Das rumänische Dorf hat sich zu einer ausgereiften Tourismusdestination entwickelt. Es bietet heute vielseitige Erlebnisse: von der engen Verbindung mit Natur und Traditionen bis hin zu Unterkünften auf höchstem Niveau. Der erste Anziehungspunkt für jeden Besucher ist unbestreitbar die Landschaft.
Angesichts des immer schneller voranschreitenden Klimawandels richtet sich die Aufmerksamkeit von Fachleuten immer stärker auf Ökosysteme, die effiziente, natürliche Lösungen bieten. Oft werden sie zugunsten der Wälder übersehen, doch Moore spielen eine entscheidende Rolle. Sie sind nicht nur das Archiv unserer Klimageschichte, sondern auch mächtige Verbündete im aktuellen Kampf gegen den CO2-Ausstoß.
Der Ferienort Poiana Brașov, der am Fuße des Massivs Postăvaru, im Herzen Rumäniens liegt, gilt als das modernste Skigebiet Rumäniens. Auf über 24 Pistenkilometern trifft hier europäische Infrastruktur auf unberührte Naturlandschaften. Doch das Reiseziel bietet weit mehr als Wintersport: Wanderwege und zahlreiche Sehenswürdigkeiten in der Umgebung ergänzen das touristische Angebot von Poiana Brașov.
Das Donaudelta ist eine der letzten großen Schatzkammern der europäischen Natur – ein unverzichtbarer Lebensraum für viele bedrohte Tierarten. Eine davon sticht besonders hervor: der Krauskopfpelikan (Pelecanus crispus). Er ist nicht nur die größte Pelikanart der Welt, sondern leider auch ein Sorgenkind des Naturschutzes.
Das Gebiet Făgăraș liegt im Herzen Rumäniens und gilt als eine der größten intramontanen Senken der Karpaten. Die Region hat ihre lokale Identität aus historischer und ethnografischer Sicht bewahrt und dafür ist sie landesweit bekannt.
Rumänien zeigt derzeit zwei völlig verschiedene Gesichter, wenn es um Umweltschutz und Nachhaltigkeit geht. Während die öffentliche Verwaltung beim Recycling von Haushaltsabfällen immer noch vor riesigen Problemen steht, legt die Privatwirtschaft ein beeindruckendes Tempo vor.
Der Landkreis Gorj ist ein faszinierendes Reiseziel, in dem Geistigkeit, moderne Kunst und unberührte Natur in harmonischem Gleichgewicht aufeinandertreffen. Von den weltberühmten Werken des Bildhauers Constantin Brâncuși bis hin zu spektakulären Straßen, die bis in die Wolken führen, bietet Gorj unvergessliche Erlebnisse für jede Art von Touristen.
Heute nehmen wir Sie mit in den Norden Rumäniens – nach Colibița im Landkreis Bistrița-Năsăud (dt. Bistritz-Nassod), das viele als „Das Meer in den Bergen“ kennen. Ein großer Stausee, umgeben von Bergen und einer Natur, die nicht nur wunderschön, sondern auch heilsam sein soll. Hier leben die Menschen noch ruhig, meistens von Viehzucht und Landwirtschaft. In den letzten Jahren sind moderne Pensionen dazugekommen – manche von ihnen sind Vier-Sterne-Unterkünfte. Doch sie passen sich harmonisch ein und stören die Idylle nicht.
Das Fogarascher Gebirge in den Südkarpaten bereitet sich darauf vor, eine Vogelart wieder aufzunehmen, die früher als Wahrzeichen für die Fauna der Region galt und in der kommunistischen Zeit aus Rumänien verschwunden war: den Gänsegeier (wissenschaftliche Bezeichnung: Gyps fulvus). Die Stiftung Conservation Carpathia hat gemeinsam mit internationalen Partnern und mit Unterstützung der lokalen Gemeinschaften im Kreis Argeș ein umfangreiches Programm zur Wiederansiedlung dieser für das Ökosystem äußerst wichtigen Art gestartet.
Rumänien stellt die Weichen für eine grüne Zukunft: Mit dem Start von „M100“ wurde ein innovativer Mechanismus ins Leben gerufen, der rumänische Städte auf ihrem Weg zur Klimaneutralität begleiten soll. Doch M100 ist keine starre Behörde, sondern ein Projekt, das auf Kooperation und praktischen Nutzen setzt.
Die Erneuerbare-Energien-Gemeinschaften stellen einen grundlegenden Paradigmenwechsel dar, was die Art und Weise betrifft, wie Elektrizität produziert und verbraucht wird. Sie ermöglichen es Bürgern, kleinen Unternehmen und lokalen Behörden, sich zu organisieren, um Energie aus grünen Quellen wie Sonne oder Wind zu erzeugen.
Slow Food Travel ist ein neues Tourismusmodell, das auf Begegnungen mit Bauern, Käseherstellern, Hirten, Bäckern und Winzern setzt, die gemeinsam mit Köchen als Erzähler der Regionen und als besondere Hüter der Traditionen auftreten. Die Erlebnisse, die der Verein Slow Food den Touristen im Gebiet Buzău anbietet, sind vielfältig und richten sich an alle Altersgruppen.
„Attraktives Rumänien“ ist das erste nationale Programm zur Förderung des historischen Kulturtourismus, finanziert aus EU-Mitteln im Rahmen des Nationalen Wiederaufbau- und Resilienzplans (PNRR). Das Programm startete im Mai 2024 und wird vom Ministerium für Investitionen und Europäische Projekte koordiniert, der Institution, die für die Gewinnung europäischer Fördermittel für Rumänien zuständig ist. In einer Zeit, in der sich der globale Tourismus hin zu authentischen und nachhaltigen Erlebnissen entwickelt, unternimmt Rumänien damit einen wichtigen Schritt zur Modernisierung seines Kulturangebots.
Rumänien setzt auf die Energiewende: Mit der Verabschiedung der „Nationalen Wasserstoffstrategie 2025-2030“ hat das Land einen offiziellen Meilenstein für die Dekarbonisierung der Wirtschaft gesetzt.
Oradea (dt. Großwardein) hat sich in den letzten Jahren zu einem der attraktivsten Reiseziele Rumäniens entwickelt. Die Kreishauptstadt des Landkreises Bihor im Nordwesten des Landes begeistert mit einer außergewöhnlichen architektonischen Vielfalt: Jugendstil, Secession, Barock und mittelalterliche Festungsarchitektur prägen das Stadtbild. Mit fast 90 Jugendstilgebäuden und zahlreichen denkmalgeschützten Bauten gilt Oradea als wahres Freilichtmuseum. Gleichzeitig ist die Stadt auch ein Ort der Erholung – dank ihrer bekannten Thermalquellen mit heilender Wirkung.