Das Außenministerium in Bukarest hat am Montag schnell auf die Warnungen aus Iran reagiert und erklärt, Rumänien sei kein Teil des Konflikts im Nahen Osten; oberste Priorität habe der diplomatische Einsatz zur Deeskalation. Iran hatte Rumänien zuvor gewarnt, dass es politische und rechtliche Konsquenzen geben könnte, nachdem Bukarest den Vereinigten Staaten erlaubt habe, Stützpunkte auf seinem Territorium für Operationen gegen Iran zu nutzen. „Wenn Rumänien den Vereinigten Staaten seine Stützpunkte zur Verfügung stellt, käme das einer Beteiligung an der militärischen Aggression gegen Iran gleich“, erklärte der Sprecher des iranischen Außenministeriums. Ein solcher Schritt sei nach internationalem Recht inakzeptabel und ziehe internationale Verantwortung für Rumänien nach sich.
Rumänien und Polen wollen ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen. Beide Länder hätten in vielen Bereichen ähnliche Interessen und gemeinsame strategische Ziele. Das erklärte Präsident Nicușor Dan bei einem Besuch in Warschau.
Der rumänische Staatspräsident Nicușor Dan hat die designierten Botschafter der Vereinigten Staaten und der Republik Moldau zur Überreichung ihrer Beglaubigungsschreiben empfangen. In Bukarest nahmen der neue US-Botschafter Darryl Nirenberg sowie der Botschafter der Republik Moldau, Mihai Mîțu, offiziell ihre diplomatischen Aufgaben auf.
Israel hat nach eigenen Angaben am Samstagmorgen einen Präventivangriff auf Iran gestartet. Internationale Medien berichten von mehreren schweren Explosionen in Teheran.
In Washington fanden Gespräche über das Visa Waiver Program, Migration und Grenzsicherung statt.
Für erhebliche Spannungen zwischen den USA und der Europäischen Union sorgt derzeit die Absicht von US-Präsident Donald Trump, Grönland zu übernehmen – trotz der klaren Ablehnung durch Dänemark, dem die weitgehend autonome arktische Insel angehört, sowie durch weitere europäische Staaten.
Rumäniens Außenpolitik wird auch künftig auf der strategischen Dreierachse Europäische Union, NATO und Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten beruhen. Das hat Staatspräsident Nicușor Dan in seiner Ansprache bei der Jahrestagung mit den in Bukarest akkreditierten Botschaftern erklärt.
Gipfeltreffen in Paris +++ Steuererhöhungen +++ USA, Venezuela, Grönland +++ Winterwetter
USA +++ Ukraine +++ Nahost +++ Kriegsverbrechen +++ Regierungswechsel +++ Nobelpreis
Der Abzug einiger US-Truppen aus Europa, darunter auch aus Rumänien, habe eine gewisse Symbolkraft, beeinträchtige jedoch nicht die Sicherheit in der Region, erklärte Präsident Nicușor Dan. „Was die Sicherheit betrifft, ist Rumänien ein sicheres Land. Auch in den Beziehungen zwischen uns und den Vereinigten Staaten verlaufen die Dinge stabil“, sagte das Staatsoberhaupt nach der Ankündigung, dass die amerikanischen Streitkräfte ihre Truppenpräsenz in Rumänien verringern werden.