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Brunch im Banat

Der Verein My Banat hat auch dieses Jahr wieder die kulinarischen Veranstaltungen organisiert, um die lokalen Ressourcen und das ländliche Erbe zu fördern. Dabei wird die lokale Küche genutzt, um Leute in die Dörfer zu locken und die lokalen Ressourcen besser zu nutzen.

sursă foto: facebook.com/p/My-Bana
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und , 15.05.2025, 17:42

Spaziergänge, auch mit Oldtimern, Theater und nachhaltige Gastronomie sind nur einige der diesjährigen Highlights, über die wir mit der Vorsitzenden des Vereins My Banat, Delia Barbu, gesprochen haben:

Es geht um lokale kulinarische Events, die das lokale Erbe aufwerten, sowohl das materielle als auch das immaterielle. Das materielle Erbe wird natürlich durch die traditionelle lokale Küche repräsentiert, die wir als Teaser nutzen, um Leute in die Dörfer zu locken, in die sie normalerweise ohne einen Grund nicht kommen würden. Das immaterielle Erbe hängt mit alten traditionellen Rezepten, Bräuchen und Traditionen sowie der lokalen Küche zusammen.“

Wir haben Delia Barbu gefragt, wie diese wertvollen Ressourcen gefunden wurden.

„Wir finden sie meist bei Treffen und Gesprächen mit den Einheimischen, die immer faszinierend sind. Denn wenn man sich ein wenig Zeit nimmt, inne hält und mit den Menschen spricht, ihre Häuser betritt, dann entdeckt man wahre Schätze. Und das ist keine Übertreibung, das passiert wirklich. Das beweist auch, dass die Leute, die an den Brunchs und anderen Events in unseren Dörfern teilnehmen, wiederkommen, weil sie diese Freude erleben oder vielleicht zum ersten Mal die Freude entdecken, einfache Dinge zu erleben und Menschen zu treffen, die einen anderen Lebensrhythmus haben als wir, die Leute, die in den großen Städten leben.“

Und da die erste Veranstaltung der diesjährigen Reihe am 5. April stattfand, erzählte Delia Barbu:

„Am 5. April fand der erste Banat-Brunch in Denta statt. Yu diesem Anlass haben die Bauern aus der Gegend ein Fastenmenü zubereitet. Damals war gerade der Frühling eingekehrt. Am 2. Mai gab es einen Brunch in Rudăria, im Land der Wassermühlen, wie wir diesen Ort nennen, natürlich mit super spannenden lokalen Gerichten, wie zum Beispiel Schneckensalat. Danach, am 10. Mai, folgte ein Brunch in Secusigiu, ein erster Brunch, der im Nationalpark Lunca Mureșului stattfand.Die Gastgeber, der Verein De la Măicuța, nahmen uns außerdem mit auf einen Spaziergang durch dieses schöne Gebiet. Wir wurden dabei auch von den Rangern des Parks begleitet. Wir freuten uns also auf die lokale Küche und auf einen Spaziergang in diesem absolut faszinierenden Park. Wir hatten die Gelegenheit, Hasen, Vögel und andere in diesem Teil des Landes und darüber hinaus absolut einzigartige Naturschönheiten zu beobachten. Danach fahren wir am 24. Mai nach Deta und machen wieder Halt im Gasthaus Ferch, wo die Familie Renner dieses Jahr neben der lokalen Küche und österreichischen Gerichten, für die sie bekannt sind, auch Aktivitäten wie Oldtimer-Fahrten anbietet. Und am 14. Juni gibt’s noch eine weitere Veranstaltung – Familie Grecu zeigt dieses Jahr zum ersten Mal ein Theaterstück, das vom Basca-Theater aufgeführt wird.“

Das sind echt viele Aktivitäten und Orte, die man sonst nicht so einfach erreichen würde. Also haben wir unsere Gesprächspartnerin gefragt, was diejenigen tun müssen, die an diesen Veranstaltungen teilnehmen möchten:

„Normalerweise gibt jeder Gastgeber seine Kontaktdaten bekannt, aber ihr findet diese Infos auch auf der Website des Vereins My Banat, also www.mybanat.ro. Dort gibt es auch die Kontaktnummern und die Anmelde- und Teilnahmebedingungen. Dort postet man immer die Infos, die man von den Gastgebern bekommt. “

Wir haben erfahren, dass die Brunch-Events bis zu 60-70 Leute anziehen, je nach Jahreszeit. Im Frühling kommen manchmal bis zu 70 Leute zum Brunch, weil die Leute dann gerne raus in die Natur wollen, aber im Sommer ist es ruhiger und es kommen weniger Leute.

Delia Barbu fügte hinzu:

 „Diese Events, die den Begriff Brunch, der ja nicht rumänisch ist, wieder ins Bewusstsein rücken, haben nicht nur den Vorteil, dass sie die Dörfer bekannt machen, wie ich schon gesagt habe, sondern auch, dass sie einen Teil unseres tollen Erbes retten, das nicht nur aus der Küche besteht. Denn um die Küche herum versammeln sich viele andere Dinge, es sammeln sich Geschichten von Menschen, und die Menschen versammeln sich sozusagen um diese Veranstaltungen herum und entdecken die Freude am Zusammensein wieder.“

Was die kulinarischen Reize angeht, reicht es, einige der verkosteten oder angekündigten Gerichte zu nennen: Lauchsuppe, Brennnesselgericht und Dessert mit hausgemachten Keksen, Jintiţă de oaie (ein Hirtengericht aus gekochter Molke und lokaler Ricotta), Mohn- und Kümmelshörnchen oder Rindsroulade.

 

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