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Nachrichten 19.02.2022

Die Meldungen des Tages im Überblick

Nachrichten 19.02.2022
Nachrichten 19.02.2022

, 19.02.2022, 13:31

– In den letzten 24 Stunden wurden in Rumänien insgesamt 12.319 Corona-Neuinfektionen und 148 Todesfälle gemeldet. Mit 40.018 Fällen wurde am 1. Februar die höchste Zahl an Corona-Erkrankungen seit Beginn der Pandemie verzeichnet. Die gegenwärtige Corona-Welle flaut im ganzen Lande ab. Gleichzeitig nimmt aber auch die Impfwilligkeit der Rumäninnen und Rumänen ab. Knapp über 8 Millionen Menschen sind vollständig geimpft.




– US-Präsident Joe Biden erklärte am Freitag, er sei überzeugt, dass sein russischer Amtskollege Wladimir Putin die Entscheidung zum Einmarsch in die Ukraine getroffen habe, schreibt die AFP. Wir glauben, dass sie die Hauptstadt Kiew ins Visier nehmen werden, eine Stadt mit 2,8 Millionen unschuldigen Menschen“, betonte der US-Regierungschef. Er fügte jedoch hinzu, dass, solange es keine Invasion gebe, die Diplomatie immer eine Option bleibe, und erinnerte daran, dass Au‎ßenminister Antony Blinken am Donnerstag in Europa mit seinem russischen Amtskollegen Sergei Lawrow zusammentreffen soll.




– Zu der Ukraine-Krise sagte der rumänische Präsident Klaus Iohannis, es wäre wünschenswert, dass der Dialog fortgesetzt werde. Er betonte in einer von der Präsidialverwaltung veröffentlichten Erklärung, die enge Koordination und die Einheit der Alliierten und der Nordatlantischen Organisation seien von entscheidender Bedeutung. Iohannis nahm am Freitag, auf Einladung von US-Präsident Joe Biden, an Konsultationen mit führenden Vertretern der Alliierten und der Europäischen Union über die jüngsten sicherheitspolitischen Entwicklungen ausgehend von den russischen Provokationen teil. Der rumänische Präsident sagte, es sei wichtig, das umfassende Sanktionspaket fertig zu schnüren und unmissverständlich klarzustellen, dass dieses angewendet werde, wenn sich die Lage verschlechtert. Er betonte auch die Notwendigkeit, die Abschreckungs- und Verteidigungsposition an der gesamten Ostflanke der NATO – von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer – in einheitlicher und kohärenter Weise zu stärken. Nur so könne ein Beitrag zur Aufrechterhaltung der regionalen Stabilität und der Sicherheit des Bündnisses insgesamt geleistet werden, fügte er hinzu. Klaus Iohannis bekräftigte Rumäniens entschiedenes Eintreten für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine und für ihr Recht, frei über ihre Au‎ßenpolitik zu entscheiden. Er erklärte auch, dass Rumänien bereit sei, alle Auswirkungen der derzeitigen Krise zu bewältigen.




– An diesem Wochenende kommen Staats- und Regierungschefs aus aller Welt zur Münchner Sicherheitskonferenz zusammen. Die Ukraine-Krise und die Befürchtungen einer russischen Militärinvasion in der Ukraine werden dabei im Vordergrund stehen, berichten die Presseagenturen. Rumänien ist durch Au‎ßenminister Bogdan Aurescu und Verteidigungsminister Vasile Dincu vertreten. Zum ersten Mal in den letzten Jahren nimmt Russland nicht an der Sicherheitskonferenz teil. Dies deutet auf eine Verschlechterung der Beziehungen zwischen dem Westen und Moskau hin. Die Kiewer Präsidentschaft teilte mit, dass der ukrainische Präsident Volodymyr Selenskyj daran festhält, an der Münchner Sicherheitskonferenz teilzunehmen. Die Reise des ukrainischen Staatschefs galt aufgrund der drohenden Gefahr eines russischen Angriffs als unsicher, schreibt die AFP. Andererseits kündigte der Separatistenführer der selbst ernannten Donezk“ Republik in der Ostukraine am Sonnabend eine allgemeine Mobilisierung an. Der Separatistenführer in der Region Luhansk gab kurz darauf eine ähnliche Erklärung ab. Die Ankündigungen erfolgten inmitten einer „dramatischen Zunahme“ von Verletzungen der Waffenruhe in der Ostukraine, die Stunden zuvor von OSZE-Beobachtern gemeldet worden war.




– Am heutigen Sonnabend jährt sich der 146. Geburtstag des gro‎ßen rumänischen Bildhauers Constantin Brâncuși. Dieser wird in den Vertretungen des Rumänischen Kulturinstituts in den wichtigsten Hauptstädten der Welt mit zahlreichen Veranstaltungen begangen. Premierminister Nicolae Ciucă erklärte, die Veranstaltungen seien „eine Hommage an das au‎ßergewöhnliche Talent eines Rumänen, der durch seine meisterhafte Kunst die Weltbildhauerei radikal beeinflusst hat“. Ferner sagte er, Constantin Brâncuși war ein Genie, der, in der für den rumänischen Bauern typischen Bescheidenheit und Einfachheit lebte. Die Natur, die Spiritualität und die rumänische Folklore waren seine Musen und verwandelten sein Atelier in Paris in eine kleine Ecke des bäuerlichen Rumäniens.

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