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Rumänien Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2028

In zwei Jahren wird die rumänische Literatur im Mittelpunkt der internationalen Buchwelt stehen: Rumänien ist Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2028. Das teilte das Kulturministerium in Bukarest mit.

Rumäniens Kulturminister András István Demeter (r.i.B.) mit Frankfurter-Buchmesse-Direktor Juergen Boos (Fotoquelle: facebook.com/MinisterulCulturiiRomania/Florin Ghioca - Theatre Photographer)
Rumäniens Kulturminister András István Demeter (r.i.B.) mit Frankfurter-Buchmesse-Direktor Juergen Boos (Fotoquelle: facebook.com/MinisterulCulturiiRomania/Florin Ghioca - Theatre Photographer)

und , 23.02.2026, 15:00

Vom 11. bis 15. Oktober 2028 wird sich das Land bei der 80. Ausgabe der Buchmesse in Frankfurt am Main präsentieren – mit seiner Literatur und darüber hinaus mit einem breiten Spektrum kultureller Ausdrucksformen.

Mit der Unterzeichnung des offiziellen Abkommens, das Rumänien den Status als Ehrengast verleiht, werde das Land „wirklich im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen“, erklärte der Direktor der Frankfurter Buchmesse, Juergen Boos. Er erinnerte daran, dass vor 145 Jahren diplomatische Beziehungen zwischen Rumänien und Deutschland aufgenommen wurden. „Seitdem sind enge kulturelle Verbindungen gewachsen – durch Literatur, durch Übersetzungen, durch lebendigen Austausch. Heute schreiben wir diese Geschichte gemeinsam weiter. Die klassische Literatur ist seit Langem in Europa präsent, getragen von einer starken zeitgenössischen Literatur“, so Boos.

Der Messe-Direktor verwies zudem auf zahlreiche deutschsprachige Autoren aus Rumänien, darunter Herta Müller, die 2009 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde – mehr als zwei Jahrzehnte nachdem sie infolge der kommunistischen Diktatur in Bukarest Rumänien verlassen hatte und in die Bundesrepublik übersiedelt war.

Die Vorbereitungen für 2028 seien als „gemeinsamer Prozess in den kommenden drei Jahren“ angelegt. „Es werden neue Übersetzungen entstehen, Verlage werden reisen und neue Kontakte knüpfen, deutsch-rumänische Projekte werden Schritt für Schritt realisiert. Die rumänische Literatur wird in Deutschland und international noch sichtbarer werden“, sagte Boos.

Auch Rumäniens Kulturminister András Demeter spricht von einer großen Chance: „Für das Kulturministerium bedeutet dieses Projekt eine wichtige Gelegenheit, das Bild der rumänischen Literatur zu stärken und sie weltweit sichtbarer zu machen. Die Frankfurter Buchmesse ist das bedeutendste Ereignis der Branche weltweit. Hier werden Weichen gestellt, nachhaltige Beziehungen geknüpft und der internationale Ideenaustausch mitbestimmt.“

Rumänien komme mit klaren Argumenten nach Frankfurt, so der Minister weiter. Das Land sei nach Bevölkerungszahl das sechstgrößte in der Europäischen Union, verfüge über eine wachsende Wirtschaft und eine Regierung, die europäische Werte teile. Zugleich sei Rumänien ein Faktor der Stabilität und des Dialogs in einer politisch angespannten Region. Diese Realität spiegele sich auch in Literatur und Erzählkunst wider.

„Wir sind überzeugt, dass das Publikum in Frankfurt eine Kultur und ein Land entdecken wird, das an der Grenze der Europäischen Union liegt und über das lange Zeit zu wenig bekannt war. Rumänische Literatur, Geschichte, Traditionen, die jüngere Vergangenheit und aktuelle Themen können einen relevanten und authentischen Beitrag zum europäischen Diskurs leisten“, sagte noch Minister Demeter.

Neben der Literatur will Rumänien in Frankfurt auch andere kulturelle Bereiche präsentieren, in denen sich Künstler international einen Namen gemacht haben – darunter Film, Theater, zeitgenössischer Tanz, Musik und bildende Kunst. Vorgestellt werden sollen zudem Naturerbe, Ökotourismus und Gastronomie.

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