Die Reform der Sonderrenten für Richter und Staatsanwälte in Rumänien verzögert sich weiter. Das Verfassungsgericht hat seine Entscheidung erneut vertagt – und das könnte das Land teuer zu stehen kommen.
Auch die Zivillgesellschaft braucht Profis - sie heißen in ihrer Fachsprache Aktivisten. Viele von ihnen gehen in dieser Rolle auf. Jedes Mal, wenn man mit Alina Dumitriu spricht, kaut sie an verschiedenen Ideen zu irgendeinem Thema. Ob Gewalt gegen Tiere, Opfer sexualisierter Gewalt, die Ausweitung von Nachbarschaftsparks in Bukarest, der Zugang zu HIV-Medikamenten in Apotheken oder Fragen rund um Arbeitsmigranten – Alina ist immer mit Problemlagen beschäftigt und scheint keinen Tag abzuschalten.
Die Produktion von Hüseyin Tabak bildet den Auftakt zu einer Kampagne für Chancengleichheit in Bildung und Sport und stößt eine notwendige und hochaktuelle Debatte über Inklusion und Bildung an.
Die Stadt Brașov (dt. Kronstadt) ist nach Bukarest das meistbesuchte Reiseziel Rumäniens. Im Winter wird die Stadt vor allem von Touristen besucht, die zum Skifahren nach Poiana Brașov (Schulerau) kommen. Doch auch viele weitere Attraktionen machen Kronstadt zu einem der wichtigsten touristischen Ziele des Landes.
Bei einem Arbeitsbesuch in London hat Außenministerin Oana Țoiu über wirtschaftliche Zusammenarbeit, Sicherheit und die europäische Perspektive Rumäniens gesprochen. Im Mittelpunkt standen Investitionen, Handel und die strategische Partnerschaft zwischen beiden Ländern.
In der vergangenen Woche haben wir den Film „Milchzähne“ vorgestellt. In der heutigen Ausgabe sprechen wir mit dem Regisseur Andrei Epure über seinen neuen Film „Lass mich nicht sterben“. Der Film feierte seine Weltpremiere beim Festival von Locarno, in der Sektion für neue Stimmen des Kinos.
Der liberale Ministerpräsident Ilie Bolojan hat ein umfangreiches Paket wirtschaftspolitischer Maßnahmen angekündigt. Zugleich rudert die Regierung bei den erhöhten Steuern und Abgaben teilweise zurück.
Die Verwaltungsreform war das zentrale Thema der Gespräche, die Ministerpräsident Ilie Bolojan mit Bürgermeistern mehrerer Städte in Rumänien geführt hat.
Rumäniens Gewerkschaften wollen ihre Proteste gegen die Sozial- und Lohnpolitik der Regierung wiederaufnehmen.
Mit Dinți de lapte legt der rumänische Regisseur Mihai Mincan einen der eindrucksvollsten Filme des Jahres vor. Angesiedelt im Jahr 1989 und erzählt aus der Perspektive eines Kindes, verzichtet der Film auf politische Anklage und konzentriert sich auf Angst, Erinnerung und Wahrnehmung.
Heute nehmen wir Sie mit in den Norden Rumäniens – nach Colibița im Landkreis Bistrița-Năsăud (dt. Bistritz-Nassod), das viele als „Das Meer in den Bergen“ kennen. Ein großer Stausee, umgeben von Bergen und einer Natur, die nicht nur wunderschön, sondern auch heilsam sein soll. Hier leben die Menschen noch ruhig, meistens von Viehzucht und Landwirtschaft. In den letzten Jahren sind moderne Pensionen dazugekommen – manche von ihnen sind Vier-Sterne-Unterkünfte. Doch sie passen sich harmonisch ein und stören die Idylle nicht.