RRI Live!

Hören Sie Radio Rumänien International Live

Die Woche 6.12.- 12.12.2013 im Überblick

Rückblick auf die wichtigsten Ereignisse der Woche

Die Woche 6.12.- 12.12.2013 im Überblick
Die Woche 6.12.- 12.12.2013 im Überblick

, 14.12.2013, 16:25

Die Novellierung des rumänischen Strafgesetzbuches löste Kritikwelle aus



Die Novellierung des Strafgesetzbuches am Dienstag durch die Bukarester Exekutive hat interne und internationale Kritik ausgelöst. Die Änderungen besagen, dass der Präsident Rumäniens, die Parlamentarier und die Freiberufler von der Kategorie der Beamten ausgeschlossen werden; infolgedessen kann man wegen Straftaten, die sie in Ausübung ihrer Tätigkeit begehen, wie beispielsweise Amtsmissbrauch, Schmiergeldannahme, Einflussnahme oder wegen Interessenkonflikt nicht mehr gegen Amtsträger und Freiberufler ermitteln bzw. dieselben bestrafen.



Selbst wenn in zahlreichen Staaten mit einer langen demokratischen Tradition die Parlamentarier der Kategorie der Beamten nicht angehören, löste die Ma‎ßnahme in Rumänien heftige Debatten aus. Manche befürchten, dass der neue Status der besagten Politiker der Nationalen Antikorruptionsbehörde (DNA) und der Nationalen Integritätsbehörde (ANI) Hindernisse in den Weg legen werde. Rumänien wird bekanntlich auf europäischer Ebene vorgeworfen, es weise Defizite im Bereich Justiz und Korruptionsbekämpfung auf.



Staatschef Traian Băsescu kritisierte die Änderungen des Strafgesetzbuches, die ohne öffentliche Debatte vorgenommen wurden und machte darauf aufmerksam, dass Rumänien somit die Chance verpasst habe, dem Schengenraum beizutreten. Es sei nun zu erwarten, dass der EU-Bericht über Rumäniens Fortschritte im Rahmen des Kooperations- und Überprüfungsmechanismus (MCV) negativ ausfallen werde, erläuterte Präsident Băsescu.



Die Novellierung des Strafgesetzbuches rief auch internationale Kritik hervor. EU-Kommissionssprecher Mark Gray bekräftigte die Stellungnahme der Europäischen Kommission in Bezug auf die geltenden Regelungen über Korruption und Interessenkonflikte, die jeder Parlamentarier eines EU-Staates einhalten müsse. Vor dem Gesetz sind alle Bürger gleich, dieses Prinzip müssen die rumänischen Parlamentarier beachten, fügte der EU-Kommissionsprecher hinzu. Die US-Botschaft in Bukarest betonte ihrerseits, die Novellierung des Strafgesetzbuches stelle einen Schritt zurück für Rumänien dar, die Ma‎ßnahme des Bukarester Parlaments sei ein entmutigendes Signal für Investoren und wirke sich folglich auch auf die Wirtschaft des Landes negativ aus. Der britische Botschafter in Bukarest, Martin Harris, drückte seinerseits die tiefe Besorgnis über die möglichen Folgen der Novellierung des Strafgesetzbuches aus.



Die Nationale Integritätsbehörde und die Antikorruptionsbehörde seien der Antrieb zur Reform im öffentlichen Sektor und es sei ausschlaggebend, dass sie auch von Politikern unterstützt werden, sagte der britische Botschafter in Bukarest. Die Botschaften Deutschlands und der Niederlande drückten ebenfalls die Besorgnis über die Änderungen des rumänischen Strafgesetzbuches aus. Die Institutionen, die den Rechtsstaat schützen, müssen ihre Tätigkeit ohne politischen Druck ausführen, so die offizielle Stellungnahme besagter Botschaften.



Rumänische Güterspediteure sind unzufrieden mit der Erhöhung der Verbrauchssteuer für Treibstoff um 7 Eurocent



Die zusätzliche Verbrauchssteuer von 7 Eurocent pro Liter Brennstoff, die die Regierung in Bukarest ab dem 1. Januar einführen will, führte zu Unzufriedenheiten in den Reihen der Transporteuren. Diese sind am Montag in den Streik getreten. Die Transporteure behaupten, und bringen auch Argumente dafür, dass die Erhöhung der Verbrauchssteuer im Verhältnis zu der europäischen Konkurrenz die rumänischen Transportunternehmen benachteilige. Ministerpräsident Victor Ponta schlug vor, dass die neue Verbrauchssteuer nur für Benzin eingesetzt wird. Die zusätzliche Besteuerung des Diesels soll dabei um drei Monate verschoben werden. Die Angelegenheit soll vom delegierten Haushaltsminister Liviu Voinea mit den Vertretern der internationalen Kreditanstalten besprochen werden. Unterdessen behauptet Staatspräsident Traian Băsescu, dass der Haushalt keine zusätzliche Besteuerung des Diesels oder des Benzins enthalten soll.




Der Leiter der CEC-Bank, Radu Gheţea, und der Finanzminister, Daniel Chiţoiu, wurden in Bezug auf die Akitivität der CEC-Bank angehört



Der Vorsitzende der staatlichen CEC-Bank Radu Gheţea und der rumänische Finanzminister Daniel Chiţoiu wurden zur Anhörung im Haushalts- und Finanzenausschuss des Senats eingeladen. Der Ausschuss untersucht die Management-Tätigkeit der Bank, nachdem eine Tochter des Staatschefs Traian Basescu einen Kredit in Höhe von 1 Million Euro für den Kauf von Gründstücken bekommen hat. Der Finanzminister hatte anschliessend erklärt, der Staatschef hätte ihn aufgefordert den jetzigen Vorsitzenden der CEC-Bank im Amt zu behalten.



Der Chef der rumänischen Notenbank, Mugur Isărescu, meint, Rumänien könnte in 10 Jahren der Eurozone beitreten



Rumänien braucht weitere zehn Jahre um sein Bruttoinlandsprodukt bis auf 60 % des durchschnittlichen Bruttoinlandsproduktes pro Kopf der EU zu steigern. Das hat Rumäniens Notenbank-Chef Mugur Isărescu erklärt. Ein wichtiges Kriterium für die Festlegung des Beitritts-Kalenders zur Eurozone sei ein ausreichend hohes Bruttoinlandsprodukt pro Kopf in Kaufkraftstandards im Vergleich zum EU-Durchschnitt, so Isărescu. Als Rumänien 2007 der Europäischen Union beigetreten ist, war das Ziel für die Einführung des Euro 2015. Nach Beginn der Finanzkrise in 2008 hat man auf dieses Ziel verzichtet.

Sguardo sulla settimana
Wochenspiegel Samstag, 14 Februar 2026

Rückblick auf die Ereignisse der Woche 9.02 – 13.02.2026

Rumänischer Staatschef nimmt an informellem Treffen des Europäischen Rates teil Präsident Nicușor Dan nahm am Donnerstag in Belgien am...

Rückblick auf die Ereignisse der Woche 9.02 – 13.02.2026
Sguardo sulla settimana
Wochenspiegel Samstag, 07 Februar 2026

Rückblick auf die Ereignisse der Woche 2.02 – 6.02.2026

Prioritäten der Bukarester Regierung Im Parlament von Bukarest hat eine neue Sitzungsperiode begonnen. Die Regierungskoalition aus PSD, PNL, USR und...

Rückblick auf die Ereignisse der Woche 2.02 – 6.02.2026
Sguardo sulla settimana
Wochenspiegel Samstag, 31 Januar 2026

Rückblick auf die Ereignisse der Woche 26.01 – 30.01.2026

Premierminister Bolojan aus Staatsbesuch in Berlin Ministerpräsident Ilie Bolojan erörterte am Mittwoch in Berlin mit Bundeskanzler Friedrich Merz...

Rückblick auf die Ereignisse der Woche 26.01 – 30.01.2026
Sguardo sulla settimana
Wochenspiegel Samstag, 24 Januar 2026

Rückblick auf die Ereignisse der Woche 19.01 – 23.01.2026

Vorerst Ruhe in grönländischen Gewässern Angesichts der zunehmend vehementen Forderungen des US-Präsidenten nach einem Kauf Grönlands trafen...

Rückblick auf die Ereignisse der Woche 19.01 – 23.01.2026
Wochenspiegel Samstag, 17 Januar 2026

Rückblick auf die Ereignisse der Woche 12.01 – 16.01.2026

Jährliches Treffen des Präsidenten mit Botschaftern Rumänien wird seine Außenpolitik weiterhin auf der EU-NATO-Triade und der strategischen...

Rückblick auf die Ereignisse der Woche 12.01 – 16.01.2026
Wochenspiegel Samstag, 10 Januar 2026

Rückblick auf die Ereignisse der Woche 5.01 – 9.01.2026

Präsident Nicușor Dan nimmt am Gipfeltreffen in Paris teil Der rumänische Präsident nahm am Dienstag in Paris an einem Treffen der Koalition der...

Rückblick auf die Ereignisse der Woche 5.01 – 9.01.2026
Wochenspiegel Samstag, 03 Januar 2026

Rückblick auf die internen Ereignisse des Jahres 2025

Ein turbulentes politisches Jahr   Am 1. Januar 2025 war Klaus Iohannis noch immer Präsident Rumäniens, obwohl er seine zweite und letzte Amtszeit...

Rückblick auf die internen Ereignisse des Jahres 2025
Wochenspiegel Samstag, 27 Dezember 2025

Rückblick auf die externen Ereignisse des Jahres 2025

Funktionsstörungen im Weißen Haus Die Rückkehr des mächtigsten Mannes der Welt, des fast achtzigjährigen republikanischen Milliardärs Donald...

Rückblick auf die externen Ereignisse des Jahres 2025

Partner

Muzeul Național al Țăranului Român Muzeul Național al Țăranului Român
Liga Studentilor Romani din Strainatate - LSRS Liga Studentilor Romani din Strainatate - LSRS
Modernism | The Leading Romanian Art Magazine Online Modernism | The Leading Romanian Art Magazine Online
Institului European din România Institului European din România
Institutul Francez din România – Bucureşti Institutul Francez din România – Bucureşti
Muzeul Național de Artă al României Muzeul Național de Artă al României
Le petit Journal Le petit Journal
Radio Prague International Radio Prague International
Muzeul Național de Istorie a României Muzeul Național de Istorie a României
ARCUB ARCUB
Radio Canada International Radio Canada International
Muzeul Național al Satului „Dimitrie Gusti” Muzeul Național al Satului „Dimitrie Gusti”
SWI swissinfo.ch SWI swissinfo.ch
UBB Radio ONLINE UBB Radio ONLINE
Strona główna - English Section - polskieradio.pl Strona główna - English Section - polskieradio.pl
creart - Centrul de Creație Artă și Tradiție al Municipiului Bucuresti creart - Centrul de Creație Artă și Tradiție al Municipiului Bucuresti
italradio italradio
Institutul Confucius Institutul Confucius
BUCPRESS - știri din Cernăuți BUCPRESS - știri din Cernăuți

Mitgliedschaften

Euranet Plus Euranet Plus
AIB | the trade association for international broadcasters AIB | the trade association for international broadcasters
Digital Radio Mondiale Digital Radio Mondiale
News and current affairs from Germany and around the world News and current affairs from Germany and around the world
Comunità radiotelevisiva italofona Comunità radiotelevisiva italofona

Provider

RADIOCOM RADIOCOM
Zeno Media - The Everything Audio Company Zeno Media - The Everything Audio Company