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Nachrichten 18.02.2025

Die wichtigsten Meldungen des Tages

Nachrichten 18.02.2025
Nachrichten 18.02.2025

, 18.02.2026, 18:03

Heftige Schneefälle haben seit Dienstagabend in weiten Teilen Rumäniens für massive Behinderungen gesorgt. Dutzende Fahrzeuge blieben im Schnee stecken, mehr als 170 Bäume stürzten um. Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde waren landesweit rund 100 Ortschaften in 21 Kreisen im Süden, Südosten und Osten betroffen, darunter auch die Hauptstadt Bukarest. Dort wurde der öffentliche Nahverkehr erheblich beeinträchtigt.Abschnitte von Autobahnen und Nationalstraßen sind teilweise gesperrt. Am Hauptstadtflughafen kam es am Morgen zu Verspätungen bei sämtlichen Flügen, fünf Maschinen wurden auf andere Flughäfen umgeleitet. Zahlreiche Zugverbindungen zwischen Bukarest und Städten im Süden und Südosten wurden gestrichen. Auf der Strecke Ploiești–Bukarest musste der Bahnverkehr wegen umgestürzter Bäume vollständig eingestellt werden. Auch die Seehäfen am Schwarzen Meer in Constanța sind geschlossen. In Tulcea wurde der Schiffsverkehr auf dem Donauarm Sulina ausgesetzt. Zudem ist die Fährverbindung für Lastwagen zwischen Isaccea und dem ukrainischen Orlivka vorübergehend eingestellt. Zehntausende Verbraucher sind ohne Strom. In vielen Schulen im Süden des Landes wurde der Präsenzunterricht ausgesetzt.

 

Der rumänische Präsident Nicușor Dan und Ministerpräsident Ilie Bolojan haben die Entscheidung des Verfassungsgerichts Rumäniens begrüßt, die geplante Reform der Pensionen für Richter und Staatsanwälte für verfassungsgemäß zu erklären. Das Gericht wies damit eine Beschwerde des Obersten Kassations- und Gerichtshofs gegen das Gesetzesvorhaben der Regierung zurück. Präsident Dan sprach von einem „Akt der Gerechtigkeit“, den die Gesellschaft erwartet habe. Zugleich versicherte er der Richterschaft, ihre Arbeit werde respektiert und ihre Rolle im Staatsgefüge uneingeschränkt anerkannt. Auch die Regierung erklärte, die Reform der Sonderpensionen sei von der rumänischen Öffentlichkeit nachdrücklich gefordert worden und stelle einen wichtigen Schritt zu mehr Fairness dar. Nun sollten die Verfahren eingeleitet werden, um die an diese Reform geknüpften Mittel aus dem Nationalen Aufbau- und Resilienzplan wieder freizugeben. Die Neuregelung sieht vor, das Renteneintrittsalter für Richter und Staatsanwälte schrittweise auf 65 Jahre anzuheben. Zudem darf die Pension künftig höchstens 70 Prozent der letzten Nettovergütung betragen. Das Projekt hatte zuvor ein negatives Gutachten des Obersten Rats der Magistratur erhalten. Das Verfassungsgericht hatte seine Entscheidung insgesamt fünfmal vertagt. Von der Verabschiedung der Reform hängt die Freigabe von mehr als 230 Millionen Euro aus EU-Mitteln ab.

 

Der rumänische Präsident Nicușor Dan hat ein Interview im öffentlich-rechtlichen Hörfunk gegeben und dabei seine Teilnahme an einem internationalen Treffen in den USA angekündigt. Dan erklärte, er werde nach Washington, D.C. reisen, um dort als Beobachter an der ersten Sitzung des Friedensrats teilzunehmen. Das Gremium war von US-Präsident Donald Trump einberufen worden. Die Präsenz Rumäniens liege im nationalen Interesse. Der Präsident sagte, die Entscheidung sei nach mehreren Tagen Gesprächen mit der amerikanischen Seite gefallen. Dabei habe Bukarest um Klarstellungen gebeten, welche Rolle ein Staat übernehmen könne, der kein Mitglied ist, sich aber mit der Ausrichtung dieser Struktur verbunden sieht. Zugleich betonte Dan, Rumänien halte an seinem prowestlichen Kurs fest. Das Haushaltsdefizit sei gesenkt worden, zudem gebe es keine Besorgnis mehr bei Investoren und Ratingagenturen. Außerdem kündigte das Staatsoberhaupt an, in Kürze über die Ernennung der neuen Leiter des Rumänischen Inlandsgeheimdienstes (SRI) und des Rumänischen Auslandsgeheimdienstes (SIE) zu entscheiden.

 

SPORT: Die Athleten Mihai Cristian Tentea und George Iordache haben bei den Olympische Winterspiele 2026 das beste rumänische Ergebnis seit 34 Jahren erzielt. Im Zweierbob belegten sie am Dienstagabend Rang fünf. Das Duo kam auf eine Gesamtzeit von 3 Minuten 42,37 Sekunden. Es ist das stärkste Resultat Rumäniens bei Winterspielen seit 1992. Damals hatten die Rodler Ioan Apostol und Liviu Cepoi den vierten Platz im Doppelsitzer erreicht. Die bislang einzige rumänische Medaille bei Winterspielen bleibt jedoch Bronze im Zweierbob, gewonnen 1968 in Grenoble durch Ion Panțuru und Nicolae Neagoe.

 

WETTER: Die Unwetterwarnung vor starkem Schneefall bleibt in Kraft, gilt aber nur noch für kleinere Gebiete. Betroffen sind bis zum Nachmittag die Hauptstadt Bukarest und der Kreis Ilfov, in mehreren süd- und südostrumänischen Kreisen sogar bis 23 Uhr. Nach Angaben der Nationalen Wetterbehörde fällt auch in anderen Regionen Schnee, dort gilt eine gelbe Warnstufe. Die Höchsttemperaturen liegen im Osten und Südosten zwischen minus 6 und plus 1 Grad, sonst zwischen 2 und 8 Grad. Meteorologen sprechen von den stärksten Schneefällen seit 2008.

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