In Rumänien halten die Proteste gegen die geplante Reform der Gehälter im öffentlichen Dienst an. Gewerkschaften aus verschiedenen Bereichen warnen vor erheblichen Einkommenseinbußen und fordern Nachbesserungen am Gesetzentwurf. Die Regierung hingegen verweist auf Verpflichtungen gegenüber der Europäischen Union und den nationalen Aufbau- und Resilienzplan.
Das Internationale Shakespeare-Festival in der südrumänischen Stadt Craiova nähert sich seinem Abschluss. Hier sind die Highlights der Festspiele nochmals zusammengefasst.
Das Finanzministerium in Bukarest meldet für das erste Quartal des Jahres einen deutlichen Rückgang des Haushaltsdefizits. Die Mitteilung stammt vom kommissarischen Finanzminister Alexandru Nazare.
In Bukarest sind am Montagabend die wichtigsten Theaterpreise Rumäniens verliehen worden. Die UNITER-Gala würdigte nicht nur herausragende künstlerische Leistungen, sondern setzte auch ein Zeichen für die Widerstandskraft der Kultur in schwierigen Zeiten.
Rund 1,2 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst in Rumänien sollen unter das neue einheitliche Besoldungsgesetz fallen. Der Gesetzentwurf wurde am Montag nach einer langen Reihe von Verzögerungen zur öffentlichen Debatte freigegeben, nachdem eine politische Einigung erzielt worden war.
Die wirtschaftlichen Folgen der politischen Krise in Rumänien werden immer deutlicher. Der Leu verlor zum Ende der vergangenen Woche erneut an Wert und näherte sich der Marke von 5,25 Lei für einen Euro. Für die Finanzmärkte ist dies ein Zeichen wachsender Unsicherheit angesichts der anhaltenden politischen Spannungen und der verlängerten Konsultationen zur Ernennung eines neuen Ministerpräsidenten.
Die Europäische Kommission hat das SAFE-Abkommen mit Rumänien gebilligt. Damit erhält das Land Zugang zu milliardenschweren EU-Krediten für Verteidigung, Sicherheit und strategische Infrastruktur.
Das Internationale Shakespeare-Festival in der südrumänischen Stadt Craiova feiert in diesem Jahr seine 15. Ausgabe. Bis zum 31. Mai stehen mehr als 450 Veranstaltungen auf dem Programm, gestaltet von Künstlern aus aller Welt – von Theater und bildender Kunst über Film, Musik und Oper bis hin zu Tanz und Literatur.
Eine rumänische Regierungsdelegation reist demnächst nach Brüssel, um die abschließenden Verhandlungen über den Nationalen Aufbau- und Resilienzplan (PNRR) zu führen.
Die Rumänische Nationalbank hat ihre Inflationsprognose für das Jahresende nach oben korrigiert – auf 5,5 Prozent. Bis dahin bleibe sie allerdings im zweistelligen Bereich, so der Bericht des Notenbankchefs.
Die Konsultationen zwischen Staatspräsident Nicușor Dan und den Parlamentsparteien zur Ernennung eines neuen Ministerpräsidenten sind am Montag ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Eine politische Blockade bleibt damit bestehen und nach dem Sturz der Minderheitsregierung des Liberalen Ilie Bolojan vor zwei Wochen durch ein Misstrauensvotum, getragen von den Sozialdemokraten und Ultranationalisten, ist noch nicht in Sicht.
Heute entführen wir Sie ins Harbachtal (rum. Valea Hârtibaciului), eine malerische Gegend im südlichen Siebenbürgen, die nach dem gleichnamigen Fluss benannt wurde, einem Nebenfluss des Zibins (rum. Cibin) im Landkreis Hermannstadt.
Die rumänische Pop-Sängerin Alexandra Căpitănescu belegte im Finale des Musikwettbewerbs Eurovision Song Contest 2026 am vergangenen Samstag den 3. Platz und stellte damit die besten Ergebnisse Rumäniens aus den Jahren 2005 und 2010 ein.
Die rumänische Wirtschaft ist offiziell in eine technische Rezession geraten. Nach Angaben des Nationalen Statistikamtes ist das Bruttoinlandsprodukt zwei Quartale in Folge geschrumpft. Gleichzeitig bleibt die Inflation auf einem sehr hohen Niveau und belastet Verbraucher wie Unternehmen gleichermaßen.