Die Bürger der Republik Moldau haben bei den Parlamentswahlen am Sonntag für eine Annäherung an die Europäische Union gestimmt
Die moldauischen Behörden warnen erneut vor dem zunehmenden Druck Moskaus auf Chisinau im Vorfeld der Parlamentswahlen.
Es liegt in der Verantwortung der Bürger der Republik Moldau, ein Parlament zu wählen, das das Land in die Europäische Union führen wird, erklärte Präsidentin Maia Sandu in der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments.
Rumänien unterstützt weiterhin den europäischen Kurs seiner Nachbarländer Republik Moldau und Ukraine – das bekräftigte Premierminister Ilie Bolojan bei einem Arbeitsbesuch am Samstag in Chișinău.
Marianna Prysiazhniuk kommt aus der ukrainischen Hauptstadt Kiew, spricht sehr gut Rumänisch und ist Journalistin, Politikwissenschaftlerin und Kommunikationsexpertin. Vor ihrer Umsiedlung nach Rumänien hatte Sie in der Ukraine zunächst ein Studium im Bildungsbereich absolviert.
Das Europäische Parlament hat einen Plan zur Förderung des Wirtschaftswachstums in der Republik Moldau in Höhe von 1,9 Mrd. Euro genehmigt. Dies ist die höchste finanzielle Unterstützung, die das Nachbarland Rumäniens seit seiner Unabhängigkeit von der ehemaligen UdSSR im Jahr 1991 erhält.
Die Europäische Union wird in diesem Jahr 60 Millionen Euro im Rahmen der Europäischen Friedensfazilität bereitstellen, um die Verteidigungskapazitäten der Republik Moldau zu stärken. Die Ankündigung erfolgte durch den Präsidenten des Europäischen Rates, Antonio Cósta, der gestern in Chișinău weilte.