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Nachrichten 29.12.2021

Innerhalb von 24 Stunden sind in Rumänien rund 1.270 neue COVID-Fälle registriert worden, wobei mehr als 42.000 Tests durchgeführt wurden. Im gleichen Zeitraum wurden 35 Todesfälle gemeldet, wie die Behörden am Mittwoch mitteilten. Seit dem Ausbruch der Pandemie wurden in Rumänien mehr als 1,8 Millionen COVID-19-Fälle registriert, und fast 60 000 Menschen, bei denen das neue Coronavirus diagnostiziert wurde, sind gestorben. Der rumänische Gesundheitsminister Alexandru Rafila hat am Mittwoch angekündigt, dass die Quarantäne- und Isolationszeit für Covid-Patienten wie in den meisten Ländern der Europäischen Union von 14 auf 10 Tage verkürzt wird. Die Leiterin des Nationalen Zentrums für die Überwachung und Kontrolle übertragbarer Krankheiten Adriana Pistol rief ihrerseits im Hinblick auf eine künftige Pandemiewelle durch den Omikron-Stamm zur Impfung auf. Rumänien hat nach Bulgarien die zweitniedrigste Impfrate unter den 27 Mitgliedern der Europäischen Union. Weniger als 7,9 Millionen Rumänen haben das vollständige Impfprogramm in Anspruch genommen, das sind etwas mehr als 40 % der anspruchsberechtigten Bevölkerung. Etwa zwei Millionen von ihnen haben auch die so genannte Boosterdosis erhalten.

Nachrichten 29.12.2021
Nachrichten 29.12.2021

, 29.12.2021, 17:23

Innerhalb von 24 Stunden sind in Rumänien rund 1.270 neue COVID-Fälle registriert worden, wobei mehr als 42.000 Tests durchgeführt wurden. Im gleichen Zeitraum wurden 35 Todesfälle gemeldet, wie die Behörden am Mittwoch mitteilten. Seit dem Ausbruch der Pandemie wurden in Rumänien mehr als 1,8 Millionen COVID-19-Fälle registriert, und fast 60 000 Menschen, bei denen das neue Coronavirus diagnostiziert wurde, sind gestorben. Der rumänische Gesundheitsminister Alexandru Rafila hat am Mittwoch angekündigt, dass die Quarantäne- und Isolationszeit für Covid-Patienten wie in den meisten Ländern der Europäischen Union von 14 auf 10 Tage verkürzt wird. Die Leiterin des Nationalen Zentrums für die Überwachung und Kontrolle übertragbarer Krankheiten Adriana Pistol rief ihrerseits im Hinblick auf eine künftige Pandemiewelle durch den Omikron-Stamm zur Impfung auf. Rumänien hat nach Bulgarien die zweitniedrigste Impfrate unter den 27 Mitgliedern der Europäischen Union. Weniger als 7,9 Millionen Rumänen haben das vollständige Impfprogramm in Anspruch genommen, das sind etwas mehr als 40 % der anspruchsberechtigten Bevölkerung. Etwa zwei Millionen von ihnen haben auch die so genannte Boosterdosis erhalten.



Der Omikron-Stamm des neuen Coronavirus breitet sich in vielen Ländern rasch aus, aber die Zahl der im Krankenhaus behandelten Patienten bleibt vorerst gering. Das Vereinigte Königreich verzeichnete am Dienstag fast 130.000 neue COVID-19-Fälle – ein neuer Rekord – und 18 Todesfälle im Zusammenhang mit der Infektion. Auch in Portugal wurde der absolute Rekord seit Beginn der Pandemie verzeichnet – 17.000 Neuinfektionen in den letzten 24 Stunden, in einem Land mit der weltweit höchsten Impfrate nach den Arabischen Emiraten. Fast ein Viertel der 10 Millionen Einwohner hat auch die Boosterdosis erhalten, und die Beschränkungen werden immer strenger. In der Schweiz sind 13.000 neue Fälle aufgetreten, und 40 Personen, die mit drei Dosen geimpft wurden, liegen im Krankenhaus. Die von den Schweizer Behörden vorgeschlagene Lösung besteht nun darin, menschliche Kontakte möglichst zu vermeiden. Auch in den Niederlanden ist die Omikron-Variante jetzt vorherrschend, aber die Infektionskurve geht vorerst abwärts, während ein strenger Lockdown verhängt wurde. In Italien wurde mit mehr als 78.000 neuen COVID-19-Fällen an einem Tag ein neuer Rekord seit Beginn der Pandemie aufgestellt. In der Türkei ist die Zahl der Neuinfektionen auf über 30.000 gestiegen, der höchste Stand seit Mitte Oktober. Die Behörden in Ankara bestehen auf der Notwendigkeit der Impfung. Polen meldete am Mittwoch 794 Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19, die höchste tägliche Opferzahl seit der vierten Welle der Coronavirus-Pandemie.



Der rumänische Staatspräsident Klaus Iohannis hat den Staatshaushalt und die Sozialversicherungsetats für das kommende Jahr in Kraft gesetzt. Der von der Koalitionsregierung aufgestellte Haushaltsplan für 2022 basiert auf einem Wirtschaftswachstum von 4,6 %, einer durchschnittlichen jährlichen Inflation von 6,5 % und einem durchschnittlichen Bruttolohn von knapp 6000 Lei (umgerechnet etwa 1.200 €) pro Monat. Die Obergrenze für die Staatsverschuldung wurde ebenfalls auf 49,8 % des Bruttoinlandsprodukts festgesetzt, was schätzungsweise 260 Milliarden Euro entspricht. Fast 100 Mrd. Lei, oder 7,3 % des BIP, sind für die Zahlung der öffentlichen Renten vorgesehen. Das Dokument wurde von der oppositionellen Union zur Rettung Rumäniens – kurz USR – vor dem Verfassungsgericht angefochten, aber der Antrag wurde von den Richtern abgelehnt. Die Richter erklärten in ihrer Begründung, die erstmals am selben Tag wie die Entscheidung verkündet wurde, dass es keine Verletzung der Verfassung feststellen könne. Die USR rügte, dass der Staatshaushalt den von den Bürgermeistern dieser Partei geführten Verwaltungen nicht die erforderlichen Mittel zugewiesen habe. Der Chef der Liberalen Partei und ehemaliger Ministerpräsident Florin Cîțu, kritisierte auch, dass der Haushaltsentwurf für das kommende Jahr nicht wie von der Regierungskoalition vereinbart 7 % des BIP für Investitionen vorsieht, sondern nur 6,7%.

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