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Rumänische Behörden kämpfen gegen die Folgen der Überschwemmungen

Mehrere Landkreise im Süden und Südwesten Rumäniens wurden von den Überschwemmungen der letzten Tage schwer betroffen. Die starken Regenfälle verursachten erhebliche Schäden und die Behörden versuchen jetzt die Lage unter Kontrolle zu halten.

Rumänische Behörden kämpfen gegen die Folgen der Überschwemmungen
Rumänische Behörden kämpfen gegen die Folgen der Überschwemmungen

, 31.07.2014, 15:20

Die massiven Regenfälle der letzten Tage im Süden und Südwesten Rumäniens haben viele Schäden verursacht. Menschen kamen dabei ums Leben. Am schlimmsten wurden die Landkreise Vâlcea, Teleorman, Olt, Argeş und Gorj betroffen. Hier hat es stark geregnet und die Flüsse haben die Region überflutet. Mehr als zwei Tausend Häuser aus etwa zwei Hundert Ortschaft und Tausende Hektar Ackerland wurden betroffen. Über ein Tausend Menschen wurden evakuiert. Auch das Strassennetz hatte darunter zu leiden beschädigt. Mehrere Land-und Dorfstrassen, sowie auch Brücken wurden beschädigt. In Dutzenden Ortschaften ist der Strom ausgefallen, nachdem der starke Wind die Strom-Masten kippte.




Die Feuerwehr, die Gendarmen und Polizisten sind im Einsatz um die sich in Gefahr befindenden Personen zu retten und die Verluste einzuschränken. Retteungskräfte aus den benachbarten Landkreisen sind auch bereit einzugreifen. Auch das Verteidigungsministerium stellte Militärs und Technik zur Verfügung. Die lokalen und zentralen Behörden sind in Alarmbereitschaft. Es wurden Massnahmen getroffen, um die Bevölkerung in den betroffenen Regionen zu warnen. Zudem wurden Zufluchtsorte und Evakuierungs-Routen identifiziert und Erste-Hilfe-Punkte errichtet.




Spezialisten erklärten, die Fluten erfolgten wegen der erhöhten Durchflussmengen der Flüsse. In manchen Fällen war die Druchflussmenge 400 Mal grösser. Fluten erfolgten jedoch auch in Regionen, die zuvor als sicher erklärt wurden. Im Landkreis Arges hat, beispielsweise, die zuständige Behörde Rumänische Gewässer, in diesem Jahr Überschwemmungrisiko-Landkarten erstellt, die Dutzende Millionen Euro gekostet haben. Laut diesen gebe es keine Gefahr.




Doch die Realität widerspricht die Meinungen der Fachleute. Der Vorsitzende der ernannten Behörde legte sein amt nieder. Er machte Urlaub während der Süden und Südwesten des Landes unter heftigen Überschwemmungen zu leiden hatte. Vize-Ministerpräsident Liviu Dragnea kündigte an, man werde bei der zuständigen Behörde eine Ermittlung einleiten. Er sei mit den Schutzdämmen, die in den letzten Jahren gebaut oder konsolidiert wurden, unzufrieden. Er forderte zudem die verantwortlichen Strukturen und die lokalen Behörden im Süden des Landes auf in Alarmbereitschaft zu bleiben. In Bukarest ist der Stab für Notsituation auch in höchster Alarmbereitschaft. Bis zum 1. August wird es weiter regnen.

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