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Notenbankchef Isărescu äußert sich zur Lage der rumänischen Wirtschaft

Die Rumänische Notenbank warnt über die Risiken, die die nationale Wirtschaft bedrohen und kritisiert die Maßnahmen der Regierung, gleichzeitig die Steuer und Gebühren zu reduzieren und die Löhne zu erhöhen.

Notenbankchef Isărescu äußert sich zur  Lage der rumänischen Wirtschaft
Notenbankchef Isărescu äußert sich zur Lage der rumänischen Wirtschaft

, 08.01.2016, 17:05

Die makrowirschaftliche Lage war 2015 in Rumänien stabil, so dass die Notenbank nicht bedeutend eingreifen musste, behauptet Notenbankchef Mugur Isărescu. Der beschleunigte Wirtschaftsanstieg in der zweiten Jahreshälfte wurde von der Expansion des privaten Verbrauchs auf dem Hintergrund des Anstiegs der Einkommen der Bevölkerng, der Entwicklung der Kreditierungstätigkeit, der Verminderung der direkten Versteuerung und des höheren Vertrauens in der Wirtschaft unterstützt, so Mugur Isărescu. Trotz den ermutigenden Ergebnissen fordert die Rumänische Notenbank Vorsicht. Auf internationaler Ebene bemerke man auf dem Markt eine steigende Spannung. Mugur Isărescu dazu:




“Die internationale Wirtschaft und die Region, in der wir uns befinden, waren instabil. Indirekt können wir sagen, dass wir unsere Zukunft auf diesem Hintergrund planen müssen. Die nationale Währung, der Leu, soll weiterhin stabil behalten werden. Die internationale Lage kann die Stabilität des Leus beeinflussen. Die weiten Kapitalbewegungen werden natürlich auf das Leu Auswirkungen haben und können auf dem Markt Ungleichgewichte verursachen. Wir sollen diese instabile Lage nicht stärken .




Mugur Isărescu hat den rumänischen Politikern empfohlen, Vorsicht bei der Erhöhung der Einkommen der Bevölkerung in diesem Wahljahr zu beweisen. Der rumänische Notenbankchef fügte hinzu, eine Erhöhung der Einkommen der Bevölkerung musste stattfinden, kritisierte aber die Verminderung der Mehrwert- und der Dividentensteuer. Mugur Isărescu dazu:




“Ich bin der Meinung, dass eine Lohnerhöhung in Rumänien auf dem Hintergrund der Vertiefung der Integration und der freien Bewegung der Arbeitskraft erforderlich ist. Aus diesem Grund und weil die Gehaltserhöhung von keiner Regierung ausgewichen werden konnte, nur wenn sie bereit gewesen wäre, politische, soziale und wirtschaftliche Risiken einzugehen, unterstreiche ich, dass die Reduzierung der Steuer übertrieben und gefährlich ist .




Andererseits hat die Rumänische Notenbank beschlossen, den Referenzzinssatz bei1,75% zu behalten und den Mindestreservesatz der Währungspassiva der Kreditinstitute auf 12% zu reduzieren. Die Wirtschaftsanalytiker meinen, die zwei Maßnahmen werden dank der großen Liquidität im Markt keine bedeutende Auswirkungen auf die Kredite haben.

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