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Das US-Militär verstärkt seine Präsenz in Osteuropa

Das US-Militär vervierfacht den Etat seiner Streitkräfte angesichts der Spannungen mit Russland. Das Budget sieht vor allem Finanzierung von US-Truppen in Staaten vor, die in der Nachbarschaft Russlands liegen, darunter insbesondere Estland und Rumänien.

Das US-Militär verstärkt seine Präsenz in Osteuropa
Das US-Militär verstärkt seine Präsenz in Osteuropa

, 04.02.2016, 15:57

Die US-amerikanische Armee sieht sich fünf großen Herausforderungen gegenüber: der russischen Aggression, der Position Chinas im Asien-Pazifik-Raum, Nordkorea, Iran und den Anschlägen der Terrororganisation IS. Die aktuelle Weltsicherheit unterscheide sich maßgeblich von der Situation vor 25 Jahren und benötige einen neuen Aktionsplan, sagte neulich der US-Verteidigungsminister Ashton Carter. Washington könnte im kommenden Jahr 582,7 Milliarden Dollar der Verteidigung zuweisen. Am Dienstag teilte der US-Verteidigungsminister mit, dass das US-Militär seine Mittel vervierfachen werde, um der russischen Aggression entgegenzutreten und seine Präsenz in Osteuropa zu verstärken. Der entsprechende Pentagon-Etat werde auf 3,4 Milliarden Dollar erhöht, so Verteidigungsminister Ashton Carter. Das Budget sieht vor allem die Finanzierung von US-Truppen in Staaten vor, die in der Nachbarschaft Russlands liegen, darunter insbesondere Estland und Rumänien.



Die Aufmerksamkeit, die NATO und das US-Militär der russischen Präsenz im Mittleren Osten schenkt verringert nicht die besondere Aufmerksamkeit, die Washington und die nordatlantische Allianz der Situation in der Ukraine widmet. Das Pentagon wird voraussichtlich das Truppen-Kontingent in Osteuropa um 3.000-5.000 Soldaten aufstocken. Die Fachzeitung Stars and Stripes berichtet unter Berufung auf Verteidigungskreise, dass das US-Militär ebenfalls schwere Waffensysteme in Europa stationieren wird. In Bukarest begrüßte das Außenministerium die Initiative der US-amerikanischen Behörden, den Etat der Europäischen Beruhigungsinitiative (European Reassurance Initiative) zu vervierfachen.



Laut dem Bukarester Außenministerium, bekräftige dadurch Washington sein starkes Engagement für die europäische Sicherheit. Den Beschluss der US-amerikanischen Behörden begrüßte auch der Chef der rumänischen Präsidentenkanzlei Dan Mihalache. Mihalache und der rumänische Botschafter in den USA George Cristian Maior kamen in Washinton mit dem stellvertretenden Abteilungsleiter im Verteidigungsministerium für NATO und Europa James Townsend und mit dem Direktor für Europäische Angelegenheiten im Nationalen Sicherheitsrat der USA Charles Kupchan zu Gesprächen zusammen. Die Gesprächspartner betonten dabei die bedeutende Rolle, die die ausgezeichneten Beziehungen zwischen den USA, Rumänien und anderen NATO-Vebündeten in der regionalen Stabilität spielen und erinnerten an die Präsenz der multinationalen Division der NATO für Mitteleuropa und der NATO-Integrationseinheiten mit Hauptquartier in Bukarest. Darüber hinaus, sind seit Dezember 2015 die Abfangsysteme von ballistischen Raketen beim US-Stützpunkt im südostrumänischen Deveselu einsatzbereit.



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