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15 Jahre in der EU

Am 1. Januar 2007 wurde Rumänien nach intensiven Verhandlungen Vollmitglied der Europäischen Union.

EU flag (Photo: EC)
EU flag (Photo: EC)

, 03.01.2022, 15:39

Der EU-Beitritt bedeutete für die Rumänen in erster Linie mehr Reisefreiheit und die Möglichkeit, in anderen europäischen Ländern zu studieren und zu arbeiten. Die Freizügigkeit, auch im Warenverkehr, hat einen riesigen Markt für rumänische Unternehmen und Produkte geschaffen, denn fast 80 % ihrer Exporte gehen heute in die Europäische Union. EU-Geld aus verschiedenen Töpfen und EU-Verordnungen haben dazu geführt, dass sich in Rumänien, das zu den Nettoempfängern des europäischen Haushalts gehört, schnell sichtbare Veränderungen vollziehen: das Land erhält mehr Geld, als es in den gemeinsamen Haushalt einzahlt. Rumänien hat es geschafft, sein Bruttoinlandsprodukt von 39% des EU-Durchschnitts pro Einwohner vor dem Beitritt auf fast 60% nach nur neun Jahren zu steigern, und Prognosen zufolge könnte es 2022 über 66% erreichen. „Der Beitritt zur Europäischen Union hat uns im europäischen Raum der Demokratie und der Werte verankert. Der europäische Weg bleibt auf legitime Weise Rumäniens einzige Option für langfristigen Wohlstand, Stabilität und Entwicklung“, so Präsident Klaus Iohannis in einer Botschaft. Er weist auch darauf hin, dass die Vorteile für die Bürger und die Gesellschaft konkret sind und eine Verbesserung des Alltags bedeuten, egal über welchen Lebensbereich die Rede ist: den Binnenmarkt, den Umweltschutz, die Digitalisierung, die Freizügigkeit und die Möglichkeiten, überall in der Europäischen Union zu studieren, zu arbeiten oder zu leben, oder über die Finanzierung der Entwicklung und Modernisierung in vielen Bereichen wie Infrastruktur, ländliche Gebiete, Energie, Gesundheitswesen und Bildung. Premierminister Nicolae Ciucă betonte auch, dass Rumänien heute als Mitgliedstaat direkt zur Konsolidierung und Stärkung der Europäischen Union beiträgt. Er verdeutlichte, dass der Beitritt Rumäniens zur Union das Ergebnis einer gemeinsamen Anstrengung der politischen Klasse und der Diplomaten Rumäniens war – unter dem Schirm der Sicherheitsgarantien, die die NATO-Mitgliedschaft bietet, und des Vertrauens, das die rumänischen Soldaten in den Einsatzgebieten gewonnen haben, die sich als loyale und gut ausgebildete Partner der westlichen Verbündeten erwiesen haben. Der Regierungschef verwies ebenfalls auf den Wohlstand, der in den 15 Jahren der EU-Mitgliedschaft erreicht wurde: Das Bruttoinlandsprodukt Rumäniens hat sich verdreifacht und die per capita-Leistung hat sich fast vervierfacht. Rumänien wird sich bei seinem Handeln auf europäischer Ebene weiterhin von der uneingeschränkten Achtung der Rechtsstaatlichkeit, der Verträge der Union und der in den Verträgen verankerten Grundsätze und Werte als Grundpfeiler der Union sowie des europäischen Rechts im Allgemeinen leiten lassen, versicherte der rumänische Premierminister.


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Preşedinţii român şi polonez, Nicuşor Dan şi Karol Nawrocki
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