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USA reduzieren Truppenstärke in Rumänien

Der Abzug einiger US-Truppen aus Europa, darunter auch aus Rumänien, habe eine gewisse Symbolkraft, beeinträchtige jedoch nicht die Sicherheit in der Region, erklärte Präsident Nicușor Dan. „Was die Sicherheit betrifft, ist Rumänien ein sicheres Land. Auch in den Beziehungen zwischen uns und den Vereinigten Staaten verlaufen die Dinge stabil“, sagte das Staatsoberhaupt nach der Ankündigung, dass die amerikanischen Streitkräfte ihre Truppenpräsenz in Rumänien verringern werden.

USA reduzieren Truppenstärke in Rumänien
USA reduzieren Truppenstärke in Rumänien

, 03.11.2025, 23:20

Nach Angaben des US-Kommandos für Europa und Afrika werden rund 800 amerikanische Soldaten von der Basis Mihail Kogălniceanu im Kreis Constanța im Südosten Rumäniens in die USA zurückkehren. Diese Truppen sollen nicht – wie bisher im Rahmen der Rotation für Osteuropa – ersetzt werden.

In einer Pressemitteilung betonte die US-Armee, dass es sich dabei nicht um einen Rückzug der Vereinigten Staaten aus Europa oder um ein Zeichen nachlassenden Engagements gegenüber der NATO und Artikel 5 handele. Vielmehr sei dieser Schritt ein positives Signal für die wachsende Eigenverantwortung und Kapazität Europas. Die Bündnispartner der NATO folgten dem Aufruf von Präsident Trump, die Hauptverantwortung für die konventionelle Verteidigung Europas zu übernehmen, heißt es in dem Dokument weiter.

Mehrere Vertreter aus dem Bereich Verteidigung sowie US-Kongressabgeordnete wollten indes den Plan des Pentagons, Truppen aus Rumänien und anderen NATO-Gebieten an der Grenze zu Russland abzuziehen, blockieren. Die Vorsitzenden der Verteidigungsausschüsse beider Kongresskammern – des Senats und des Repräsentantenhauses – äußerten in einer gemeinsamen Erklärung ihre Besorgnis über die Ankündigung des Verteidigungsministeriums.

Auch der US-Botschafter bei der NATO, Matthew Whitaker, betonte, die Vereinigten Staaten blieben gegenüber Rumänien als verlässlichem Verbündeten des Bündnisses, als strategisch wichtigem Partner und als Motor der europäischen Sicherheit verpflichtet.

Die Europäische Kommission erklärte am Freitag, der teilweise Abzug der US-Truppen aus der Basis Mihail Kogălniceanu zeige, wie wichtig es sei, dass die Europäische Union ihre Verteidigungsausgaben erhöhe. Frankreich wiederum bekräftigte, ein fester Verbündeter Rumäniens zu bleiben, zumal die eigene Sicherheit eng mit der des östlichen NATO-Flügels verbunden sei.

Aus Bukarest hieß es von Verteidigungsminister Ionuț Moșteanu, die Entscheidung zur Anpassung der militärischen Präsenz in Mihail Kogălniceanu sei kein Grund zur Besorgnis. An den übrigen Stndorten blieben die US-Streitkräfte unverändert stationiert. In Rumänien würden nach seinen Angaben etwa 900 bis 1.000 US-Soldaten verbleiben – etwas mehr als vor Beginn des Kriegs in der Ukraine.

Erwähnenswert sei außerdem, dass derzeit auf dem Truppenübungsplatz Cincu im Kreis Brașov das Militärmanöver „Dacian Fall“ stattfindet, bei dem über 5.000 NATO-Soldaten ihre Fähigkeiten trainieren. Am 5. und 6. November findet zudem in Bukarest das NATO-Industrieforum statt, ein strategisches Treffen, das alle zwei Jahre organisiert wird und zu dem auch NATO-Generalsekretär Mark Rutte erwartet wird.

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