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US-First Lady Jill Biden besucht Osteuropa

Die US-First-Lady Jill Biden hat am vergangenen Wochenende eine mehrtägige Reise durch Nachbarländer der Ukraine unternommen, darunter auch Rumänien.

US-First Lady Jill Biden besucht Osteuropa
US-First Lady Jill Biden besucht Osteuropa

, 09.05.2022, 15:07



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Ziel der Visite sei es gewesen, den leidgeprüften ukrainischen Flüchtlingen Mut einzuflö‎ßen und ihnen die volle Unterstützung Washingtons für ihr Land zuzusichern, das sich mit einem russischen Invasionskrieg konfrontiert.



Der erste Stopp der First Lady war auf dem US-Luftwaffenstützpunkt im südostrumänischen Mihail Kogălniceanu, wo sie mit dort stationierten Nato-Soldaten zusammentraf und in der Kantine bei der Verteilung des Essens half, wie Medienbilder zeigten. Für Belustigung sorgte der Augenblick, als Jill Biden eine Flasche Ketchup einer berühmten US-Marke überreichte, die übrigens auf eine deutsche Einwandererfamilie aus dem 19. Jh. zurückgeht.



Danach ging es weiter nach Bukarest, wo die First Lady an einem Briefing der US-Botschaft teilnahm, das über die humanitären Einsätze der UN-Institutionen, der örtlichen Flüchtlingshelfer und der rumänischen Regierung informierte. Jill Biden, die in den USA nach wie vor auch als Lehrerin tätig ist, besuchte zudem eine Bukarester Schule, die ukrainische Kinder aufgenommen hat. Dort wurde sie von Carmen Johannis, der Ehegattin des rumänischen Präsidenten Klaus Johannis, empfangen, die ebenfalls Lehrerin ist. Im Gespräch mit ukrainischen Müttern und ihren Kindern erfuhr sie die Leidensgeschichten der Geflüchteten, die angesichts des Angriffskriegs Russlands Schutz in Rumänien fanden. Wir stehen euch bei“, sagte die First Lady und zeigte sich beeindruckt von der Solidaritätswelle der rumänischen Flüchtlingshelfer, die die Geflüchteten in ihre Herzen aufgenommen haben und ihnen Schutz, Unterkunft und Versorgung gewähren“. Diese Solidarität sei nur der Anfang, sagte Jill Biden und ermahnte die USA und ihre Verbündeten, sich noch stärker für die Ukraine einzusetzen. Anschlie‎ßend informierte die rumänische Regierungsberaterin Mădălina Turza über die Strategie Rumäniens zur Bewältigung der humanitären Krise, die durch die Flüchtlingswelle aus der Ukraine entstanden ist.



Rumänien ist nun ein neues Zuhause für hunderttausende Kinder, Frauen und Betagte, die vor Krieg und Zerstörung geflüchtet sind“, hie‎ß es dazu in einer Botschaft des rumänischen Premierministers Nicolae Ciucă. Die Hilfsbereitschaft Rumäniens sei ein Ausdruck der Solidarität und der Weisheit einer Nation, die für Mitmenschen aus dem Nachbarland die Tür zu Frieden und Freiheit offen hält, so die Mitteilung vom Amt des rumänischen Premierministers.



Von Bukarest aus ging es am Sonntag weiter in die Ostslowakei, wo Jill Biden ebenfalls mit US-Militärs sowie Flüchtlingen aus der Ukraine zusammentraf. Die US-First Lady kam mit geflüchteten Familien, Flüchtlingshelfern und den Kommunalbehörden in der slowakischen Stadt Košice zusammen, die als wichtiger Transitpunkt für Flüchtende aus der Ukraine gilt und ein Aufnahmezentrum für Flüchtlinge beherbergt. Seit Ausbruch des Kriegs in der Ukraine haben über 400.000 Flüchtlinge aus der Ukraine die Grenze zur Slowakei überschritten.



Zum Schluss kam es auch zu einem — wohl aus Sicherheitsgründen — unangekündigten Abstecher in die Ukraine, und zwar ins unmittelbare Grenzgebiet zur Slowakei. Dort traf Jill Biden in einer Schule mit der ukrainischen First Lady Olena Selenska zusammen. Auch dort hob die US-First Lady hervor, dass ihre Visite insbesondere am Muttertag, der weltweit in vielen Ländern begangen wurde, der internationalen Solidarität mit der leidgeprüften Bevölkerung der Ukraine galt. Seit Beginn der russischen Aggression gegen die Ukraine am 24. Februar haben über 5,8 Mio. Menschen — vornehmlich Frauen und Kinder — das Land fluchtartig verlassen.

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