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Kälte, Sturm und Überschwemmungen: Rumänien kämpft mit schwerem Herbstwetter

Ein früher Wintereinbruch hat Rumänien in den vergangenen Tagen fest im Griff gehabt. Heftiger Regen, Sturm und Kälte haben vor allem im Süden des Landes große Schäden angerichtet. Inzwischen warnen die Meteorologen erneut vor schlechtem Wetter – mit Regen, Wind und sogar Schnee in den Bergen.

Potrivit IGSU, 141 de autovehicule au fost avariate în toată țara, 18 – numai în Capitală
Potrivit IGSU, 141 de autovehicule au fost avariate în toată țara, 18 – numai în Capitală

und , 06.10.2025, 14:46

Rumänien ist mit Beginn des Monats Oktober von einer Kältewelle und heftigen Regenfällen getroffen worden. Meteorologen und Hydrologen haben für die südliche Landeshälfte, die am stärksten betroffen war, Warnstufen in Gelb, Orange und Rot ausgerufen. Gültig war außerdem eine Wetterwarnung wegen ungewöhnlich niedriger Temperaturen, ergiebiger Regenfälle, starker Windböen sowie zeitweise stürmischer Schneefälle in Höhen über 1.500 Metern.

In manchen Regionen fielen über 70 Liter Regen pro Quadratmeter, und der Wind erreichte in Böen Geschwindigkeiten von mehr als 60 bis 70 Kilometern pro Stunde. Die Temperaturen gingen deutlich zurück. Nach Angaben der Generalinspektion für Notfälle kam es allein am Freitag in 49 Ortschaften aus 14 Kreisen zu wetterbedingten Problemen. Einsatzkräfte pumpten Wasser aus Höfen, Häusern und Kellern, entfernten herabgestürzte Gebäudeteile und räumten umgestürzte Bäume.

Landesweit wurden 141 Fahrzeuge beschädigt, davon 18 allein in der Hauptstadt Bukarest. Auf vielen Straßen wurde der Verkehr durch große Wassermengen behindert, und auch auf mehreren nationalen und Kreisstraßen war das Fahren erschwert. Bukarest und der angrenzende Kreis Ilfov standen unter einer Unwetterwarnung der Stufe Orange. Die Feuerwehr verzeichnete laut dem jüngsten Bericht über 350 Einsätze.

Hunderte Bäume wurden von den starken Windböen entwurzelt, Gebäudeteile lösten sich, Stromleitungen wurden beschädigt, und zahlreiche Straßen standen unter Wasser. Auch Fahrzeuge wurden beschädigt. In Bukarest stürzten Bäume sogar auf fahrende Autos – eine Person wurde verletzt.

Die nationale Flughafengesellschaft teilte mit, dass zwei Flugzeuge, die auf dem Hauptstadtflughafen Otopeni landen sollten, wegen des Sturms auf andere Flughäfen umgeleitet wurden. Zudem mussten mehrere Schwarzmeerhäfen wegen des starken Windes vorübergehend geschlossen werden.

Nach zwei Tagen mit etwas besserem Wetter erwarten Meteorologen nun eine neue Phase mit Kälte, ergiebigen Regenfällen und starkem Wind. Eine entsprechende Warnung ist bereits in Kraft und gilt bis Donnerstag. Laut der Nationalen Meteorologiebehörde breiten sich die Regenfälle allmählich von Südwesten über das ganze Land aus. Die Niederschlagsmengen werden beträchtlich sein – zwischen 25 und 50 Litern pro Quadratmeter, im Süden, Südosten und Osten sogar bis zu 70 bis 100 Liter, vor allem zwischen Montagabend und Mittwochmorgen.

In den Südkarpaten wird es oberhalb von 1.700 Metern zeitweise Schneeregen und Schnee geben. Am Dienstag werden dort stürmische Schneefälle erwartet, die zu einer Schneedecke führen. Zeitweise wird der Wind im Süden, Osten und in den Gebirgsregionen, stellenweise auch in anderen Landesteilen, auf 45 bis 55 Kilometer pro Stunde auffrischen, im Süden, Südosten und Osten sowie in den Süd- und Ostkarpaten auf über 60 bis 70 Kilometer pro Stunde.

Bis Mittwoch bleibt es in weiten Teilen des Landes kühl, mit Höchsttemperaturen zwischen 12 und 18 Grad und Tiefstwerten zwischen 3 und 12 Grad Celsius. Eine Wetterbesserung, so die Meteorologen, wird ab Donnerstag bis zum Ende der Woche erwartet.

Foto: geralt / pixabay.com
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