Die Republik Moldau nahm schon im Dezember 1917 und Januar 1918 staatliche Züge an, als die gesetzgebende Versammlung zunächst die Autonomie und anschließend die Unabhängigkeit von Sowjetrussland ausrief – im Namen des von Lenin propagierten Prinzips des nationalen Selbstbestimmungsrechts. Der Kern dessen, was heute die Republik Moldau ist, war die Demokratische Republik Moldau beziehungsweise Bessarabien, ein Gebiet, das von der historischen Moldau abgetrennt und 1812 infolge des russisch-osmanischen Krieges von Russland annektiert worden war.
Rumänien wird weiterhin die Unabhängigkeit, Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine in ihren internationalen Grenzen unterstützen, erklärte Außenministerin Luminița Odobescu auf dem dritten Gipfeltreffen der internationalen Krim-Plattform.
Nach dem Scheitern des neobolschewistischen Moskauer Putsches stimmte das Parlament in Chișinău am 27. August 1991 vor den Augen Hunderttausender Demonstranten für die Unabhängigkeitserklärung der Republik.
Nach dem Zweiten Weltkrieg brach auf der ganzen Welt der Kampf um die sogenannte Dekolonialisierung aus. Die Großmächte waren nach dem Krieg erschöpft und vermochten es kaum mehr, an ihren ehemaligen Kolonien festzuhalten.
Seit 1964 wird am 9. Mai der Europatag zelebriert. Für Rumänien hat der Tag, neben dem Beitrag zum Aufbau der stärksten wirtschaftlichen und politischen Organisation Europas, noch zwei weitere Bedeutungen.