Mit der Botschaft auf der Leinwand „Mehr Tickets, mehr Liebe!“ beweist ein neuer Film in den rumänischen Kinos, dass Liebe in diesem Fall tatsächlich durch den Magen geht. Der Streifen wirbt für die Adoption von Straßenhunden und hat sich ein besonderes Ziel gesetzt: Der Verkauf der Kinokarten ist direkt mit der Fütterung von Tieren in Tierheimen gekoppelt.
Sie ist 89 Jahre alt, steht noch immer auf der Bühne, lacht viel, widerspricht gern – und denkt nicht im Geringsten daran, sich in die Rolle der „Grande Dame“ zurückzuziehen. Die Sängerin Marina Voica gehört seit Jahrzehnten zur rumänischen Musikgeschichte, doch der Film Fluturi de noapte interessiert sich weniger für Legendenbildung als für den Menschen hinter der öffentlichen Figur. Regisseur Andrei Răuțu hat sie über mehrere Jahre begleitet und dabei ein sehr persönliches Porträt gedreht – eines, das auch von Erinnerung erzählt, vom Älterwerden und davon, wie viel Gegenwart in einem langen Leben steckt.
In der vergangenen Woche haben wir den Film „Milchzähne“ vorgestellt. In der heutigen Ausgabe sprechen wir mit dem Regisseur Andrei Epure über seinen neuen Film „Lass mich nicht sterben“. Der Film feierte seine Weltpremiere beim Festival von Locarno, in der Sektion für neue Stimmen des Kinos.
Mit Dinți de lapte legt der rumänische Regisseur Mihai Mincan einen der eindrucksvollsten Filme des Jahres vor. Angesiedelt im Jahr 1989 und erzählt aus der Perspektive eines Kindes, verzichtet der Film auf politische Anklage und konzentriert sich auf Angst, Erinnerung und Wahrnehmung.
Da wir uns im Laufe des gesamten Jahres viel mit Kino und bildender Kunst befasst haben – mit Vernissagen, Premieren, Festivals und Trends –, richten wir den Blick auf einen anderen Teil der Kulturszene Rumäniens, die dem Kulturleben des Jahres 2025 Substanz verliehen haben: Theater, Literatur, Musik sowie die großen Ereignisse, die das Publikum in Bewegung gesetzt haben.
Dana Păpăruz hat ihre Karriere als Kostümbildnerin in den frühen 2000er Jahren begonnen und an zahlreichen Filmen mitgearbeitet, darunter ‚Hinter den Hügeln‘ und ‚Aferim!‘ .
Ein 2024 aufwändig produzierter Film geht in die Kinos: „Moromeții 3“. Die Trilogie unter der Regie von Stere Gulea, deren erster Teil schon 1988 erschien und wegen der nüchternen, propagandaneutralen Darstellung des Stoffs extrem beliebt war, ist eine Verfilmung literarischer Texte des bekannten Autors Marin Preda und auch an seiner nicht unumstrittenen Biografie ausgerichtet.
Heute sprechen wir über einen Film. Und wir haben dieses Thema gewählt, weil der erste Spielfilm von Regisseur und Drehbuchautor Bogdan Mureșanu, “Anul Nou care n-a fost” (zu Deutsch etwa: Das Neue Jahr, das nie gekommen ist), in der kurzen Zeit seit seinem Erscheinen bemerkenswerte Erfolge erzielt hat.
Die Geschichte handelt davon, wie man einen Film NICHT macht - „ein Making-of mit dem Flair einer absurdistisch-postmodernen Chronik" sagt der Regisseur Andrei Crețulescu.
Der Film „Anul nou care n-a fost“ - zu Deutsch etwa: Das Neue Jahr, das nie gekommen ist, unter der Regie von Bogdan Mureșanu, der auch als Drehbuchautor und Produzent fungierte, wurde bei der diesjährigen Ausgabe des Internationalen Filmfestivals von Venedig, das am Samstagabend endete, mit gleich mehreren Preisen ausgezeichnet.
Der Filmschauspieler Bogdan Dumitrache ist als einer der talentiertesten und preisgekröntesten der schon nicht mehr so neuen rumänischen Welle gerade in zwei Filmen zu sehen: In "Gute Jungs kommen in den Himmel" (Regie: Radu Potcoavă) und in "Drei Kilometer bis ans Ende der Welt" (Regie: Emanuel Pârvu): Die Produktionen könnten kaum unterschiedlicher sein. Anlass für unsere Autorin, sich mit ihm zu unterhalten.
Bei den diesjährigen Filmfestspielen an der französischen Riviera waren einige rumänische Filme im Programm, einer davon im offiziellen Wettbewerb.
Das Internationale Filmfestival von Cannes hat begonnen und bringt große Namen der internationalen Filmindustrie auf den roten Teppich.
Der Taschendieb Amar klaut einer Regisseurin einen Briefumschlag – und darf als Protagnist und Namensgeber in ihrem neuen Dokufilm auftreten.
„Familiar“ (zu deutsch in etwa: „Familienangelegenheiten“) ist der neueste Spielfilm des rumänischen Regisseurs Călin Peter Netzer und ist seit Ende Januar in die rumänischen Kinos gekommen. Zuvor hatte der Streifen Mitte November 2023 während der Tallinn Film Black Nights, einem Filmfestival in der estnischen Hauptstadt, seine Premiere.