Die internationale Hitzewelle hat auch Rumänien erreicht. In einigen Teilen des Landes wurden Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius gemessen, vor allem im Süden und Westen. Das thermische Unbehagen war groß, und der Temperatur-Feuchte-Index überschritt die kritische Schwelle von 80 Einheiten.
In vielen Städten richteten die Stadtverwaltungen in belebten Gebieten Kühlbereiche ein und sorgten dafür, dass Springbrunnen und Klimaanlagen in öffentlichen Verkehrsmitteln in Betrieb blieben. Der Straßenverkehr wurde für den Schwerlastverkehr auf bestimmten Streckenabschnitten eingeschränkt. Auch der Schienenverkehr war betroffen.
Extrem hohe Temperaturen und menschliche Unachtsamkeit trugen derweil zu Vegetationsbränden bei, die jedoch beherrschbar waren. In vielen Teilen des Landes wechselten sich übermäßige Hitze und Gewittern sowie Stürme ab.
Zwei Minister im Kabinett Ciolacu abgelöst
Die Sozialdemokraten haben die beiden Minister ersetzt, die im Zuge des Pflegeheimeskandals zurückgetreten waren. Die Europaabgeordnete Natalia Intotero kam für Gabriela Firea als Familienministerin, während ihre Kollegin im EU-Parlament, Simona Bucura-Oprescu, das Arbeitsministerium von Marius Budăi übernahm. Premierminister Marcel Ciolacu, der vor Entlassungen gewarnt hatte, wenn Unregelmäßigkeiten in Altenheimen aufgedeckt würden, forderte den neuen Arbeitsminister auf, die Leiter der Sozialprüfungsstellen in sieben Bezirken und der Hauptstadt Bukarest vom Amt zu suspendieren. Er räumte ein, dass Entlassungen und Rücktritte zwar notwendig seien, aber nur einen Teil des Problems lösen. Nun müsse die Änderung der Rechtsvorschriften über die Zulassung, Genehmigung, Überwachung und Kontrolle dieser Einrichtungen folgen. PSD-Sprecher Lucian Romașcanu zeigte sich unglücklich darüber, dass seine Partei alleine die politischen Kosten des Skandals trägt. Er forderte den Rücktritt der derzeitigen liberalen Kulturministerin Raluca Turcane, da sie die so genannten Horrorheime genehmigt haben soll, als sie das Arbeitsministerium leitete. Zum Zeitpunkt der Genehmigung sei allerdings alles in Ordnung gewesen und die Ausstellung der Zulassung als Verwaltungsakt sei verpflichtend, wenn die gesetzlich festgelegten Voraussetzungen erfüllt sind, konterte Raluca Turcan.
Rumänischer Tag der Luftfahrt und Training für ukrainische Piloten
Der Tag der rumänischen Luftwaffe und der Luftfahrt wurde gefeiert. Die Luftstreikräfte stellen eine moderne und wichtige Komponente der rumänischen Armee dar, und ermöglichen es, auf militärische Sicherheitsherausforderungen in der Schwarzmeerregion und an der gesamten Ostflanke zu reagieren. Die von den Militärfliegern gemeinsam mit anderen Truppenteilen durchgeführten Aktionen tragen wesentlich zur Stärkung des Profils des Landes auf regionaler und euro-atlantischer Ebene bei, betonte Präsident Klaus Iohannis. Dem Staatschef zufolge wird die Zuweisung von 2,5 % des BIP für die Verteidigung ab diesem Jahr die Durchführung von Großprojekten zur Ausrüstung der Luftwaffe ermöglichen und die Bedingungen für die Durchführung von Kampfeinsätzen erheblich verbessern, wie z. B. den Ersatz der F-16-Flugzeuge, die auf die F-35-Plattform umgestellt werden.
John Malkovich auf der Bühne in Timișoara
Der berühmte amerikanische Schauspieler John Malkovich stand am Donnerstag und Freitag auf der Bühne des Nationaltheaters in Timișoara, um das Stück „Infernal Comedy“ aufzuführen, eine absolute Premiere für die Stadt und ein Highlight der Kulturhauptstadt Europas. „Infernal Comedy“ ist ein Stück, das der österreichische Autor Michael Sturminger, der auch der künstlerische Leiter ist, speziell für Malkovich geschrieben hat und das einen Dialog zwischen gesprochener und gesungener Sprache aufbaut. Das klangliche Universum wird durch die Musik von Vivaldi, Mozart, Beethoven, Haydn, Weber, Gluck und Boccherini unterstrichen. Die „Infernal Komödie“ wurde weltweit in mehr als 150 Spielstätten in Ländern auf drei Kontinenten aufgeführt.
Rumänischer Fußball im Abseits
Der rumänische Titelverteidiger Farul Constanta ist noch in der Vorrunde der Champions League gegen Sheriff Tiraspol, den moldauischen Meister, ausgeschieden. Im Rückspiel unterlag Constanta 3:0, nachdem das Hinspiel mit nur 0:1 gewonnen wurde. Bei Sheriff waren wir die schlimmste Version von uns selbst“, sagte Farul-Trainer Gheorghe Hagi. Im vergangenen Jahr war Meister CFR Cluj in der gleichen Runde gegen ein armenisches Team ausgeschieden. Farul Constanța wird nun zusammen mit CFR Cluj, Sepsi Sfântu Gheorghe und FCSB versuchen, zumindest einen Gruppenplatz in der vergleichsweise schwächeren Conference League zu erstreiten. Da der rumänische Fußball nicht in der Lage ist, Mannschaften aufzustellen, die es zumindest mit weniger namhaften Klubs aus dem Osten des Kontinents aufnehmen können, sehen ihn viele derzeit so schwach wie noch nie in seiner Geschichte. .
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