Das globale Dorf war diesmal in Brüssel, wo neulich die neue Ausgabe der jährlich organisiertn Veranstaltung des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (EWSA) stattgefunden hat. Ziel der diesjährigen Ausgabe von „Your Europe, Your Say!“ – Dein Europa, deine Meinung - war es, das Thema „Sinnvolle Verbindungen, aktive Beteiligung und demokratisches Engagement“ zu beleuchten.
Der katholische Konfessionsunterricht im rumänischen Raum blickt auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück.
An der Kreuzung spektakulärer Landschaften gelegen, ist der Nationalpark Domogled-Valea Cernei der größte Rumäniens – ein wahres Heiligtum der Biodiversität.
Am 7. April richtet sich weltweit die Aufmerksamkeit auf den Biber. Nicht ohne Grund wird er als „Ingenieur der Ökosysteme“ bezeichnet: Mit erstaunlicher Geschicklichkeit schafft er ein Mosaik aus natürlichen Flächen, das Wasser zurückhält und Feuchtgebiete erweitert.
Das Eis am Nordpol schmilzt – aber wie schnell und mit welchen Folgen? Um das herauszufinden, driftete ein internationales Forschungsteam monatelang eingefroren durch die Arktis. Die rumänische Forscherin Adela Dumitrașcu war hautnah dabei und hat alarmierende Daten mitgebracht.
Rumänische Haushalte haben jährlich mehr als 3,4 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen – das entspricht einem Lastwagen voller Essen pro Minute. Gleichzeitig sind aber mehr als 27 Prozent der Bevölkerung von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht und haben Schwierigkeiten, sich täglich eine vollständige Mahlzeit zu leisten. Auf dieses drastische Paradox gibt es eine Antwort: Was in Deutschland. Österreich und der Schweiz die Tafeln sind, nennt man in Rumänien Lebensmittelbanken.
Kein anderer Einfluss war im letzten Jahrtausend auf dem rumänischen Raum größer als der türkische Einfluss.
Europas größte Landsäugetiere hautnah erleben und dabei einfach mal tief durchatmen: Genau das geht in Vama Buzăului im Kreis Brașov. Die kleine Gemeinde hat sich zu einem echten Geheimtipp für Naturfreunde entwickelt. Wir nehmen Sie heute mit in das Wisent-Reservat ‚Valea Zimbrilor‘ und zeigen Ihnen, warum dieser Ort der perfekte Gegenentwurf zum stressigen Alltag ist.
Nach einer erfolgreichen internationalen Festivalreise ist der Film „Catane“ der rumänischen Regisseurin Ioana Mischie nun auch dem Publikum in Rumänien vorgestellt worden. Der Film feierte seine Weltpremiere beim Internationalen Filmfestival von Goa in Indien, erhielt eine Hollywood-Nominierung für die beste Originalmusik und wurde mehrfach für sein Drehbuch ausgezeichnet.
Handgemachte Nudeln, genau wie früher bei Oma – heute eine echte Seltenheit. Doch in der Region Maramuresch im Norden Rumäniens lässt eine kleine Manufaktur diesen unverfälschten Geschmack jetzt wieder aufleben. Ganz ohne künstliche Zusätze, dafür mit viel Liebe und regionalem Gemüse. Wir nehmen Sie mit auf eine genussvolle Reise und zeigen Ihnen, wie echte Tradition auf dem Teller schmeckt!
In einer Welt, in der Energiesicherheit, Klimawandel und globaler Wettbewerb immer intensiver werden, befindet sich die Europäische Union an einem entscheidenden Punkt ihrer wirtschaftlichen und technologischen Transformation. Die Art und Weise, wie Energie produziert und verbraucht wird, bestimmt nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die geostrategische Rolle des Kontinents. Nun zeichnet sich ein Umdenken in der EU hinsichtlich der Energieversorgung ab.
Das kommunistische Regime bedeutete ein äußerst hohes Maß an Korruption und Vetternwirtschaft auf allen Ebenen.
Wer warst du, bevor man dir gesagt hat, wer du sein sollst?“ – das ist eine der Leitfragen einer Kampagne des Teatrul Simplu, des „Einfachen Theaters“, die unter dem Motto steht: „Ich habe es geschafft!“. Neben Schauspielkursen finden hier auch Workshops für freies Sprechen, also „Public Speaking“, statt. Geleitet werden sie von der Gründerin selbst, der Schauspielerin Alice Nicolae.
Rumänien verbirgt im ländlichen Raum zahlreiche kulturelle Schätze. Doch viele davon bleiben kaum bekannt. Oft fehlt es kleinen Museen an Ressourcen für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit. Während große Museen in den Städten automatisch mehr Aufmerksamkeit und Besucher bekommen, bleiben kleine Ausstellungen, ethnografische Sammlungen oder Gedenkhäuser auf dem Land häufig im Schatten. Eine Initiative möchte das ändern. Sie verbindet Tourismus mit moderner Technologie und bringt das kulturelle Erbe des Dorfes ins digitale Zeitalter.
Im Zeitraum 2021–2024 wurden in Rumänien rund 340.000 neue individuelle Arbeitsverträge für Bürger von außerhalb der Europäischen Union abgeschlossen. Anfang 2025 waren jedoch weniger als 150.000 dieser Arbeitnehmer im System registriert. Es ist unklar, wie viele das Land verlassen haben und wie viele illegal geblieben sind und weiterhin hier arbeiten. Es ist jedoch schwer vorstellbar, dass es sich um ein Randphänomen handelt. Migranten, die sich illegal im Land aufhalten, haben nur wenige Möglichkeiten, ihre Situation zu regeln.