Bergstraße Transalpina: atemberaubende Landschaften, Abenteuer und Geschichte
Der Landkreis Gorj hat viele touristische Attraktionen zu bieten, wie z. B. die Gebirgsregion im nördlichen Teil des Landkreises. Einige davon kann man bei einer Fahrt entlang der Transalpina, der höchsten Straße Rumäniens, bewundern.

Ștefan Baciu, 02.08.2025, 15:17
In der Bergregion des Kreises Gorj liegt Rânca, einer der jüngsten Ferienorte Rumäniens, der im Winter sehr beliebt ist, weil der Schnee auf den Pisten dank seiner Höhe von 1 600 Metern länger hält. Im Sommer ist Rânca ein guter Ort, um die Karpatenkämme zu erkunden, da die höchste Straße Rumäniens – die Transalpina – hier vorbeiführt. Im Winter wird Transalpina von einer dicken Schneeschicht bedeckt, die Bergstraße wird aber im Frühjahr wieder für den Verkehr freigegeben. Von Rânca in der Gegend von Gorj führt diese Panoramastraße über die Berge ins Jiului-Tal und zu den dakischen Festungen von Hunedoara, nach Sebeș in Südsiebenbürgen oder Brezoi, und dann weiter ins Olt-Tal, nach Sibiu oder Râmnicu Vâlcea. Nicu Mitroiu, ein Investor im Tourismus und in der Entwicklung des Skigebiets im Bergort Rânca, kennt die Gegend genau und erklärt, wie die Transalpina entstanden ist: „Die Transalpina ist eine spektakuläre Straße, eine Straße mit vielen Aussichtspunkten, denn sie ist ein transalpiner Weg.
Diese Route wurde vor zweitausend Jahren auch von den Römern genutzt. Tatsächlich gibt es auch heute noch eine Straße, die als die „Römerstraße“ bezeichnet wird. Dank der Initiative von Premierminister Gheorghe Tătărescu, der aus dem Kreis Gorj stammte, wurde die Straße modernisiert und 1939 von König Carol II. eingeweiht. Seitdem sind einige Sehenswürdigkeiten erhalten geblieben, wie z. B. „Piatra Regina“, ein Ort in der Nähe eines Schafstalls, an dem die königliche Familie Rumäniens zum Essen einkehrte“. Im Sommer ist auf der Transalpina viel los. „Die Transalpina zieht im Sommer viele Touristen an, vor allem Motorradfahrer aus ganz Europa. Diese Panoramastraße eignet sich auch fürs Wandern, Gleitschirmfliegen, Abenteuerparks, Radsport, sogar Enduro-Motorradsport, das alles natülich neben Autofahrten, warum nicht auch Cabriofahrten.“
Von Ort zu Ort sieht man an der Straße die geparkten Autos der Touristen, die die höchsten Gipfel in der Gegend erklimmen, Gletscherseen erreichen, um dabei bezaubernde Landschaften zu bewundern, sagt unser Gesprächspartner: „Wenn mich Touristen fragen, wo es die schönsten Aussichtspunkte gibt, sage ich ihnen, dass es sie dort gibt, wo sie anhalten, aber es gibt einige wichtige Punkte. Der erste Aussichtspunkt ist der Pupa-Gipfel auf 2 136 Metern. Ein weiterer Aussichtspunkt ist der Urdele Gipfel, der höchste Punkt der Transalpina, mit 2.145 m. Der andere höchste Punkt über 2.000 m ist Cărbunele. Von dort aus kann man in das Lotrului-Tal hinabsteigen, wo man an der Römerstraße anhalten kann. Sie können sogar die Römerstraße betreten. Die Römerstraße Brezoi – Șurianu – die dakischen Festungen ist eine sehr schöne Strecke.“ Auf der Transalpina gibt es auch einige Orte, an denen die Touristen anhalten können, um traditionelle Gerichte zu genießen.