In der Kirchengeschichte des rumänischen Raums bestand vom 16. Jahrhundert bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts die Praxis der Widmung von Klöstern.
In Temeschwar, im Westen Rumäniens, war bis Anfang November die Ausstellung „Atlasul Singurătății“ – „Der Atlas der Einsamkeit“ zu sehen. Das Projekt ist derzeit auf Tour und hat inzwischen auch die Hauptstadt erreicht. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Jugendliche und junge Erwachsene der Generation Z Einsamkeit erleben – in einer Welt, die eigentlich permanent vernetzt ist.
Informationen rasen heute in einem Tempo um den Globus, das noch vor Kurzem unvorstellbar war. Jeder kann eine Botschaft in Sekunden an riesige Gruppen schicken, soziale Netzwerke vervielfältigen Ideen im Dauerlauf – und mit ihnen wächst die Desinformation. Sie hat neue Formen angenommen: ein globales, oft finanziertes und koordiniertes Phänomen, das Wahlen beeinflussen, Gesellschaften spalten oder internationale Beziehungen belasten kann. Forschende sprechen von einem Krieg um Köpfe und Wahrnehmungen – einem unsichtbaren Krieg.
Wir nehmen Sie heute mit auf eine Reise in die Vergangenheit des Buzău-Tals in Rumänien. Ein Ort, der heute mit seiner reinen Luft punktet, da die Industrie längst abgewandert ist. Doch zu Beginn des letzten Jahrhunderts boomte die Region wirtschaftlich. Dies führte zum Bau einer Eisenbahnstrecke, die in der Ära als lebensnotwendig galt: die Verbindung von Buzău nach Nehoiașu. Berühmt wurde sie durch ihren Zug: den legendären „Țuicarul“.
Jährlich kommen weltweit etwa 140 Millionen Kinder zur Welt. Rund 15 Millionen von ihnen beeilen sich sozusagen dabei – sie werden frühzeitig geboren, also etwa zehn Prozent. Die Rate der Frühgeburten schwankt je nach Land zwischen fünf und achtzehn Prozent. Die Frühgeburtlichkeit ist ein gravierendes Gesundheitsproblem – sie ist weltweit die zweithäufigste Todesursache bei Kindern unter fünf Jahren, nach Lungenentzündungen. Viele der betroffenen Kinder behalten zudem lebenslange Behinderungen körperlicher, neurologischer oder kognitiver Art. Meist brauchen sie langfristige medizinische Unterstützung.
Am 1. Dezember 1918 billigten in Alba Iulia Tausende von Rumänen den Akt der Vereinigung mit dem Königreich Rumänien.
Die „Honigroute des Banats“ ist ein neues, innovatives Projekt für Öko- und Gesundheitstourismus. Ziel ist es, den regionalen Tourismus, traditionelle Imkereikultur und die gesundheitlichen Vorteile von Bienenprodukten bekannter zu machen – insbesondere die sogenannte Apitherapie, also die Inhalation von natürlichen Bienenstock-Aerosolen. Gleichzeitig lädt die Region mit ihren vielfältigen Attraktionen zu einem längeren Aufenthalt ein.
Ein kuratorisches Jahr geht zu Ende – und mit ihm ein ungewöhnliches Kunstprojekt, das textile Installationen und poetische Formen zusammenbringt: Die Celula de Artă in Bukarest schließt die Saison 2025 mit der Ausstellung „Full Season“ ab. Präsentiert werden Arbeiten jener Künstlerinnen und Künstler, die die Galeria Verticală über das Jahr hinweg geprägt haben. In einer Zeit des Übergangs – zwischen Licht und Dunkelheit, Abschluss und Neubeginn – lädt die Schau ein zu Introspektion und Sensibilität. Über Konzept, Auswahl und Wirkung dieser Ausstellung hat Ion Puican mit Anca Spiridon, Kultur-PR und Kuratorin von „Full Season“, gesprochen.
Ein außergewöhnliches Projekt hat im Herzen des UNESCO-Geoparks Hatzeger Land (dt. Wallenthal), am Fuße des Retezat-Gebirges, Gestalt angenommen. Das Werk von Jules Verne verbindet sich mit Umweltbildung auf einem neuen Themenweg, der in der Gemeinde Râu de Mori, im Dorf Suseni, eröffnet wurde. „Der Märchenpfad bei der Burg Colț“ bietet den Besuchern eine nationale Premiere: die Entdeckung des natürlichen und historischen Erbes anhand von Comics – ein Versuch, junge Menschen der Natur und dem Lesen wieder näherzubringen.
Google Rumänien feiert sein 15-jähriges Bestehen, seit es im November 2010 als Büro mit wenigen Mitarbeitern seine Tätigkeit aufnahm. Heute, da sich die Aktivitäten ständig erweitert haben, ist Google ein echtes Zentrum für Innovation. Und die Bilanz kann sich sehen lassen.
Im Universum der Reiseziele gibt es nur wenige Orte, denen es gelingt, ihre Authentizität trotz rasanter Modernisierung zu bewahren. Sighișoara (dt. Schäßburg) jedoch scheint das Geheimnis eines perfekten Gleichgewichts gefunden zu haben.
Die rumänische Migration zählt zu den stärksten sozialen Bewegungen Europas. Seit Jahrzehnten verlassen Millionen Menschen das Land – aus wirtschaftlichen, politischen oder sozialen Gründen. Heute lebt fast ein Viertel der rumänischen Bevölkerung im Ausland. Was bedeutet das für ein Land, das ohnehin mit demografischem Rückgang kämpft? Und welche Lösungen gibt es?
Laura Karaman bereitete gerade ihre Abschlussarbeit als Modedesignerin an der Nationalen Kunstuniversität in Bukarest vor. Ihr ursprüngliches Thema war die Wandlung des Little Black Dress (LBD, auf Deutsch: das „Kleine Schwarze“) durch verschiedene Stile. Doch dieses Thema inspirierte sie dazu, den Visual Kei-Stil – diesen ganz besonderen japanischen Musik- und Kleidungsstil – für sich zu adaptieren.
Ein Bericht des Weltwirtschaftsforums zeigt, dass sich bis 2030 fast 39 % der heutigen Mitarbeiterkompetenzen verändern werden. Künstliche Intelligenz (KI) wird die Menschen jedoch nicht ersetzen, sondern unsere Arbeitsweise grundlegend verändern. Zu den wichtigsten Zukunftskompetenzen zählen der Umgang mit KI und Big-Data-Tools, Resilienz, kreatives Denken und digitale Kompetenz. Gleichzeitig werden Netzwerk- und Cybersicherheitskenntnisse zu unverzichtbaren Fähigkeiten auf dem Arbeitsmarkt.
In einer digitalen Ära, in der sich Reiseziele gegenseitig überbieten, enthüllt eine bislang etwas übersehene Region Rumäniens jetzt ihren kulturellen Reichtum: Ostsiebenbürgen (Estul Transilvaniei)! Dieses Gebiet der ethnischen Vielfalt und lebendigen Geschichte wird dank des modernen Projekts „Muzet“ – kurz für „Muzeele din Estul Transilvaniei“ – ins nationale und internationale Rampenlicht gerückt.