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Nachrichten 06.12.2017

Die wichtigsten Meldungen im Überblick

Nachrichten 06.12.2017
Nachrichten 06.12.2017

, 06.12.2017, 19:18

Der Sarg mit dem verstorbenen letzten König von Rumänien, Mihai dem I wird am Mittwoch, dem 13 Dezember nach Rumänien gebracht. Später soll der Sarg des ehemaligen Monarchen nach Sinaia, in den Ehrensaal des Schlosses Peleş zur öffentlichen Aufbahrung gebracht werden, so das königliche Haus. Die Präsidentschaftsverwaltung Rumäniens und der benachbarten Moldaurepublik, die Regierungen und die Parlamentsmitglieder der beiden Staaten, sowie Vertreter der EU, der NATO und von internationalen Organisationen werden ihr Beileid aussprechen können. Danach wird der Sarg zur öffentlichen Trauerfeier in den Thronssal des Königspalastes in Bukarest gestellt werden. Hier werden alle erwartet, die ihr Mitgefühl ausdrücken wollen. König Michael I soll in der Königsgruft der Kathedrale von Curtea de Argeş, im Süden des Landes, beigesetzt werden. Die Bestattung soll am Samstag, dem 16. Dezember in Curtea de Arges , wo alle Könige Rumäniens begraben sind, stattfinden. Die Regierung in Bukarest wird heute das Datum der Staatstrauertage festlegen. Michael I. aus dem Haus Hohenzollern-Sigmaringen ist gestern in seiner Schweizer Residenz gestorben. Der ex-Monarch erlag im Alter von 96 Jahren einem Krebsleiden. Mihai war der letzte von vier Souveränen der deutschstämmigen Dynastie Hohenzollern-Sigmaringen, deren erster Vertreter Karl I 1866 den Bukarester Thron bestieg und das moderne Rumänien aufgebaut hat. Der rumänische Statschef Klaus Iohannis, erklärte, Mihai I war eine der grö‎ßten Persönlichkeiten Rumäniens, die mit gro‎ßen Buchstaben Geschichte schrieb. Sein Tod sei ein gro‎ßer Verlust. Die ehemaligen Staatschefs Ion Iliescu, Emil Constatinescu, Traian Basescu, der Premierminister Mihai Tudose, die Parteichefs der Parteien der Regierungskoalition, sowie der Oppositionsparteien haben ihr Beileid ausgedrückt. Mehr dazu nach den Nachrichten.



Der Präsident der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker hat ebenfalls seine Traurigkeit geäusssert, und erinnerte daran, dass Michael I 1997 die europäischen Haupstädte besucht habe, um den EU- Beitritt Rumäniens zu fördern. Die internationale Presse reagierte ebenfalls und widmete Seiten der Persönlichkeit des ehemaligen Königs von Rumänien. Mehr dazu nach den Nacahrichten.



Die rumänische Regierung hat am Mittwoch die Haushaltsvorlage für 2018 angenommen. Prioritäten seien die Gesundheit, die Bildung und die Investitionen. Laut einer Mitteilung der Exekutive sei die Vorlage auf einem Wirtschaftswachstum von 5,5%, einer durchschnittlichen Jahresinflation von 3,1& und einem Haushaltsdefizit uter 3% des BIP aufgebaut. In der Haushaltsvorlage sind die Ressourcen vorgesehen, die für die Anhebung des Mindeslohnes und des Durchschnitsnettolohnes auf Wirtschaftsebene, sowie zur Anhebung der Renten vorgesehen. Gleichzeitig sei eines der Ziele für das nächste Jarh die Senkung der Arbeitslosigkeit unter 4% und die Steigerung der Zahl der Vollzeitangestellten un über 200.000. Die Exekutive Rumäniens halte gleichzeitig auch die Verpflichtungen gegenüber ihren Allierten und weise das zweite hintereinanderfolgende Jahr 2% des BIP für die Verteidigung zu. 2018 nimmt sich die Exekutive vor um 32% mehr europäische Gelder zu aufzunehmen als dieses Jahr. Die Gesetzentwürfe für den Staatshaushalt und den Sozialversicherungshaushalt für 2018 solle dem Parlament zur Debatte vorgelegt werden.



Der rumänische Finanzminister Ionuţ Mişa hat beim ECOFIN Treffen das am 4. und 5. Dezember in Brussel stattfand bekanntgegeben, Rumänien engagiere sich, die notwendigen Ma‎ßnahmen zu treffen, um das festgelegte Defizit von 3% des BIP nicht zu überschreiten. Der EU-Rat hat in einer Mitteilung bekanntgemacht, Rumänien habe nicht geschafft, effiziente Ma‎ßnahmen zu treffen, damit es eine bedeutende Haushaltsunregelmä‎ßigkeit korrigiere. Der Rat hat eine neue Empfehlung herausgegeben und legte als Frist für eine Antwort auf die Empfehlung den 15. April 2018 fest. Laut den Hebstprognosen, die veröffentlicht wurden , könnte das öffentliche Defizit Rumäniens 3% des BIP im Jahre 2017 erreichen. Für 2018 wird ein Defizit von 3,9% und für 2019 von 4,1% vorausgesagt.

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