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Der Maler Laurenţiu Dimişcă und seine Werkstatt

Der Maler Laurenţiu Dimişcă ist ein international anerkannter Vertreter der Malerei außerhalb der Normen.

Der Maler Laurenţiu Dimişcă und seine Werkstatt
Der Maler Laurenţiu Dimişcă und seine Werkstatt

, 15.02.2014, 17:20

Der Maler Laurenţiu Dimişcă ist ein international anerkannter Vertreter der Malerei au‎ßerhalb der Normen. Er beteiligte sich mit seinen Werken an berühmten internationalen Veranstaltungen. In Rumänien organisierte Laurenţiu Dimişcă sogen. Outsider-Art-Veranstaltungen. Diesmal schlägt er uns einen Treffpunkt vor, und zwar seine Werkstatt im ersten Stock des Gebäudes des Puppentheaters ŢĂNDĂRICĂ am Lahovari-Platz. Es geht um die erste Ausstellung in Rumänien und in dieser Gegend Osteuropas, die sich mit Richtungen wie Singuläre Kunst, Reine Kunst, Naive Kunst, Volkskunst, Alternative Kunst, Visionäre Kunst, Schizophrene Kunst und Raw Vision aus der ganzen Welt beschäftigt. Der Kritiker Marius Tiţa dazu:



Die Werkstatt von Laurenţiu Dimişcă ist eigentlich die Hauptstadt der rohen Kunst, der singulären Kunst in dieser Gegend Europas. Laurenţiu Dimişcă ist als ein Schöpfer von roher Kunst bekannt. Er ist ein wahrer Maler, der das Kunstgymnasium sowie die Kunsthochschule besuchte. Er ist Doktor der Kunstuniversität in Klausenburg. Die Werkstatt ist die dritte Auflage der gro‎ßen Ausstellungen des Malers Laurenţiu Dimişcă in Bukarest, die vom Parlamentspalast, Dorfmuseum und Bauernmuseum beherbergt wurden. Gleichzeitig ist sie ein ständiges Zentrum, wo wir erfahren können, was diese Kunst bedeutet. Hier können wir Schöpfer roher Kunst kennenlernen und bedeutende Sammlungen aus Frankreich bewundern. Hinzu kommen verschiedene Events, die dieser Kunst, der Outsider Art gewidmet sind. Die rohe Kunst ist eine Kunst, die sich au‎ßerhalb den Normen entwickelt. Der Künstler entscheidet allein, sich in dieser Weise auszudrücken.“



Die Ausstellung von Laurenţiu Dimişcă stellt die Konkretisierung eines älteren Traums des Malers dar. Und zwar wünschte er sich, ein internationales Kunstzentrum, das gleichzeitig ein Museum sein soll, zu gründen. Laurenţiu Dimişcă dazu:



Ich habe das Gebäude einer alten Schule gekauft, um ein Kunstzentrum in der Nähe von Piatra Neamţ zu gründen. Danach dachte ich, es sei besser, wenn ich die Kunstsammlung mit der Zeit entstehen lasse, indem ich Salons und Veranstaltungen organisiere. Heute habe ich meine eigene Werkstatt in der Mitte Bukarests, in einem wunderschönen Gebäude. Es geht um eine offene Werkstatt. Wer die Ausstellungen und meine persönliche Werkstatt besuchen will, muss zuerst anrufen. Das Publikum kann jetzt den dritten Salon für Singuläre Kunst besuchen. Als nächster wird hier Aurel Cogealac, ein Autodidakt, ausstellen. Danach wird Mimi Revencu ihre Werke dem Publikum vorstellen. Vor dem Frauentag am 8. März will ich zusammen mit Andra Margine eine Schmuckstücksammlung ausstellen. Danach können die Stücke im Dorfmuseum, Bauernmuseum und bei der Nationalen Bibliothek bewundert werden. Bei jeder Ausstellung werden neue Künstler anwesend sein. Es wird auch ein zweites Kolloquium für Singuläre Kunst stattfinden. Bis Jahresende habe ich mir vorgenommen, sowohl persönliche Ausstellungen als auch zeitgenössische Kunst zu entwickeln.“



Laurenţiu Dimişcă, Aurel Cogealac und Mimi Revencu waren zusammen mit den Fotografen Andrei Baciu und Sorin Onişor im vergangenen Herbst Gäste des Rumänischen Konsulats in Lyon bei der Ausstellung Rumänien zwischen Tradition und Modernität“. Die Galerie, die persönliche Werkstatt von Laurenţiu Dimişcă, ist ein Raum, in dem der Künstler dem Publikum diese neue Kunstform bekannt machen und näher bringen will.



Das Publikum hat die Gelegenheit, die Werkstatt eines Künstlers zu entdecken, zu besuchen. Es gibt Künstler, zu denen man nicht gelangen kann, man kann sie nicht bei der Arbeit sehen. Ich werde die Kinder, aber auch die Erwachsenen im Bereich der Kreativität, der Malerei, der Phantasie lehren. Ich habe in Frankreich Singuläre-Kunst-Festivals eröffnet und habe mit 300 Kindern von 9 Kindergärten in Pays d’Auvergne gearbeitet. Danach habe ich das Festival »Itineraires singulaires« in Dijon eröffnet, das den Menschen mit besonderen Bedürfnissen gewidmet war. Ich habe mit Menschen gearbeitet, die Probleme hatten, zum Beispiel mit Alkoholikern und Schizophrenen. Ich spreche über die Interaktion Künstler-Publikum, über Personen, die noch nie mit einem Künstler gearbeitet haben. Mein Stil ist optimistisch und ich kann verraten, dass ich weitere schöne Phantasie- und Kreativitätsprojekt habe.“



Zurzeit können wir in der Werkstatt des Künstlers Dimişcă rund 300 Arbeiten von 50 Malern bewundern. Die meisten Maler sind, dank der Zusammenarbeit mit dem Verband für die Förderung der zeitgenössischen Volkskunst in Frankreich, Franzosen. Unter den Malern zählen auch Rumänen, Afrikaner, Kubaner, Argentinier und Norweger.



Die Kunstliebhaber können in diesem Frühling neue Werke des Malers Laurenţiu Dimişcă in Den Haag, bei der berühmten Galerie Carré d’Artistes bewundern. Die Künstler, die hier ausstellen wollen, müssen Werke im Kleinformat schaffen, so dass diese jedem Käufer zugänglich sein sollen. Die Kunstobjekte haben alle den gleichen Preis.



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