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Optimistische Prognose des IWF

Der IWF hat seine Schätzungen über die Entwicklung der rumänischen Wirtschaft verbessert, die in diesem Jahr ein Wachstum von 6% verzeichnen würde.

Optimistische Prognose des IWF
Optimistische Prognose des IWF

, 07.04.2021, 12:23

Die Weltwirtschaft, die im Jahr 2020 hart getroffen wurde, aber derzeit durch die Robustheit der USA gestärkt wird, würde sich sowohl in diesem als auch im nächsten Jahr schneller als erwartet erholen – das zeigen die neuesten Prognosen, vom Dienstag, des Internationalen Währungsfonds. Im Jahr 2020 sei die Rezession historisch, sagt der IWF. Für 2021 rechnet er mit einem globalen Wirtschaftswachstum von 6 Prozent, für 2022 von 4,4 Prozent. Trotz der Unsicherheiten über die Entwicklung der Pandemie wird der Weg aus dieser Gesundheits- und Wirtschaftskrise immer klarer“, wird Gita Gopinath, Chefvolkswirtin der in Washington ansässigen Weltinstitution, von France Presse zitiert, einer ungleichmä‎ßigen Rückkehr, in mehr Geschwindigkeit, also. In der Eurozone liegen die Prognosen des IWF leicht höher – 4,4 Prozent in diesem Jahr. Deutschland würde auf 3,6% Wirtschaftswachstum setzen, Frankreich – auf 5,8, Italien – auf 4,2 und Spanien – auf 6,4%. Es ist jedoch anzumerken, dass das Tempo nicht ausreicht, um die letztjährige Schrumpfung von 6,6% aufzuheben, so dass Europa mindestens bis zum Sommer 2022 warten muss. Der Internationale Währungsfonds hat ebenfalls seine Schätzungen verbessert.



Bezüglich der rumänischen Wirtschaft diesmal. Wenn im Oktober letzten Jahres, schätzte der Fonds, dass Rumänien im Jahr 2021 ein Wachstum von 4,6% haben wird, nach den neuen Prognosen am Dienstag, würde das BIP um 6 Prozent steigen. Der IWF verbesserte auch seine Schätzungen für 2022, zu einem Fortschritt von 4,8%. In Bezug auf die Inflation revidierte der IWF die Schätzungen nach oben und zeigte, dass Rumänien einen durchschnittlichen jährlichen Preisanstieg von 2,8% im Jahr 2021 haben würde, im Vergleich zu einem Vorschuss von 2,5%, wie die Prognose im Herbst, auf 2,1% im Jahr 2022 zu reduzieren. Auch das Leistungsbilanzdefizit würde nur sehr geringfügig reduziert werden, auf 5% des BIP im Jahr 2021 und auf 4,7% im Jahr 2022.



Der liberale Ministerpräsident Florin Cîţu begrü‎ßte die Nachricht des IWF als „fantastisch“, was er als Zeichen für das Vertrauen der internationalen Finanzinstitution in die Mitte-Rechts-Koalitionsregierung in Bukarest sieht. Finanzminister Alexandru Nazare erklärte seinerseits, die IWF-Prognose bestätige den richtigen Weg, auf dem sich die rumänischen Behörden befänden.



Das vom IWF prognostizierte Wirtschaftswachstum steht nur auf dem Papier und für die rechte Regierung, für die Rumänen ist es Armut“ – sagt dagegen der Vorsitzende der grö‎ßten Oppositionspartei im Bukarester Parlament, der Sozialdemokrat Marcel Ciolacu. Er sagt, dass die Lebensmittel- und Versorgungspreise explodiert sind, die Kaufkraft dramatisch gesunken ist, die europäische Einheitswährung 5 Lei erreicht hat und mehr als die Hälfte des BIP auf Schulden aufgebaut ist, was bedeutet, dass Rumänien buchhalterisch aufbläht, sich aber wirtschaftlich und sozial nicht entwickelt.

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