Wendejahr der europäischen Geschichte 1989 in diesem Teil Europas verbracht und erlebte die soziale-politischen Umwälzungen hautnah.
Nach 1989 schlug Rumänien zusammen mit dem Rest Mittel- und Osteuropas ein neues Kapitel in seiner Geschichte auf. Einige betrachten es als einen Fortschritt, andere trauern der untergegangenen Welt nach.
Die Revolution von 1989 hat das Schicksal Rumäniens endgültig und unwiderruflich verändert. Doch Wahrnehmungen, Mentalitäten und Erinnerungsvermögen befinden sich immer noch im Wandel.
Umfragen der letzten Zeit bestätigen eine ziemlich komplexe Wahrnehmung der kommunistischen Zeit in Rumänien: Manche trauern der bevormundenden Obrigkeit nach, andere bemängeln die zögerlichen Reformen und sehnen sich nach einem fürsorglichen Staat.
In der westrumänischen Stadt Timisoara, in der es vor 30 Jahren bei der antikommunistischen Revolution vom Dezember 1989 zu den ersten Opfern kam,...
Das kommunistische Regime in Rumänien hatte strenge Vorschriften in allen sozialen Bereichen erlassen, die Kultur war keine Ausnahme von der Regel.