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Nachrichten 14.06.2018

Bukarest: Rumäniens Ministerpräsidentin Viorica Dăncilă ist am Donnerstag zu einer dreitägigen Reise nach Litauen und Estland aufgebrochen. Der politische Dialog mit den Vertretern der beiden EU-Mitgliedsstaaten werde sich auf die Bestätigung der engen bilateralen Beziehungen konzentrieren, die sich auf einen ähnlichen Werdegang und gemeinsame Interessen in der EU und an der Ostflanke der NATO stützten, so die Regierungschefin. Ein weiteres Ziel der Reise würden die europäische Agenda und die Vorbereitung auf den rumänischen EU-Ratsvorsitz im kommenden Jahr darstellen. Ministerpräsidentin Dăncilă soll sich in der litauischen Hauptstadt Vilnius mit ihrem Amtskollegen Saulius Skvernelis sowie mit Parlamentspräsident Viktoras Pranckietis treffen. Der Besuch in Estland ist indes der erste eines rumänischen Regierungschefs nach Aufnahme der diplomatischen Beziehungen mit dem baltischen Staat 1991.

Nachrichten 14.06.2018
Nachrichten 14.06.2018

, 14.06.2018, 17:15

Bukarest: Rumäniens Ministerpräsidentin Viorica Dăncilă ist am Donnerstag zu einer dreitägigen Reise nach Litauen und Estland aufgebrochen. Der politische Dialog mit den Vertretern der beiden EU-Mitgliedsstaaten werde sich auf die Bestätigung der engen bilateralen Beziehungen konzentrieren, die sich auf einen ähnlichen Werdegang und gemeinsame Interessen in der EU und an der Ostflanke der NATO stützten, so die Regierungschefin. Ein weiteres Ziel der Reise würden die europäische Agenda und die Vorbereitung auf den rumänischen EU-Ratsvorsitz im kommenden Jahr darstellen. Ministerpräsidentin Dăncilă soll sich in der litauischen Hauptstadt Vilnius mit ihrem Amtskollegen Saulius Skvernelis sowie mit Parlamentspräsident Viktoras Pranckietis treffen. Der Besuch in Estland ist indes der erste eines rumänischen Regierungschefs nach Aufnahme der diplomatischen Beziehungen mit dem baltischen Staat 1991.




Bukarest: Der rumänische Präsident Klaus Iohannis hat den sozialdemokratischen Abgeordneten Petru-Gabriel Vlase für das Amt des Direktors des Auslandsnachrichtendienstes (SIE) nominiert, meldete das Präsidialamt am Donnerstag. Petru-Gabriel Vlase ist stellvertretender Vorsitzender der Abgeordnetenkammer, Mitglied des Ausschusses für Verteidigung, öffentliche Ordnung und nationale Sicherheit und Mitglied des gemeinsamen Sonderausschusses der Abgeordnetenkammer und des Senats zur Analyse und Aktualisierung des Rechtsrahmens mit Relevanz für die nationalen Sicherheit. Vlase ist Absolvent einer Reihe von Hochschuleinrichtungen in den Bereichen nationale Verteidigung und Sicherheit und hat im Fach Militärwissenschaft und Nachrichtendienste promoviert. Vlase ersetzt damit Mihai Răzvan Ungureanu, der im September 2016 von der Spitze des Auslandsnachrichtendienstes zurückgetreten war.




Bukarest: Die Leitung der Nationalbank von Rumänien legt heute einen neuen Finanzstabilitätsbericht vor. Die Veröffentlichung erfolgt in einem Kontext, in dem die jährliche Inflationsrate im Mai den Rekordwert der letzten fünf Jahre von 5,4% übertraf, der Wechselkurs der Landeswährung gegen den Euro um den Wert von 4,66 lei schwankt, die Defizite sich verschärfen und die Staatsverschuldung steigt. Der Bericht analysiert die Risiken für die Finanzstabilität und ihre Intensität. Der wirtschaftliche und finanzielle Kontext, intern und international, die Infrastruktur und der rechtliche Rahmen werden dabei bewertet.




Moskau: In Russland beginnt am Donnerstag die 21. Ausgabe der Fußball-Weltmeisterschaft, die erste in einem Land des ehemaligen kommunistischen Blocks. Bei der Endrunde spielen 32 Teams mit und die Partien werden in 11 Städten ausgetragen. Bei der Eröffnungsfeier im Moskauer Luschniki-Stadion treten der britische Popstar Robbie Williams und die russische Sopranistin Aida Garifullina auf. Im Eröffnungsspiel werden sich Russland und Saudi-Arabien ab 18 Uhr rumänischer Zeit gegenüber stehen. Zahlreiche westeuropäische Politiker bleiben der Eröffnung demonstrativ fern. Laut RRA-Korrespondent in Moskau habe Russland in die Organisation und Infrastruktur der WM nicht nur geschätzte zweistellige Milliardensummen in US-Dollar investiert, sondern auch beachtliches politisches Kapital, in der Hoffnung auf eine Imageverbesserung. Die rumänische Nationalmannschaft verpasste die Qualifikation für die aktuelle Weltmeisterschaft. Das letzte WM-Turnier, bei dem Rumänien dabei war, fand 1998 in Frankreich statt.

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