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Hörerpostsendung 21.06.2026

Heute mit Zuschriften von unseren Hörern Oliver Fülla, Stefan Druschke, Lutz Winkler und Michael Lindner.

Hörerpostsendung 21.06.2026
Hörerpostsendung 21.06.2026

, 21.06.2026, 17:30

 

RadioRomaniaInternational · Funkbriefkasten 21.06.2026

 

Liebe Freunde, herzlich willkommen zur Hörerpostsendung von RRI!

Im Studio begrüßt Sie S.G., und heute widme ich mich einem Teil der E-Mails, die wir in den letzten zwei Wochen erhalten haben.

 

Von Oliver Fülla (aus Simmern, Rheinland-Pfalz) erhielten wir folgende Zeilen:

 

Liebe Freunde bei RRI,


seit meiner letzten E-Mail an Sie ist sehr viel Zeit vergangen. Traurige Ereignisse in meiner Familie raubten mir in den vergangenen zwei Jahren sowohl die Zeit als auch die Kraft, meinem Hobby aktiv nachzugehen. Immerhin habe ich zumindest Ihre Sonntagssendungen mit dem Funkbriefkasten regelmäßig verfolgen können. Jetzt versuche ich es auch wieder einmal mit einem Empfangsbericht zum „Neustart“.


Ich freue mich, dass es Ihre informativen und unterhaltsamen Programme auf Deutsch immer noch auf Kurzwelle und im Internet gibt und hoffe sehr, dass dies auch in Zukunft so bleibt.
Der Empfang der Sendung auf 11 880 kHz ist meistens in brauchbarer Qualität möglich.
Als Lehrer fand ich den Bericht über das Bildungsniveau in Rumänien in der Sonntagsstraße in der Sendung vom 26. April besonders interessant.


Für eine Bestätigung dieses Berichts mit einer elektronischen QSL-Karte wäre ich Ihnen sehr dankbar. Da ich noch gar keine e-QSL von RRI besitze, würde ich mich auch über ein älteres Motiv sehr freuen.


Ich wünsche der gesamten deutschsprachigen Abteilung alles Gute und einen schönen Sommer!


Mit freundlichen Grüßen

Oliver Fülla

 

Vielen Dank für das Feedback, lieber Herr Fülla, auch Ihnen wünschen wir einen erholsamen Sommer, und selbstverständlich bekommen Sie eine e-QSL von uns.

 

Des weiteren meldete sich Stefan Druschke (aus Kerpen, NRW) mit folgender E-Mail:

 

Liebe Freunde vom deutschen Programm!

Zuerst einmal herzlichen Dank für die Bestätigung meines letzten Empfangsberichts im September letzten Jahres mit einer schönen e-QSL. Ich habe mich sehr darüber gefreut!

Die deutschsprachige Sendung von Radio Rumänien International höre ich weiterhin gern, und vor einigen Minuten habe ich wieder eine schöne Sendung gehört, dieses Mal die Sendung am Morgen. So möchte ich mich bei dieser Gelegenheit auch wieder einmal per E-Mail melden, damit der Posteingang von RRI nicht länger so leer bleibt, wie bisher in diesem Monat.

Die Sendungen von RRI finde ich stets interessant. Zu Beginn gibt es immer die wichtigsten Meldungen mit den Nachrichten im Funkjournal, und auch die nachfolgenden Magazinbeiträge gefallen mir gut. Ich bin auch sehr froh darüber, dass Radio Rumänien International weiterhin über Kurzwelle sendet. Der Empfang ist hier normalerweise auch sehr gut, und so kann ich mich ganz auf das schöne Programm konzentrieren.

Heute möchte ich Ihnen dann auch wieder einen Empfangsbericht über die heutige Morgensendung zukommen lassen. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir den Bericht mit einer aktuellen e-QSL bestätigen könnten.

Für heute möchte ich mich nun auch wieder verabschieden. Vielen Dank für die täglichen schönen Sendungen und Ihre fleißige Arbeit!

Viele liebe Grüße

Stefan Druschke

 

Vielen Dank für Ihre Zeilen, lieber Herr Druschke, und selbstverständlich erhalten auch Sie eine e-QSL. Ich führe eine Tabelle über alle Posteingänge des Monats und gegen Ende des Monats oder Anfang Juli fülle ich die entsprechende e-QSL aus und schicke sie dann per E-Mail an die Hörer.

 

Auch Lutz Winkler (aus Schmitten im Taunus) meldete sich Anfang Juni mit sommerlichen Eindrücken – damals war es allerdings noch eher kühl in Deutschland:

 

Liebe Freunde der deutschen Redaktion in Bukarest,

so: der Sommer ist da. Mit einer Woche Hitze und dann gleich wieder mit den entsprechenden Wetterkapriolen eine heftige Abkühlung und etwas Regen. Nun versprechen die Wetterfrösche wieder etwas mehr Wärme. Den Pflanzen im Garten würde es guttun.

Der Empfang der Sendung von Radio Rumänien International ist hier bei mir auf Kurzwelle sehr gut: ein starkes Signal und sehr gute Verständlichkeit.

Die moderierten Musiksendungen, die sie ausstrahlen, finde ich sehr schön. Sie zeigen immer einen guten Überblick über die Musiklandschaft und Musikgeschichte Rumäniens. Klassik, Jazz, Blues, Schlager, Volksmusik, Rock- und Popmusik – das ist ein großes Spektrum. Jedes Mal, wenn ich diese Sendung höre, bin ich über die Vielfalt der rumänischen Musiklandschaft erstaunt und höre gern zu. Vielen Dank für diese Sendungen.

Im Monat Mai sind es die Eisheilgen, aber auch der Spruch „Ist der Mai kühl und nass, füllt es den Bauern Scheune und Fass“ ist mir in Erinnerung. Neben den Eisheiligen Ende Mai geht es jetzt zurzeit um die Schafskälte im Monat Juni. Aber der kommenden „Höhepunkt“ ist der 27. Juni als Siebenschläfertag. Wenn es an diesem Tag regnet, so wird es 6 Wochen lang regnen und kein Sommer in Sicht sein. Es gibt hunderte Bauernregeln, und jeder kennt eine andere Regel.

Gibt es solche Wetterregeln auch in Rumänien?

Ich möchten den Hörerbrief nun schließen.

Ich wünsche allen Mitarbeitern der deutschen Redaktion in Bukarest alles Gute, weiterhin einen schönen Juni und bleiben Sie bitte gesund.

Viele Grüße aus Deutschland!

Ihr Hörer

Lutz Winkler

 

Lieber Herr Winkler, herzlichen Dank für Ihre Zeilen und viele Grüße! Und hinsichtlich Ihrer Frage: Ja, es gibt auch in Rumänien Bauernweisheiten und Redewendungen über das Wetter und die Ernte, nur fallen sie mir als Stadtjunge nicht auf Anhieb ein. Ich hebe mir daher Ihre Frage auf und recherchiere bis kommenden Sonntag dazu.

 

Und passend zum Auftakt der Fußball-Weltmeisterschaft schickte uns Michael Lindner (aus Gera, Thüringen) folgende Gedanken:

 

Endlich ist es wieder soweit! Die fußballbegeisterte Welt blickt für einige Wochen auf das Geschehen rund um den Ball und verfolgt die Spiele mit großer Spannung und hohen Erwartungen. Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 bringt dabei mehrere Besonderheiten mit sich. Erstmals in der Geschichte teilen sich mit den USA, Kanada und Mexiko gleich drei Nationen die Gastgeberrolle. Zudem nehmen mit 48 Mannschaften so viele Teams wie nie zuvor an einer Weltmeisterschaft teil. Spannung ist also angesagt!

Diese Erweiterung bietet zahlreichen Nationen die Chance, sich auf der größten Bühne des Fußballs zu präsentieren. Gleichzeitig eröffnet das Turnier Sportlern, Fans und Gästen aus aller Welt die Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu treten und andere Kulturen kennenzulernen. Internationale Sportveranstaltungen können einen wichtigen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis leisten und Brücken zwischen Menschen und Nationen bauen. Gerade in einer Zeit globaler Herausforderungen besteht die Hoffnung, dass die Fußball-WM 2026 ein friedliches und verbindendes Sportereignis wird.

Neben aller Vorfreude sollten jedoch auch kritische Aspekte betrachtet werden. Die Austragung in drei verschiedenen Ländern stellt Organisatoren, Mannschaften und Fans vor erhebliche logistische Herausforderungen. Viele Spielorte liegen weit voneinander entfernt, sodass Reisen häufig nur per Flugzeug möglich sind. Dies führt zwangsläufig zu einer zusätzlichen Umweltbelastung und wirft Fragen hinsichtlich der Nachhaltigkeit eines solchen Großereignisses auf.

Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoll, künftig verstärkt zu prüfen, wie internationale Turniere umweltverträglicher organisiert werden können. Unser blauer Planet darf nicht durch vermeidbare Umweltbelastungen zusätzlich belastet werden. Dabei könnten kürzere Reisewege, nachhaltige Verkehrskonzepte und eine stärkere Berücksichtigung ökologischer Kriterien eine wichtige Rolle spielen.

Auch die FIFA steht weiterhin im Fokus öffentlicher Diskussionen. Themen wie Transparenz, gute Verbandsführung und die Vereinbarkeit wirtschaftlicher Interessen mit den Werten des Sports werden regelmäßig kritisch hinterfragt. Viele Fußballfans wünschen sich daher Veränderungen, die das Vertrauen in die Organisation stärken und den sportlichen Gedanken wieder stärker in den Mittelpunkt rücken. Es darf nicht sein, dass nur der maximale Profit an erster Stelle steht. Deshalb erscheint mir eine personelle und strukturelle Neuausrichtung der FIFA-Führung unter Präsident Infantino sinnvoll und notwendig.

Es bleibt abzuwarten, welche sportlichen, organisatorischen und gesellschaftlichen Erfahrungen die Weltmeisterschaft 2026 mit sich bringen wird. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse können wertvolle Impulse für die Planung zukünftiger Turniere liefern, die in einem vernünftigeren Rahmen ausgetragen werden sollten.

Abschließend sollte jedoch der Sport selbst im Mittelpunkt stehen. Wenn Fairness, Respekt, Völkerverständigung und die Begeisterung für den Fußball die WM prägen, kann das Turnier weit über den sportlichen Wettbewerb hinaus positive Zeichen setzen und Menschen auf der ganzen Welt verbinden.

 

Lieber Herr Lindner, vielen Dank für Ihre inhaltsvollen Gedanken! Die rumänische Mannschaft hat es zwar zur WM nicht geschafft, aber viele sportbegeisterte Fans verfolgen die Spiele tatsächlich, wie Sie vermutet haben. Manche Kneipen witzeln mit Schildern vor dem Eingang, auf denen steht: „Freibier alle Tage, an denen die rumänische Nationalelf spielt“.

 

So, mit diesem flapsigen Witz ist auch die Zeit für den heutigen Funkbriefkasten verbraucht. S.G. dankt Ihnen fürs Zuhören, schönen Sonntag noch und bis nächstes Mal!

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