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Nachrichten 22.11.2025

Die wichtigsten Meldungen des Tages im Überblick

Nachrichten 22.11.2025
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, 22.11.2025, 16:14

Die Sicherheit Rumäniens und ganz Europas hängt nach Einschätzung von Präsident Nicuşor Dan von den Bedingungen eines künftigen Friedens in der Ukraine ab. Er begrüßte die Bemühungen des US-Präsidenten Donald Trump um einen dauerhaften Waffenstillstand und betonte die Bedeutung eines ehrlichen transatlantischen Dialogs. Am Rande des G20-Gipfels berieten europäische Spitzenpolitiker am Samstag über Trumps 28-Punkte-Plan, der zuvor nur mit Moskau besprochen wurde. Trump hat Kiew bis nächsten Donnerstag Zeit gegeben, den Vorschlag anzunehmen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj lehnt den Plan strikt ab. Laut Agenturberichten müsste die Ukraine große Teile ihres Territoriums abgeben, ihre Armee verkleinern und hätte keine NATO-Perspektive. Russlands Präsident Wladimir Putin bezeichnete den Vorschlag dagegen als mögliche Grundlage für eine Lösung des Konflikts.

Neue Drohnenangriffe hat es in der Nacht zu Samstag in der Südukraine nahe der Donaugrenze zu Rumänien gegeben. Das teilte das Verteidigungsministerium in Bukarest mit. Zwei F-16-Kampfjets stiegen zur Lageüberwachung auf, und die Bevölkerung in der Grenzregion erhielt eine Ro-Alert-Warnung. Es habe jedoch keine Verletzung des rumänischen Luftraums gegeben. Das Ministerium betont, man halte dauerhaft ein hohes Maß an Wachsamkeit und überwache strikt den rumänischen Luft-, See- und Landraum – in enger Abstimmung mit den NATO-Partnern. Wegen der nächtlichen Angriffe wurde außerdem der Fährverkehr über die Donau zwischen Isaccea und dem ukrainischen Orlovka vorübergehend eingestellt. Die beiden Fähren blieben am rumänischen Ufer vertäut, der Verkehr wurde umgeleitet.

Die Präsidialverwaltung in Bukarest hat mitgeteilt, dass zum Entwurf der Nationalen Verteidigungsstrategie für die Jahre 2025 bis 2030 zahlreiche Rückmeldungen eingegangen sind – sowohl aus der Zivilgesellschaft als auch von Institutionen aus den Bereichen Verteidigung, nationale Sicherheit und Außenpolitik. Mehrere Passagen des Dokuments seien daraufhin präzisiert worden. Andere Vorschläge wurden zwar nicht in die Strategie aufgenommen, sollen aber in die Ausarbeitung des späteren Umsetzungsplans einfließen. Staatspräsident Nicuşor Dan hat für Montag, den 24. November, eine Sitzung des Obersten Verteidigungsrats einberufen. Auch die neue Verteidigungsstrategie steht dort auf der Tagesordnung. Das Papier, das auf dem Konzept der „solidarischen Unabhängigkeit“ beruht, soll den strategischen Rahmen für die einheitliche Organisation und Koordination der rumänischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik festlegen.

In Rumänien hat am Samstag der Wahlkampf für die Teilkommunalwahlen am 7. Dezember begonnen. In Bukarest bewerben sich 18 Kandidatinnen und Kandidaten um das Amt des Generalbürgermeisters, das seit Mai vakant ist, nachdem Nicuşor Dan zum Staatspräsidenten gewählt wurde. Ebenfalls am 7. Dezember werden die Führung des Kreisrats Buzău im Südosten sowie die Bürgermeister in zwölf weiteren Gemeinden neu bestimmt. Das Innenministerium teilte mit, man habe bereits Maßnahmen getroffen, um einen sicheren Ablauf der Kampagne und des Wahlgangs für Kandidaten und Bürger zu gewährleisten.

Die Republik Moldau hat den Vorsitz im Ministerkomitee des Europarats übernommen. Nach Angaben aus Chişinău will sie während ihres Mandats vor allem die Unterstützung für die Ukraine stärken und die Verantwortung Russlands für den Angriffskrieg thematisieren. Zu den weiteren Zielen zählen ein neuer Demokratiepakt, der Kampf gegen Desinformation und ausländische Einflussnahme sowie die Stärkung der Demokratie, der Menschenrechte und der Umsetzung von EGMR-Urteilen. Der Europarat mit Sitz in Straßburg ist eine zwischenstaatliche Organisation Europas und zählt derzeit 46 Mitgliedstaaten – nachdem Russland 2022 durch das Ministerkomitee ausgeschlossen wurde.

WETTER: In Rumänien kühlt es bis Montag deutlich ab. In den kommenden 24 Stunden sinken die Temperaturen auch im Süden, im Zentrum und im Südosten – im Westen und Norden wird es sogar kälter als üblich für diese Jahreszeit. Sonst bewegen sich die Werte wieder im normalen Bereich. In allen Regionen ist es stark bewölkt. Zeitweise gibt es leichte Niederschläge: in den Bergen überwiegend Schnee, in West-, Mittel- und Nordrumänien Schneeregen und Schnee, sonst meist Regen. Vereinzelt ist auch Glatteis möglich. Der Wind weht schwach bis mäßig, auf den Gipfeln der Ostkarpaten zeitweise kräftiger, örtlich auch vorübergehend in anderen Landesteilen. Die Tiefstwerte liegen zwischen minus 3 und plus 5 Grad, die Höchstwerte zwischen 3 und 14 Grad.

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