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Rumänien bekräftigt uneingeschränkte Unterstützung für die Ukraine

Kiew feiert 35 Jahre seit Ausrufung der Unabhängigkeit und organisiert Treffen der Verbündeten unter dem Dach der Koalition der Willigen.

Foto: Diana Vyshniakova / unsplash.com
Foto: Diana Vyshniakova / unsplash.com

, 25.08.2026, 15:56

Im August 1991 hatten die Sowjetrepubliken nach dem gescheiterten Putsch gegen den letzten kommunistischen Führer im Kreml, den Reformer Michail Gorbatschow, eine nach der anderen ihre Unabhängigkeit von Moskau erklärt. Russland unter Wladimir Putin entdeckte jedoch schon bald seinen territorialen Appetit und seinen Blutdurst wiederentdeckt. 2008 marschierte es in Georgien ein. Und am 24. Februar 2022 griff es die Ukraine an und löste den größten militärischen Konflikt im Europa der Nachkriegszeit aus. Heute steht rund ein Fünftel des international anerkannten ukrainischen Staatsgebiets unter Besatzung, während die von der russischen Invasionsarmee gestarteten Drohnen und Raketen Nacht für Nacht Kinder, Frauen und ältere Menschen töten.

Am Montag, dem 24. August, genau 35 Jahre nach der Erklärung der Unabhängigkeit, war Kiew Gastgeber eines neuen Treffens der sogenannten Koalition der Willigen, der mehr als 30 Länder angehören, die die überfallene Ukraine unterstützen. Das Treffen fand in hybrider Form statt: Einige Staats- und Regierungschefs waren in der ukrainischen Hauptstadt anwesend, während andere per Videokonferenz zugeschaltet waren, darunter der rumänische Präsident , Nicușor Dan.

„Es war eine willkommene Gelegenheit, unsere uneingeschränkte Unterstützung für die Ukraine zu bekräftigen. Wir haben die Gespräche über die Fertigstellung eines robusten Rahmens für Sicherheitsgarantien fortgesetzt. Außerdem haben wir die zunehmende Zahl von Drohnenvorfällen an den NATO-Grenzen und andere von Russland koordinierte hybride Aktivitäten sowie die Notwendigkeit einer sicheren Schifffahrt und sicherer Handelsrouten im Schwarzen Meer erörtert“, schrieb der rumänische Präsident auf der Plattform X.

„Wir üben weiterhin Druck auf Russland aus, damit wir einen dauerhaften und gerechten Frieden erreichen. Wir haben die jüngsten russischen Angriffe auf die ukrainische Zivilbevölkerung entschieden verurteilt – einen Akt der Verantwortungslosigkeit und Grausamkeit“, fügte Präsident Dan hinzu.

Als Mitglied der NATO und der Europäischen Union hat Rumänien eine 614 Kilometer lange Landgrenze mit der Ukraine und war in den vergangenen vier Jahren mit zahlreichen Einfällen russischer Drohnen in seinen Luftraum sowie mit im Schwarzen Meer treibenden Minen auf wichtigen Handels- und Energierouten konfrontiert.

Ebenfalls am 24. August versammelten sich anlässlich des Unabhängigkeitstages mehr als hundert der zahlreichen Ukrainer, die in Rumänien Zuflucht gefunden haben, vor ihrer Botschaft in Bukarest. Sie trugen Fahnen und Nationaltrachten. Nach dem Abspielen der ukrainischen und der rumänischen Nationalhymne übermittelten rumänische und ausländische Würdenträger ihre Friedensbotschaften und bekundeten ihre Solidarität mit der Ukraine. Unter ihnen waren Dutzende Mitglieder des in Bukarest akkreditierten diplomatischen Korps sowie Vertreter der rumänischen Zivilgesellschaft und Medien.

Der Zaun der Botschaf ist mit Fotografien übersät, die die von Russland auf ukrainischem Gebiet begangenen Verbrechen zeigen. Daneben hängen Plakate und Fotos junger Menschen und Kinder, denen geholfen wurde, sich in das rumänische Schulwesen und die rumänische Gesellschaft zu integrieren.

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