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Unerwartete Frostwelle in Rumänien

Eine plötzliche Frostwelle hat Rumänien erfasst und erinnert an die Winter längst vergangener Jahre. Experten bestätigen, dass nach mehreren Jahren mit milderen Wintern nun wieder niedrigere Temperaturen zu beobachten sind. Meteorologen haben eine gelbe Warnung vor besonders kaltem Wetter herausgegeben.

Foto: jnowlinsimonton / pixabay.com
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und , 19.01.2026, 11:55

Eine plötzliche Frostwelle hat Rumänien erfasst und erinnert an die Winter längst vergangener Jahre. Experten bestätigen, dass nach mehreren Jahren mit milderen Wintern nun wieder niedrigere Temperaturen zu beobachten sind. Meteorologen haben eine gelbe Warnung vor besonders kaltem Wetter herausgegeben.

Die Tiefsttemperaturen liegen im Allgemeinen zwischen minus 20 und minus 10 Grad Celsius. Kürzlich sank das Quecksilber in Joseni auf minus 22 Grad Celsius – die niedrigste landesweit gemessene Temperatur. In Miercurea Ciuc (Zentrum) wurden minus 21 Grad Celsius registriert. Bereits letzte Woche wurden in Întorsura Buzăului, einem der kältesten Orte Rumäniens, minus 21 Grad Celsius gemessen. Die niedrigste offiziell gemessene Temperatur des letzten halben Jahrhunderts betrug minus 35,8 Grad Celsius im Februar 2005 in Întorsura Buzăului. Meteorologen erklären die Frostperiode in diesen Gebieten mit einer Kaltluftmasse, klarem Himmel und einer Schneedecke.

Die niedrigen Temperaturen werden sich auch auf die Stromrechnungen der Rumänen im Januar auswirken, die um mehrere Prozent steigen könnten. Die Behörden versichern, dass das Stromnetz trotz der strengen Winterbedingungen stabil arbeitet und die Verbrauchsspitzen am Morgen und Abend problemlos abgedeckt werden. Die Erdgasvorkommen sind zu über 60 % gefüllt, was über dem EU-Durchschnitt liegt und 200 Millionen Kubikmeter mehr sind als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Energieminister Bogdan Ivan erklärte kürzlich, dass die inländische Produktion, die Förderung aus den Vorkommen und die Importe im Gleichgewicht seien und Rumänien die Republik Moldau weiterhin unterstütze.

„Es ist wichtig, dass Rumänien heute gut vorbereitet ist, diese Phase in perfekter Abstimmung zwischen den Erdgasförder- und Transportunternehmen zu überstehen. Alle Betreiber haben umgehend auf unsere Bitte reagiert, seit dem Sommer Erdgas einzukaufen, um sicherzustellen, dass wir mit vollgefüllten Lagern in den Winter starten – und genau das ist geschehen. Am 1. November begannen wir die kalte Jahreszeit mit vollen Lagern. Wir waren auf Schlimmeres vorbereitet. Jetzt befinden wir uns in der Situation, in der wir diese zusätzlichen Lagerbestände benötigen“, betonte Minister Bogdan Ivan.

Er erklärte in diesem Zusammenhang, dass die Produktionsanlagen permanent überwacht würden und bei technischen Störungen umgehend eingegriffen werde. Zudem erwähnte Bogdan Ivan, dass das Energieministerium an einem Mechanismus zum Schutz gefährdeter Erdgasverbraucher arbeite, um die bevorstehende kalte Jahreszeit zu sichern, nachdem die derzeitige Preisobergrenze Ende März ausläuft.

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