Die Europäische Kommission hat eine Strategie zur Armutsbekämpfung auf Unionsebene verabschiedet. Unmittelbar nach der Bekanntgabe der Kommission in Brüssel erklärte Rumänien, ebenfalls mit der Ausarbeitung einer nationalen Strategie in diesem Bereich begonnen zu haben.
Anfang Herbst des Jahres 1924, im Monat September, ereigneten sich Vorfälle in der Ortschaft Tatar-Bunar, im Süden der Republik Moldau, auf dem Gebiet der heutigen Ukraine. Bewaffnete Gruppen, die aus der Sowjetunion kamen, überquerten illegal den Dnjestr, besetzten die Ortschaft Tatar-Bunar, hissten die rote Fahne und erkannten die Souveränität des rumänischen Staates nicht mehr an.
Heute wenden wir uns dem Norden Rumäniens zu und gelangen in das Dorna-Land. Bekannt für seine außergewöhnlichen Landschaften, bietet die Region vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.
„Pericol“ – zu Deutsch „Gefahr“ – ist die Hauptfigur aus dem gleichnamigen Buch der Autorin Raluca Poenaru, das 2017 mit dem Arthur-Preis für rumänisc…
Mehr als ein Viertel der Rumänen ist armuts- und ausgrenzungsgefährdet – sie gehören damit, zusammen mit Bulgaren und Griechen, zu den am stärksten exponierten Bevölkerungsgruppen in der Europäischen Union.
Die 1949 gegründete NATO sollte ursprünglich die sowjetische Expansion eindämmen und Westeuropa verteidigen. Nach dem Kalten Krieg entwickelte sich das Bündnis zu einem Akteur regionaler und globaler Stabilität. Trotz tiefgreifender Veränderungen blieb der Kernauftrag jedoch immer derselbe: kollektive Verteidigung. Galt die NATO 1.0 als antikommunistisches Bündnis des Kalten Kriegs und die NATO 2.0 nach 1991 als Organisation internationaler Einsätze und des Kampfs gegen den Terrorismus, so beginnt nun eine neue Phase: die der NATO 3.0. Hintergrund sind der Krieg in der Ukraine, technologische Machtkämpfe, Cyberangriffe, künstliche Intelligenz und wirtschaftlicher Druck. Die Allianz steht vor einer strategischen Neuaufstellung.
Wenn Rassekatzen bei Wettbewerben antreten, liegt wahre Schönheit nicht nur im Auge des Betrachters. Es geht um Haltung, um Ausstrahlung – und natürli…
Der rumänische Arbeitsmarkt durchläuft eine Phase beschleunigter Veränderungen, vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Unsicherheiten, steigender Lebenshaltungskosten und technologischen Wandels.
Der Name des Schriftstellers Romulus Rusan ist ein Synonym für die Aufarbeitung der Erinnerung an die Kommunismusjahre – eine Erinnerung, die vor der Revolution vom Dezember 1989 durch Repression und Zensur schwer gelitten hatte. Gemeinsam mit seiner Frau, der Dichterin Ana Blandiana, schuf er eine wahrhaftige private Institution, durch die dem rumänischen und ausländischen Publikum das Recht zurückgegeben wurde, die unzensierte Geschichte zu kennen.
Heute nehmen wir Sie mit in eine Stadt der europäischen Premieren – ein Ort, der seit jeher für Innovation und gelebte Multikulturalität steht. Timișo…
Laut offiziellen Angaben lebten zu Beginn des Jahres 2025 rund 155.000 rumänische Staatsbürger in Österreich – Rumänien ist damit nach Deutschland und vor Bosnien-Herzegowina eines der wichtigsten Herkunftsländer von Einwanderern im Austro-Gebiet. Für einen Teil dieser Rumänen ist die landwirtschaftliche Saisonarbeit eine der wichtigsten Einkommensquellen – vor allem bei der Ernte von Spargel, Erdbeeren, Salat, Gurken oder Aprikosen.
Vom Trauma tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche gezeichnet, die das 1945 mit direkter sowjetischer Unterstützung installierte kommunistische Parteiregime erzwungen hatte, musste Rumänien neu erlernen, eine eigenständige Außenpolitik zu betreiben, aus der es Nutzen ziehen konnte.
Die diesjährige Gopo-Preisgala (rumänischer Filmpreis) feierte ihre 20. Ausgabe und fand im Nationaltheater „I.L. Caragiale“ Bukarest statt. Die Veranstaltung zeichnete die wichtigsten Leistungen des rumänischen Filmschaffens des vergangenen Jahres aus und beinhaltete Programmpunkte, die den zwei Jahrzehnten des Bestehens der Gala gewidmet waren – mit Retrospektiven, Hommagen und künstlerischen Interventionen.
Die jüngste Erklärung des Gouverneurs der Rumänischen Nationalbank, Mugur Isărescu, wonach die Einführung des Euro zum neuen „einvernehmlichen nationalen Ziel des Landes“ werden könnte, markiert eine wichtige Weichenstellung im wirtschaftspolitischen Diskurs in Bukarest. Auf einer Fachkonferenz erklärte der oberste Finanzhüter des Landes, dies könne nach Abschluss des derzeitigen nationalen Großprojekts geschehen – dem Beitritt zur OECD, der Organisation der wirtschaftlich am weitesten entwickelten Staaten der Welt. Dieser Prozess befinde sich nach der Stabilisierung der Wirtschaft und dem Abbau des hohen Haushaltsdefizits inzwischen in der Endphase.
Heute stellen wir Ihnen erneut einen Verein vor, der uns schon in der Vergangenheit tief beeindruckt hat: „Topolino – Asociația Tudor-Alexandru“. Dies…