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Afrikanische Schweinepest breitet sich immer weiter aus

Die Anzahl der Infektionsherde ist auf 550 gestiegen. Der Landwirtschaftsminister Petre Daea hat die Europäische Kommission um finanzielle Hilfe gebeten, um die Verluste auszugleichen, die durch die Einstellung der Schweinefleischproduktion entstehen.

Afrikanische Schweinepest breitet sich immer weiter aus
Afrikanische Schweinepest breitet sich immer weiter aus

, 02.08.2018, 18:03

Die afrikanische Pest hat sich landesweit verbreitet. Innerhalb einer Woche ist die Anzahl der Infektionsherde um 100 gestiegen und liegt somit bei 550. Es handelt sich um einen explosionsartigen und agressiven Verlauf der Erkrankung, sagt der Vorsitzende der Nationalen Sanitätsbehörde, Geronimo Brănescu: „Die afrikanische Schweinepest trat zum ersten Mal im Nord-Westen des Landes auf, im Osten ist der Ausbruch der afrikanischen Schweinepest auf die Wanderung der Wildschweine ins Donaudelta-Reservat zurückzuführen, durch Kontankt mit den Hausschweinen in der Gegend hat sich die Pest in der ganzen Region verbreitet.“




In den 100 betroffenen Ortschaften sind bislang rund 50.000 Schweine geschlachtet worden, da es weder Impfung noch Behandlung gegen diese Krankheit gibt. Von der rasanten Verbreitung der afrikanischen Schweinepest werden jetzt vor allem Kleinsthaltungen betroffen. Am Mittwoch beschloss das Innenministerium in einer Notsitzung, die Schweinebesitzer zu forden, die erkrankten Tiere schlachten zu lassen und die erforderlichen Vorbeugungsma‎ßnahmen zu greifen. Der Chef des Bereitschaftsdienstes im Innenministerium Raed Arafat kommt zu Wort mit Einzelheiten: „Einige Kreistagsvertreter haben den Einsatz der zuständigen Behörde verweigert, selbst wenn die Schweinebesitzer für die getöteten Tiere finanziell entschädigt werden. Einige Besitzer haben zudem heimlich das Fleisch von getöteten Tieren verkauft und das führt natürlich zur rasanten Verbreitung der Pest.“




Die ersten Entschädigungen wurden bereits ausgezahlt, deren Wert beläuft sich auf 30.000 Euro. Das Geld wird sowohl für geschlachtete Tiere als auch für Nebenschäden ausgezahlt. Der Landwirtschaftsminister Petre Daea hatte allerdings vorigen Monat in Brüssel die Europäische Kommission um finanzielle Hilfe gebeten, um die Verluste auszugleichen, die durch die Einstellung der Schweinefleischproduktion und durch die Preissenkung in den betroffenen Gebieten entstanden sind. Die Beihilfe soll auch die Kosten für die Desinfektion, die Vernichtung von Futter und die Kosten für die Abdecker ausgleichen. Die Schweinepest stellt für den Menschen keine Gesundheitsgefahr dar, sie bringt aber wirtschaftliche Nachteile mit sich. Die Schweinefleischerzeeuger schätzen die Verluste auf hunderte Millionen Euro.



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