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NATO-Mitgliedschaft bleibt Grundpfeiler der Sicherheit Rumäniens

Die Zugehörigkeit zur Nordatlantischen Allianz ist für Rumänien von grundlegender Bedeutung. Das betonten Spitzenpolitiker in Bukarest am Sonntag, dem 5. April, anlässlich des NATO-Tages im Land.

Fotoquelle: Rumänisches Verteidigungsministerium (MAPN)
Fotoquelle: Rumänisches Verteidigungsministerium (MAPN)

und , 06.04.2026, 15:19

In einer für die Allianz sensiblen Phase – in der der Präsident der Vereinigten Staaten, ihr wichtigster militärischer und finanzieller Unterstützer, das Bündnis zunehmend wie ein Spielzeug behandelt, dessen er überdrüssig scheint – hält Rumänien sowohl in Worten als auch in Taten an den Werten und der Rolle des stärksten politisch-militärischen Bündnisses der Geschichte fest.

In einer Botschaft zum NATO-Tag in Rumänien sowie zum 77. Jahrestag der Gründung der Organisation des Nordatlantikvertrags am 4. April erklärte Präsident Nicușor Dan, der aktuelle internationale Kontext erinnere eindringlich daran, wie wertvoll und zugleich zerbrechlich der Frieden sei – und wie wichtig die Mitgliedschaft in der NATO bleibe. Der Weg Rumäniens in die Allianz sei von dem tiefen Wunsch getragen gewesen, Teil eines Raumes der Demokratie, der Freiheit und der Rechtsstaatlichkeit zu werden. Diese Werte bildeten auch das Fundament der nationalen Verteidigung, so das Staatsoberhaupt.

Im Zentrum dieser Sicherheitsarchitektur stehe Artikel 5 des Washingtoner Vertrags – die Garantie, dass die Sicherheit Rumäniens durch die gesamte Stärke des Bündnisses abgesichert ist. In einer Welt, die von komplexen und unvorhersehbaren Herausforderungen geprägt sei, komme der Einheit der Alliierten entscheidende Bedeutung zu. Diese Solidarität zeige sich konkret in der verstärkten Präsenz alliierter Truppen auf rumänischem Staatsgebiet. Ihre Stationierung an der Ostflanke unterstreiche die enge transatlantische Bindung und das klare Engagement der NATO für den Schutz des Bündnisgebiets.

Auch Ministerpräsident Ilie Bolojan hob hervor, dass die NATO für Rumänien Sicherheit, Stabilität und Vertrauen bedeute. Gleichzeitig gehe die Mitgliedschaft mit Verantwortung einher – eine Verantwortung, die das Land durch konkrete Beiträge zur kollektiven Sicherheit und durch aktive Beteiligung an der Seite seiner Verbündeten kontinuierlich wahrnehme. Der Regierungschef sprach sich ebenfalls für Geschlossenheit und Stärke innerhalb der Allianz aus. Rumänien werde weiterhin in seine Verteidigung investieren, die Streitkräfte modernisieren und seine Rolle als verlässlicher Partner an der Ostflanke festigen, versicherte Bolojan. Ziel sei es, aktiv zur euro-atlantischen Sicherheit beizutragen.

Auch das Auswärtige Amt betonte in einer Mitteilung, Rumänien setze sich für ein stärkeres Europa innerhalb der NATO ein, das einen realen Beitrag zur kollektiven Verteidigung und zur Widerstandsfähigkeit des euro-atlantischen Raums leisten könne. Vor dem Hintergrund der sich verschärfenden Sicherheitslage in Europa – ausgelöst durch den Angriffskrieg der Russischen Föderation gegen die Ukraine sowie durch eine Zunahme globaler Krisen – bleibe die NATO-Mitgliedschaft das Fundament der nationalen Sicherheit Rumäniens, so das Ministerium weiter.

Für Rumänien stelle die Zugehörigkeit zu einem Bündnis, das auf kollektiven Verteidigungsgarantien, Solidarität und militärischer Interoperabilität beruhe, den stärksten strategischen Anker dar. Rumänien hatte die Ratifizierungsurkunde des Washingtoner Vertrags am 29. März 2004 beim US-Außenministerium hinterlegt. Die feierliche Hissung der rumänischen Flagge am NATO-Hauptquartier erfolgte im Rahmen des Ministertreffens am 2. April 2004.

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