Laut offiziellen Angaben lebten zu Beginn des Jahres 2025 rund 155.000 rumänische Staatsbürger in Österreich – Rumänien ist damit nach Deutschland und vor Bosnien-Herzegowina eines der wichtigsten Herkunftsländer von Einwanderern im Austro-Gebiet. Für einen Teil dieser Rumänen ist die landwirtschaftliche Saisonarbeit eine der wichtigsten Einkommensquellen – vor allem bei der Ernte von Spargel, Erdbeeren, Salat, Gurken oder Aprikosen.
Im Norden der Dobrudscha gelegen, ist das Măcin-Gebirge ein reizvolles Ziel für Wanderfreunde. Es handelt sich um die ältesten Berge Rumäniens. Durch ihre starke Erosion entlang der geologischen Entwicklung erreichen sie heute lediglich die Höhe von sanften Hügeln, weshalb die Wanderwege auch für weniger sportliche Menschen besonders leicht zugänglich sind. Im Frühjahr haben Besucher zudem die Gelegenheit, die Pfingstrosen der Măcin-Berge in voller Blüte zu erleben.
Rumänien hat nach Angaben der Regierung wichtige Fortschritte bei der Stabilisierung der Staatsfinanzen erzielt. Sinkende Haushalts-, Handels- und Leistungsbilanzdefizite senden nach Darstellung des Finanzministeriums positive Signale an die internationalen Ratingagenturen. Gleichzeitig warnen die Behörden jedoch davor, dass die kommenden Monate entscheidend für die Bewertung der Kreditwürdigkeit des Landes sein werden.
Die Bukarester Wertbörse (BVB) hat trotz der politischen Krise in Bukarest und der internationalen Verwerfungen kürzlich ein neues Allzeithoch erreicht. Experten deuten dies als zunehmende Reife des rumänischen Kapitalmarkts.
Die diesjährige Gopo-Preisgala (rumänischer Filmpreis) feierte ihre 20. Ausgabe und fand im Nationaltheater „I.L. Caragiale“ Bukarest statt. Die Veranstaltung zeichnete die wichtigsten Leistungen des rumänischen Filmschaffens des vergangenen Jahres aus und beinhaltete Programmpunkte, die den zwei Jahrzehnten des Bestehens der Gala gewidmet waren – mit Retrospektiven, Hommagen und künstlerischen Interventionen.
BNR-Sprecher Dan Suciu: Politik muss Antworten liefern, um Märkte zu beruhigen
Die jüngste Erklärung des Gouverneurs der Rumänischen Nationalbank, Mugur Isărescu, wonach die Einführung des Euro zum neuen „einvernehmlichen nationalen Ziel des Landes“ werden könnte, markiert eine wichtige Weichenstellung im wirtschaftspolitischen Diskurs in Bukarest. Auf einer Fachkonferenz erklärte der oberste Finanzhüter des Landes, dies könne nach Abschluss des derzeitigen nationalen Großprojekts geschehen – dem Beitritt zur OECD, der Organisation der wirtschaftlich am weitesten entwickelten Staaten der Welt. Dieser Prozess befinde sich nach der Stabilisierung der Wirtschaft und dem Abbau des hohen Haushaltsdefizits inzwischen in der Endphase.
In Rumänien wird derzeit öffentlich über ein neues Gesetz zur einheitlichen Bezahlung im öffentlichen Dienst diskutiert. Die Reform gilt als wichtiger Meilenstein im nationalen Aufbau- und Resilienzplan und ist Voraussetzung für die Auszahlung bedeutender EU-Mittel.
Auch wenn rumänische Arbeitskräfte auf dem heimischen Arbeitsmarkt Vorrang haben, sollten ausländische Beschäftigte mit dem gleichen Respekt behandelt werden, den sich rumänische Arbeitnehmer selbst wünschen, wenn sie im Ausland arbeiten, – und nicht immer bekommen. In diesem Sinne hat das rumänische Ministerium für Arbeit und Sozialschutz neue Maßnahmen getroffen.
Die rumänische Regierung hat kurz vor einer wichtigen politischen Abstimmung einen milliardenschweren Kreditrahmen mit der Europäischen Kommission auf den Weg gebracht. Es geht um Investitionen in die Verteidigung und die Stärkung der europäischen Sicherheit.
Heute nehmen wir Sie mit auf eine Reise in eine der faszinierendsten Regionen Rumäniens: den UNESCO-Geopark Țara Hațegului im Südwesten Transsilvaniens, im Kreis Hunedoara (Eisenmarkt). Auf deutsch wird die Region Hatzeger Land oder Wallenthal genannt.
In Bukarest sind gestern die Gopo-Preise 2026 verliehen worden. Die Gala würdigte die bedeutendsten Leistungen des rumänischen Filmschaffens im vergangenen Jahr.
Der Ausbau der strategischen Partnerschaft zwischen Rumänien und den Vereinigten Staaten ist notwendig, hat Präsident Nicuşor Dan im Netzwerk X nach einem Treffen mit dem US-Heeresstaatssekretär Daniel P. Driscoll geschrieben.