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China möchte die Wirtschaftsbeziehungen in Zentral- und Osteuropa konsolidieren

Das Treffen der Ministerpräsidenten aus China und Mittel- und Osteuropa in Bukarest endete mit der Annahme des Dokuments Bukarest, Richtlinien. Dieses sieht die Förderung der Investitionen und der wirtschaftlichen Kooperation vor.

China möchte die Wirtschaftsbeziehungen in Zentral- und Osteuropa konsolidieren
China möchte die Wirtschaftsbeziehungen in Zentral- und Osteuropa konsolidieren

, 27.11.2013, 15:31

Neue und wichtige Investitionen werden in Europa angekündigt. In Bukarest fand ein Treffen der Regierungschefs aus China und Mittel- und Osteuropa statt, im Rahmen dessen das Dokument Bukarest-Richtlinien” angenommen wurde. Dieses betrifft die Konsolidierung der Kooperation in Bereichen vom gemeinsamen Interesse und fördert insbesondere die Investitionen und die Wirtschafts-und Handelskooperation.



Rumäniens Ministerpräsident Victor Ponta erklärte, dieser Teil Europas sei wirtschaftlich der dynamischste und habe ein erhebliches Entwicklungspotential in vielen Bereichen. Peking brauche langfristige und vertrauensvolle politische Freunde und Handelspartner weltweit, so Ponta. Victor Pona sagte zudem, was der sogenannte Aktionsplan beinhaltet:



Die Fortsetzung der jährlichen Organisierung sowohl der Wirtschaftsforen als auch der Treffen der Regierungschefs, die Bildung eines Verbandes für die Förderung der Kooperation in der Landwirtschaft, die Konsolidierung der Kooperation im Bereich der Investitionen in der Infrastruktur und Konnektivität, Bahn-Transportnetze. Die Linien, die wir bestimmt haben, bieten Anhaltspunkte an, die wir in konkrete Aktionen umsetzen möchten, sektoriell und individualisiert für jede Volkswirtschaft.”



Und die Kooperation geht damit nicht zu Ende. Die Wissenschaft, die Technologie, die Innovation, die Förderung des kulturellen Austausches werden weitere Anhaltspunkte der Zusammenarbeit zwischen China und den mittel- und osteuropäischen Staaten sein. Die in Bukarest anwesenden Ministerpräsidenten haben auch über konkrete Ma‎ßnahmen für die Erleichterung der Freizügigkeit und die Förderung des Tourismus zwischen China und den Staaten in Mittel- und Osteuropa diskutiert. Das alles benötigt Geld. Chinas Ministerpräsident Li Keqiang ist der Meinung, man könne erfolgreich eine spezielle chinesiche Kreditlinie von 10 Milliarden Dollar unter Einhaltung der EU-Regelungen benutzen.



Wir fordern immer mehr Unternehmen auf, diese spezielle Kreidtlinie zu nutzen, sagte Li Keqiang. Wir fordern auch unsere Finanzinstitute auf, Büros und Filialen in der anderen Zone zu eröffnen. Das alles hat das Potential, ein wohlhabendes Europa zu schaffen, eine starke EU und einen starken Euro, sagte in Bukarest Chinas Premier. Einschätzungen zufolge werde China in der Periode 2013-2020 Güter in Wert von 3000 Milliarden Dollar aus Europa importieren und die Investitionen und die Zahl der chinesischen Touristen in Europa werden erheblich steigen, so der chinesiche Ministerpräsident. China sei bereit, mit den Ländern in der Region zu kooperieren, sagte ferner Li Keqiang, um die Bedingungen für den Zugang zum Markt, für Aufenthaltsvisa und Arbeitserlaubnisse zu schaffen.

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