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Vier Jahre Krieg in der Ukraine – Reaktionen aus Rumänien

Rumänien wird die Ukraine weiterhin unterstützen – das versicherten die rumänischen Behörden vier Jahre nach Ausbruch des Krieges an der Grenze.

Foto: Diana Vyshniakova / unsplash.com
Foto: Diana Vyshniakova / unsplash.com

, 25.02.2026, 19:56

Präsident Nicușor Dan und Premierminister Ilie Bolojan würdigten vier Jahre nach der russischen Invasion in der Ukraine den Mut und die Widerstandskraft des ukrainischen Volkes und erklärten, dass Rumänien den Nachbarstaat weiterhin unterstützen werde – ein Land, das für ganz Europa kämpfe und zur Sicherheit des Kontinents beitrage.

„Wir stehen an eurer Seite, um einen gerechten und umfassenden Frieden zu erreichen und Sicherheitsgarantien zu etablieren, die jede neue Aggression Russlands verhindern. Das bleibt für uns essenziell, da die Sicherheit Rumäniens und des gesamten Kontinents eng mit der der Ukraine verknüpft ist“, erklärte Nicușor Dan, nachdem er an der Sitzung der Koalition der Willigen, teilgenommen hatte, die die Verbündeten Kiews vereint, teilgenommen hatte.

Auch die Außenministerin Oana Țoiu schrieb in einem Beitrag in den sozialen Netzwerken, Rumänien habe sich 2022 dafür entschieden, auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen, indem es die Ukraine unterstütze – und werde diesen Weg fortsetzen. Ein „durch Gewalt diktierter Frieden ist kein Frieden“, sondern lediglich eine Pause vor einer Aggression, die nicht enden werde, betonte sie.

Verteidigungsminister Radu Miruță erklärte seinerseits: „Vor vier Jahren hat sich die Welt an einem Morgen verändert. Ein Krieg in Europa – etwas, das viele von uns für unmöglich hielten – begann direkt an unserer Grenze.“ „Wir haben unsere Häuser geöffnet. Wir haben geholfen. Wir haben Solidarität gezeigt. Wir waren menschlich“, fügte er hinzu.

Bei einer in Bukarest abgehaltenen Veranstaltung, die vier Jahre der Reaktion und Koordination zur Unterstützung ukrainischer Flüchtlinge markierte, versicherte der Minister für Investitionen und europäische Projekte, Dragoș Pîslaru, dass „die Ukrainer nicht allein sind – Rumänien steht ihnen nicht nur beim vorübergehenden Schutz zur Seite, sondern auch beim Wiederaufbau von Häusern und bei der Zusammenführung von Familien“.

In mehreren Städten des Landes wurden Veranstaltungen zum Gedenken an vier Jahre seit der russischen Invasion des Nachbarstaates organisiert. Zudem wurden am Dienstag mehrere symbolträchtige Gebäude in Bukarest in den Farben der ukrainischen Flagge beleuchtet – als Zeichen der Solidarität mit dem ukrainischen Volk.

Gleichzeitig hielten sich am Dienstag mehrere rumänische Amtsträger in Kiew auf. Der Senator Cristian Niculescu Țâgârlaș erklärte aus dem Nachbarland, der von der Russischen Föderation gegen die Ukraine begonnene Krieg müsse gestoppt werden, bevor er sich auf andere Staaten ausweite – einschließlich NATO-Mitgliedsländer. Er betonte, „die Botschaft Rumäniens ist eine sehr klare: Solidarität und Unterstützung“.

Ebenfalls in Kiew sprach sich der Abgeordnete Ionuț Moșteanu, ehemaliger Verteidigungsminister, für die Notwendigkeit eines Waffenstillstands aus, zeigte sich jedoch überzeugt, dass dieser ohne solide Sicherheitsgarantien für die Ukraine nicht zustande kommen werde. Er erklärte, Rumänien werde weiterhin eine wichtige Rolle für die Sicherheit in der Region spielen, und versicherte, dass das Land sich am Wiederaufbau der Ukraine beteiligen werde.

Abschließend ist festzuhalten, dass offiziellen Angaben zufolge seit Beginn der russischen Invasion Millionen ukrainischer Flüchtlinge Rumänien durchquert haben, wobei die meisten ihre Reise in andere europäische Länder fortsetzten. Ende vergangenen Jahres hielten sich noch knapp 200.000 ukrainische Flüchtlinge im Land auf, wie aus offiziellen Zahlen hervorgeht.

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