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Nachrichten 30.11.2021

In Rumänien wurden am Dienstag mehr als 1.600 COVID-19 Neufälle innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Außerdem wurden 147 Todesfälle angekündigt. Ärzte warnen, dass Rettungsdienste zwar weniger Anfragen für Heimtests erhalten, aber weiterhin mit einer großen Anzahl von Besatzungen zusammenarbeiten. Nach der Ankündigung mehrerer Staaten über den Nachweis der über 50 Mutationen aufweisenden Omikron-Variante von SARS-CoV-2, berücksichtigen die jetzt in Rumänien durchgeführten Tests auch die Existenz dieses Stammes. Andererseits bleibt das Impftempo niedrig – nur etwa 12.800 Menschen wurden mit der ersten Dosis geimpft. Laut Berichten vom Montag wurden fast doppelt so viele Dosen als Auffrischungsimpfung verabreicht.

Nachrichten 30.11.2021
Nachrichten 30.11.2021

, 30.11.2021, 14:30

In Rumänien wurden am Dienstag mehr als 1.600 COVID-19 Neufälle innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Außerdem wurden 147 Todesfälle angekündigt. Ärzte warnen, dass Rettungsdienste zwar weniger Anfragen für Heimtests erhalten, aber weiterhin mit einer großen Anzahl von Besatzungen zusammenarbeiten. Nach der Ankündigung mehrerer Staaten über den Nachweis der über 50 Mutationen aufweisenden Omikron-Variante von SARS-CoV-2, berücksichtigen die jetzt in Rumänien durchgeführten Tests auch die Existenz dieses Stammes. Andererseits bleibt das Impftempo niedrig – nur etwa 12.800 Menschen wurden mit der ersten Dosis geimpft. Laut Berichten vom Montag wurden fast doppelt so viele Dosen als Auffrischungsimpfung verabreicht.



Rumänische Staatsbürger, die nach der Einstellung der Flüge in die EU aufgrund neuer Stämme des Coronavirus Omikron in Südafrika geblieben waren, sollen am Dienstag am Flughafen Otopeni (in der Nähe von Bukarest) ankommen. Alle Passagiere werden getestet und unter Quarantäne gestellt. Die rund 50 verfügbaren Sitzplätze in den Tarom-Flugzeugen, die nach Pretoria flogen, wurden anderen EU-Mitgliedstaaten angeboten, um ihre Bürger über den europäischen Katastrophenschutzmechanismus zu repatriieren. Das Außenministerium in Bukarest erklärte heute, dass die rumänische Botschaft in Rabat im Zusammenhang mit der Entscheidung der marokkanischen Behörden, kommerzielle Flüge nach Marokko aufgrund der neuen Variante des Coronavirus auszusetzen, die Situation von 72 rumänischen Touristen verwaltet, deren Flüge von Fluggesellschaften, für die sie reserviert hatten, abgesagt wurden. Die rumänische Botschaft in Rabat hat dringend Schritte unternommen, um alternative Flüge in das Land zu finden. Das Außenministerium empfiehlt den Rumänen, die Möglichkeit einer Reise in die von der neuen Variante des Coronavirus betroffenen Staaten sorgfältig zu analysieren und den Abschnitt COVID-19-Reisewarnungen“ auf der Website des Ministeriums zu konsultieren.



Christen auf der ganzen Welt, darunter auch Rumänien, ein überwiegend orthodoxes Land, feiern am Dienstag den heiligen Apostel Andreas. Er gilt als geistlicher Beschützer Rumäniens, nachdem er als Jünger des Erlösers Jesus Christus das Christentum gepredigt und erstmals Einwohner der Dobrogea (Südosten, am Westufer des Schwarzen Meeres) getauft hat. Der heilige Andreas starb als Märtyrer in der griechischen Stadt Patras, gekreuzigt an einem Kreuz in X-Form. Heute feiern über 900.000 Rumänen ihren Namenstag.



1.500 Soldaten und Spezialisten des Verteidigungsministeriums und des Innenministeriums sowie des Sonderdienstes für Telekommunikation und der Nationalen Strafvollzugsverwaltung, zu denen morgen ausländische Soldaten beitreten, werden am 1. Dezember an der nationalen Parade, die in die Hauptstadt anlässlich des Nationalfeiertags Rumäniens statttfindet, teilnehmen. Außerdem sollen laut dem Verteidigungsministerium100 Kampfmittel vorgestellt werden. Auch in Alba Iulia (Mitte) wird eine Militärparade organisiert, wo die Zeremonien heute beginnen. Veranstaltat werden ebenfalls militärische Kranzniederlegungen, eine thematische Fotoausstellung, die Verleihung von Ehrenbürgertiteln und die Beschwörung der Persönlichkeiten der Union. Der Abend endet mit einem vokal-symphonischen Konzert. Der 1. Dezember wurde nach der antikommunistischen Revolution von 1989 zum offiziellen Nationalfeiertag Rumäniens. Am Ende des Ersten Weltkriegs im Jahr 1918 endet der Prozess der Errichtung des rumänischen nationalen Einheitsstaates durch den Eintritt unter die Autorität von Bukarest all den Provinzen mit mehrheitlich rumänischer Bevölkerung der Nachbarstaaten.



Der rumänische Außenminister Bogdan Aurescu nimmt am Dienstag und Mittwoch im lettischen Riga am Treffen der Außenminister der NATO-Staaten teil. Das Treffen ist ein wichtiger Meilenstein bei der Vorbereitung der Verhandlungen über das Neue Strategische Konzept der NATO und des NATO-Gipfels in Madrid im Jahr 2022. Minister Bogdan Aurescu wird Rumäniens Unterstützung für die Ausarbeitung eines Neuen Strategischen Konzepts der NATO bekräftigen, das dem Bündnis geeignete Instrumente verleiht um auf Umweltherausforderungen der aktuellen Sicherheit zu reagieren. Laut einer Mitteilung des Außenministeriums wird Aurescu auf die aktuellen Sicherheitsentwicklungen in der östlichen Nachbarschaft des Bündnisses und die Notwendigkeit hinweisen, die Bemühungen um eine kohärente und umfassende Festigung der alliierten Abschreckungs- und Verteidigungsposition in der gesamten Ostflanke fortzusetzen, einschließlich der Region Schwarzes Meer.



Rumänien nimmt zwischen dem 29. November und dem 2. Dezember an der zweiten Internationalen Ausstellung für Militärausrüstung – EDEX 2021, die in Kairo, Ägypten, organisiert wird, teil. Im Portfolio des Wirtschaftsministeriums befinden sich Unternehmen aus der Rüstungsindustrie, aber auch Unternehmen mit privatem Kapital. An der diesjährigen Ausstellung nehmen 400 Unternehmen aus der ganzen Welt teil, die die neuesten Verteidigungstechnologien präsentieren.

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