EU-weit sind 12,5% der Jugendlichen unter 25 Jahren arbeitslos und befinden sich nicht in Ausbildung oder in der Schule. In Rumänien ist diese Zahl sogar höher. Um dieses Phänomen zu bekämpfen hat die EU im Jahr 2013 Maßnahmen getroffen.
Die rumänische Exekutive hat die Dringlichkeitsverordnung zur Entlohnung der öffentlichen Bediensteten angenommen.
Tausende Lehrkräfte sind am Mittwoch in Bukarest auf die Straße gegangen. Die Regierung zeigt sich bereit zu Diskussionen, kündigt jedoch an, dass es im Staatshaushalt keine zusätzlichen Finanzmittel für Lohnerhöhungen gebe.
Die Gespräche zwischen den Gewerkschaften aus dem Bildungsektor und der rumänischen Exekutive zum Thema Gehaltserhöhungen sind ohne Ergebnis geblieben, aber sie werden fortgesetzt. Die Lehrer fordern höhere Gehälter beginnend mit diesem Jahr.
Der Entwurf der Dringlichkeitsverordnung zur Entlohnung der öffentlichen Bediensteten in Rumänien wurde zur öffentlichen Debatte gestellt. Die Exekutive erklärt, sie werde nur ein Teil der Unebenheiten im System ausbügeln, aber nicht alle.
Der bereits vierte Bericht der EU-Kommission über den Stand der Bildungssysteme attestiert große Mängel. Im Vergleich zum EU-Durchschnitt sind Chancenungleichheit und Benachteiligung in bestimmten sozialen Milieus immer noch überproportional groß.
In Rumänien steigen die Gehälter der Staatsbediensteten ab dem 1. Dezember um 10% - die Angestellten des Gesundheitssystems erhalten ab dem 1. Oktober sogar um 25% mehr Geld. Staatschef Iohannis unterzeichnete das dazugehörige Gesetz.
BUKAREST: Die rumänische Regierung bereitet die erste Korrektur des Staatshaushaltes in diesem Jahr vor. Dabei soll der Haushaltsplan nach oben...
In Rumänien hat die Schulabbrecherquote vor allem in ländlichen Gebieten besorgniserregende Ausmaße angenommen. Jetzt will die Regierung dem Phänomen mit einer neuen Strategie entgegenwirken.