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Intensive Beratungen vor Gipfel zwischen Trump und Putin in Alaska

Vor dem Gipfeltreffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin in Alaska haben westliche Staats- und Regierungschefs intensive Beratungen über die Ukraine geführt – und dabei klare Bedingungen für mögliche Friedensgespräche formuliert.

Foto: pixabay.com
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und , 14.08.2025, 14:43

Vor dem Gipfeltreffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin in Alaska haben westliche Staats- und Regierungschefs über die Ukraine und ihre Zukunft beraten. Die Treffen fanden sowohl online als auch vor Ort statt.

Teilnehmer einer dieser Beratungen war die „Koalition des guten Willens“. Ihr gehören EU- und NATO-Staaten an, die die Ukraine im Krieg gegen Russland unterstützen. Rumänien wurde von Präsident Nicuşor Dan vertreten. Er erklärte, für Bukarest seien transatlantische Koordination und Einheit entscheidend.

Dan begrüßte die Entschlossenheit von US-Präsident Trump, die Aggression zu beenden und einen dauerhaften Frieden in der Ukraine zu schaffen. „Wir sind uns einig, dass vor Beginn jeglicher Verhandlungen ein Waffenstillstand erreicht werden muss“, so der rumänische Staatschef. Für Rumänien, mit der längsten Landgrenze zur Ukraine, sei die Art des Friedensschlusses ebenso wichtig wie für ganz Europa. „Es geht um die Zukunft und Sicherheit unseres Kontinents, einschließlich der Schwarzmeerregion. Wir brauchen einen Frieden, der die Interessen der Ukraine und Europas berücksichtigt. Jede Friedensvereinbarung sollte von soliden Sicherheitsgarantien für die Ukraine begleitet werden“, sagte Dan wörtlich.

Am selben Tag gab es eine Videokonferenz europäischer Spitzenpolitiker mit Trump, an der auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilnahm. Die Teilnehmer bekräftigten ihre Bedingungen für ein Abkommen mit Russland.

„Es braucht eine Feuerpause“, erklärte der deutsche Kanzler Friedrich Merz in Berlin. Er forderte robuste Sicherheitsgarantien für die Ukraine und eine fortgesetzte Unterstützung ihrer militärischen Verteidigungsfähigkeit. Zudem müsse jede künftige Verhandlung Teil einer „gemeinsamen transatlantischen Strategie“ sein. Ein weiterer Punkt betreffe die territorialen Fragen: „Eine völkerrechtliche Anerkennung der russischen Besatzung steht nicht zur Debatte. Das Prinzip, dass Grenzen nicht mit Gewalt verschoben werden dürfen, muss weiterhin gelten-“, sagte Merz.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron betonte, dass über territoriale Fragen nur Selenskyj verhandeln könne. „Es liegen derzeit keine ernsthaften Pläne für Gebietsabtretungen auf dem Tisch“, so Macron.

Russland verlangt bislang von der Ukraine die Abtretung der vier teilweise besetzten Regionen Donezk, Luhansk, Saporischschja und Cherson sowie der 2014 annektierten Krim. Zudem fordert Moskau den Verzicht auf eine NATO-Mitgliedschaft und eine Verringerung der ukrainischen Militärkapazitäten.

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