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Solidarität mit den ukrainischen Flüchtlingen

Seit Beginn der russischen Invasion sind Zehntausende von Ukrainern nach Rumänien eingereist, und die Zahl derer, die darauf warten, die Grenze zu überqueren, wächst.

Solidarität mit den ukrainischen Flüchtlingen
Solidarität mit den ukrainischen Flüchtlingen

, 28.02.2022, 13:27

Als unschuldige Opfer des russischen Krieges gegen die Ukraine sind viele Ukrainerinnen und Ukrainer geflohen. Die überwiegende Mehrheit sind Frauen, Kinder, ältere Menschen oder Menschen mit Behinderungen. Männer im Alter zwischen 18 und 60 Jahren sind zu Hause geblieben, um ihr Land heldenhaft gegen die von Kremlchef Wladimir Putin befohlene Invasion zu verteidigen.



Die Bilder sind herzzerrei‎ßend. In den ukrainischen Städten sind die Bahnhöfe für diejenigen, die vor der Offensive der russischen Armee fliehen, zu klein geworden. In einen Zug zu steigen, um zu fliehen, so weit das Auge reicht, ist für die Menschen ein Kampf. Auf der Stra‎ße haben seit Freitag, unmittelbar nach Beginn der Invasion, monströse Staus die Flucht der Zivilisten verlangsamt. Das Schneckentempo, aber auch der Mangel an Benzin oder Diesel, veranlasste viele dazu, ihre Autos in der Nähe der Grenzen zu verlassen und zu beschlie‎ßen, Dutzende von Kilometern zu Fu‎ß zum Zoll, wo sie in andere Länder fliehen können.



Rumänien ist der Staat in der Europäischen Union mit der längsten Grenze zur Ukraine, die im Norden und Südosten einen Nachbarn hat. Es gibt nicht weniger als 19 ständige Grenzübergänge zwischen den beiden Ländern – mit dem Auto, der Eisenbahn, als Fu‎ßgänger und / oder übers Wasser. Seit Ende letzter Woche wurden vor allem die Grenzübergänge in Sighetu Marmatiei und Siret im Norden und in Isaccea im Südosten gestürmt. Die Menschen kommen aus allen Regionen der Ukraine. Einige gehen zu Verwandten oder Bekannten in Rumänien, da sie wissen, dass es in der Ukraine eine gro‎ße rumänische ethnische Gemeinschaft gibt. Andere Flüchtlinge suchen Asyl in Rumänien oder ziehen in andere europäische Länder.



Die Zahl der Kriegsflüchtlinge ist seit Sonntagnachmittag sprunghaft angestiegen, nachdem die zunächst schwerfälligen Zollverfahren auf ukrainischer Seite vereinfacht wurden. Unmittelbar nach dem Grenzübertritt nach Rumänien wurden vorübergehende mobile Lager eingerichtet, in denen die Menschen mit Lebensmitteln, Kleidung, Hygieneartikeln und medizinischer Grund- und Notversorgung versorgt werden.



Die Solidarität der einfachen Rumänen ist beeindruckend! Freiwillige aus dem ganzen Land – einfache Leute oder Geschäftsleute, Unternehmen, NROs oder Religionsgemeinschaften – helfen mit allem, was sie können, von Lebensmitteln und Wasser bis hin zu kostenlosem Transport oder Unterkunft auf unbestimmte Zeit. Das Rumänische Rote Kreuz spendet Lebensmittel und Medikamente und unterstützt die Flüchtlinge bei der Kontaktaufnahme mit ihren Angehörigen jenseits der Grenze. IT-Spezialisten haben zur Unterstützung von Flüchtlingen die Computerplattform dopomoha.ro (Hilfe, auf Ukrainisch) eingerichtet, die auf Ukrainisch, Rumänisch, Englisch und Russisch verfügbar ist und Informationen über das Einreiseverfahren nach Rumänien, Asylverfahren, Rechte und Pflichten der Antragsteller sowie die ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen bietet.



Obwohl die konkrete, materielle Unterstützung der Ukrainer an erster Stelle steht, wird auch die moralische Unterstützung nicht in den Hintergrund gestellt. In Bukarest, wie auch in vielen anderen Städten der Welt, zeigten die Rumänen vor der ukrainischen Botschaft ihre Solidarität mit dem ukrainischen Volk und protestierten auch vor der russischen Botschaft gegen die Aggression gegen einen europäischen Staat.

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