Geschichte, unberührte Natur und sanfter Ökotourismus – das sind die großen Trümpfe des Kreises Sălaj im Nordwesten Rumäniens. Hinzu kommen kleine Orte mit lokalem Charakter sowie traditionsreiche Heilbäder, die den Aufenthalt abrunden.
Der Haushalt für 2026 ist mit Ach und Krach verabschiedet worden. Doch die Spannungen innerhalb der Vierparteien-Koalition, insbesondere zwischen Sozialdemokraten und Liberalen, flauen nicht ab.
Der Gesamthaushalt, der auch den Etat der Sozialversicherungen für 2026 enthält, ist im Amtsblatt veröffentlicht worden und gilt damit für alle staatlichen Stellen verbindlich. Die entsprechenden Gesetze waren vor knapp zwei Wochen vom Parlament in Bukarest verabschiedet worden, traten aber wegen Einsprüchen der nationalistischen Opposition der Partei Allianz für die Vereinigung der Rumänen erst verspätet in Kraft.
Kraftstoff-Notverordnung nach einem Monat Krieg im Orient /// Rumänische Kräfte in der Straße von Hormus? /// Kumpel protestieren in Bukarest /// 108 Jahre seit der Vereinigung mit Bessarabien /// Ruhiger Fußballsommer für Rumänien – WM nur im Fernsehen
Am 7. April richtet sich weltweit die Aufmerksamkeit auf den Biber. Nicht ohne Grund wird er als „Ingenieur der Ökosysteme“ bezeichnet: Mit erstaunlicher Geschicklichkeit schafft er ein Mosaik aus natürlichen Flächen, das Wasser zurückhält und Feuchtgebiete erweitert.
Der Femizid ist in Rumänien nun strafrechtlich verankert. Am Mittwoch hat das Parlament in Bukarest ein Gesetz zur Prävention und Bekämpfung dieser Form von Gewalt verabschiedet.
Nach Protesten am Sitz des Unternehmens und in Târgu Jiu sind Bergleute des Energiekomplexes Oltenia nach Bukarest gekommen, um ihrem Unmut Ausdruck zu verleihen.
Rumänische Haushalte haben jährlich mehr als 3,4 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen – das entspricht einem Lastwagen voller Essen pro Minute. Gleichzeitig sind aber mehr als 27 Prozent der Bevölkerung von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht und haben Schwierigkeiten, sich täglich eine vollständige Mahlzeit zu leisten. Auf dieses drastische Paradox gibt es eine Antwort: Was in Deutschland. Österreich und der Schweiz die Tafeln sind, nennt man in Rumänien Lebensmittelbanken.
Die Sicherheitslage in Europa bleibt angespannt – insbesondere mit Blick auf die Schwarzmeerregion und internationale Konflikte. In Rumänien stehen deshalb sowohl militärische Übungen als auch politische Initiativen zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit im Fokus. Unser Korrespondent berichtet.
Rumänien hat sich einer internationalen Erklärung zur Sicherung der freien Schifffahrt in der Straße von Hormus angeschlossen. Hintergrund sind die gravierenden Auswirkungen der aktuellen Lage auf die globalen Energiemärkte und die Weltwirtschaft.
Das Außenministerium in Bukarest hat am Montag schnell auf die Warnungen aus Iran reagiert und erklärt, Rumänien sei kein Teil des Konflikts im Nahen Osten; oberste Priorität habe der diplomatische Einsatz zur Deeskalation. Iran hatte Rumänien zuvor gewarnt, dass es politische und rechtliche Konsquenzen geben könnte, nachdem Bukarest den Vereinigten Staaten erlaubt habe, Stützpunkte auf seinem Territorium für Operationen gegen Iran zu nutzen. „Wenn Rumänien den Vereinigten Staaten seine Stützpunkte zur Verfügung stellt, käme das einer Beteiligung an der militärischen Aggression gegen Iran gleich“, erklärte der Sprecher des iranischen Außenministeriums. Ein solcher Schritt sei nach internationalem Recht inakzeptabel und ziehe internationale Verantwortung für Rumänien nach sich.
Studenten in Bukarest und anderen Universitätszentren im ganzen Land haben am Wochenende gegen die von der Regierung beschlossenen Sparmaßnahmen protestiert.
Rumänien verbirgt im ländlichen Raum zahlreiche kulturelle Schätze. Doch viele davon bleiben kaum bekannt. Oft fehlt es kleinen Museen an Ressourcen für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit. Während große Museen in den Städten automatisch mehr Aufmerksamkeit und Besucher bekommen, bleiben kleine Ausstellungen, ethnografische Sammlungen oder Gedenkhäuser auf dem Land häufig im Schatten. Eine Initiative möchte das ändern. Sie verbindet Tourismus mit moderner Technologie und bringt das kulturelle Erbe des Dorfes ins digitale Zeitalter.
Die Lage der in Nahost festsitzenden Rumänen steht auf der politischen Agenda in Bukarest und führt mitunter zu heftigem Streit.