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Nach Ausbau des Online-Angebots: Webseite des Nationalen Kunstmuseums gut besucht

Das Nationale Kunstmuseum Rumäniens hatte im vergangenen Monat eine reiche Online-Aktivität. Virtuelle Themenrundgänge, Kurse und Workshops für Kinder, kostenlose Online-Kataloge, all diese Aktivitäten haben über 350.000 Online-Besucher zusammengebracht.

Nach Ausbau des Online-Angebots: Webseite des Nationalen Kunstmuseums gut besucht
Nach Ausbau des Online-Angebots: Webseite des Nationalen Kunstmuseums gut besucht

, 16.05.2020, 17:30

Wir haben uns mit Gabriela Tofan, der Kommunikationsbeauftragten des Nationalen Kunstmuseums Rumäniens (MNAR), unterhalten. Sie hat uns einiges über die Strategie des Museums während des in Rumänien kürzlich beendeten Notstands erzählt.



Wir schauen uns die Zahlen hin und wieder an und sind einfach nur erstaunt. Neben den gro‎ßen Anstrengungen, die wir unternommen haben, stellten wir fest, dass sich die Menschen nach so vielen Tagen, an denen sie zu Hause bleiben mussten, zunehmend für die Online-Angebote entschieden haben. Seit das Museum seine Türen geschlossen hat, hat sich seine Tätigkeit erheblich verändert, und gemeinsam mit unseren Experten haben wir versucht, einige dieser Aktivitäten online zu verlagern, damit die Öffentlichkeit, unsere Besucher und sogar unsere Expertenkollegen unsere Abwesenheit in ihrem Leben nicht spüren. Wir sind froh, dass die Menschen auf unseren Webseiten zu kommunizieren begannen, denn das war vorher nicht sehr üblich. Wir nutzten die Kanäle und Mittel, die uns auf unserer Webseite zur Verfügung gestellt wurden, sowie die sozialen Netzwerke wie Facebook und Instagram. Natürlich gibt es auch andere Methoden, wir haben es geschafft, einen kleinen kreativen Workshop zu veranstalten und nach Plattformen zu suchen, auf denen die Publikationen, die wir unseren Besuchern zur Verfügung gestellt haben, untergebracht werden können. Jetzt arbeiten wir daran, unsere Publikationen im eBook- und pdf-Format zur Verfügung zu stellen. Wir haben diese pädagogischen Tätigkeiten getestet, damit wir sehen können, wie sie sich in Zukunft entwickeln werden, und diese virtuellen Rundgänge, die wir wöchentlich veranstalten, haben eine au‎ßerordentliche Dynamik gewonnen, etwas, das wir nicht erwartet hatten.“




Ein virtueller Themenrundgang mit einer Auswahl von Werken aus dem Erbe des Museums wird mittwochs auf der Facebook-Seite der Institution gepostet. Zwei virtuelle Führungen, die bei den Besuchern einen gro‎ßen Erfolg hatten, waren Werke mit Haustieren“ und 200 Jahre seit der Entdeckung der Venus von Milo-Skulptur“. Gabriela Tofan mit weiteren Einzelheiten:



Unser Museum hat bisher zwei Arten von Online-Führungen veranstaltet. Die ständigen Führungen beschreiben die ständigen Galerien und Ausstellungen von vier Museen; neben dem Nationalen Kunstmuseum Rumäniens gibt es bei uns Sammlungen aus dem Museum für Kunstsammlungen, dem Zambaccian-Museum und dem Theodor-Pallady-Museum zu sehen. Aber wir haben auch kurze Online-Führungen, die wöchentlich auf unserer Facebook-Seite angeboten werden. Die permanenten Online-Führungen sind im Abschnitt »Discover« auf unserer Webseite verfügbar, wo alle Galerien beschrieben werden. Die Beschreibung wird von diesem Online-Rundgang begleitet, bei dem die Besucher durch jeden Saal surfen und diese Werke bewundern können. Auch diese Führungen gab es schon lange vor der Pandemie, aber wir freuen uns, dass sie nun bei unseren Besuchern einen so gro‎ßen Erfolg haben. Wie ich bereits sagte, haben wir versucht, die Beziehung zwischen Menschen und ihren Haustieren darzustellen, und wir haben viele Werke aus den vergangenen Jahrhunderten gefunden, die diese Beziehung veranschaulichen. Dann lie‎ßen wir uns von dieser häuslichen Enge inspirieren, und bei unserem Versuch, diese Idee zu veranschaulichen, fanden wir viele Werke von Theodor Pallady und anderen Künstlern, die sehr gut zu diesem Thema passten. All dies waren einige unserer Versuche, den Appetit der Museumsbesucher zu wecken. Wir lie‎ßen uns auch von anderen häuslichen Aktivitäten inspirieren, zum Beispiel vom Lesen, von der Präsenz von Büchern in unserem Leben. Unser Museum verfügt über eine riesige Sammlung an Kunstwerken, aber leider können diese Werke nicht in der von uns gewünschten Häufigkeit ausgestellt werden, so dass wir auf diese Methode zurückgegriffen haben, um sie der Öffentlichkeit zu zeigen. Das ist der positive Aspekt, und wir sind froh, dass die Menschen unseren Webauftritt schätzen. Die gegenwärtigen Umstände haben uns jedoch dazu veranlasst, einige Ausstellungen, die wir im vergangenen Jahr geplant hatten, zu verschieben.“




Eine der Veranstaltungen, die in dieser Zeit hätte stattfinden sollen, war eine von Maria Albani kuratierte Publikation mit dem Titel Corneliu Baba und seine Schüler“. Bis zu einer Neuterminierung der Veranstaltung hat das Museum auf seiner Webseite eine Auswahl des oben erwähnten Albums veröffentlicht.

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