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Premierminister Bolojan bespricht finanz- und haushaltspolitische Maßnahmen

Premierminister Ilie Bolojan diskutierte mit Vertretern der lokalen öffentlichen Verwaltung und mit Vertretern von Richterverbänden über die neuen finanz- und haushaltspolitischen Maßnahmen.

Întrevederea premierului Ilie Bolojan cu reprezentații Asociației Magistraților din România
Întrevederea premierului Ilie Bolojan cu reprezentații Asociației Magistraților din România

und , 19.08.2025, 14:26

In Bukarest wurden die Diskussionen über die fiskalischen Maßnahmen fortgesetzt, die im zweiten Paket zur Reduzierung des Haushaltsdefizits enthalten sind und für die die Regierung voraussichtlich bis Ende des Monats im Parlament die Verantwortung übernehmen wird. Premierminister Ilie Bolojan diskutierte am Montag mit Vertretern von Richterverbänden über die Rentenreform im System, doch diese verließen das Treffen verärgert und behaupteten, es sei nutzlos gewesen.

Sie sind unzufrieden damit, dass die Behörden erneut auf die Renten von Richtern und Staatsanwälten zurückkommen, nachdem 2023 die geltende Formel für die Berechnung der Rente und das Rentenalter mit der Europäischen Kommission vereinbart worden war, sodass es keine Rechtfertigung dafür gibt, dieses Thema erneut aufzugreifen. Bogdan Pârlog, Vertreter der Initiative für Gerechtigkeit:

„Letztendlich handelt es sich um eine Ablenkung, eine Machtdemonstration, um der Öffentlichkeit zu zeigen, dass etwas getan wird. In Wirklichkeit werden die sozialen Kosten der Ungleichgewichte im Justizsystem und diejenigen, die auf diese Weise verursacht werden, ebenfalls von der Bevölkerung getragen werden und unermesslich höher sein.“

Premierminister Ilie Bolojan erklärte ihnen jedoch, dass der Gesetzentwurf zur Kürzung der Pensionen von Richtern Aspekte der sozialen Gerechtigkeit, die Haushaltsrealitäten und die Notwendigkeit, die Betriebsausgaben des Staates zu senken, berücksichtige. Die Anhebung des Rentenalters für Richter sei eine Maßnahme, die dem öffentlichen Dienst Qualität und dem Justizsystem Nachhaltigkeit verleihen werde, fügte er hinzu.

Ebenfalls am Montag diskutierte der Ministerpräsident mit Vertretern des Verbandes der Gemeinden Rumäniens, die mit den Bestimmungen der Notverordnung unzufrieden sind, die die Aussetzung der Finanzierung durch das Programm „Anghel Saligny“ und den Konjunkturplan Rumäniens (PNRR) für Projekte vorsieht, die einen geringen Fertigstellungsgrad aufweisen oder noch nicht begonnen wurden. Von den 30 Anträgen sei nur einer noch nicht geklärt, sagte die Präsidentin des Verbandes rumänischer Gemeinden, Lia Olguţa Vasilescu (PSD), nach den Gesprächen. Sie erklärte, dass die Zuweisung der Mittel an die Bürgermeister in Abhängigkeit von der aus der Volkszählung resultierenden Einwohnerzahl erfolgen werde, ein Ansatz, der während der Covid-Pandemie verfolgt wurde, der völlig falsch ist und unter dem die administrativ-territorialen Einheiten leiden werden.

Lia Olguţa Vasilescu: „Alle Projekte, die sich derzeit in einer physischen Phase von über 30 % befinden, werden durch den PNRR finanziert. Für die anderen Projekte wird es nach dieser Notverordnung ein Memorandum geben, in dem versichert wird, dass sie die erforderlichen Beträge erhalten, wenn festgestellt wird, dass sie bis Mitte nächsten Jahres abgeschlossen werden können.“

Die Investitionen aus dem PNRR werden planmäßig fortgesetzt, erklärte Ilie Bolojan den anwesenden Bürgermeistern und fügte hinzu, dass Projekte, für die keine Finanzierung aus dem PNRR gesichert ist und die nicht bis zum 31. August 2026 abgeschlossen werden können, von anderen Finanzprogrammen, entweder aus europäischen oder aus nationalen Mitteln, übernommen werden.

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