Heute nehmen wir Sie mit nach Cluj (auf deutsch: Klausenburg, ungarisch: Kolozsvár), eine Universitätsstadt im Herzen Siebenbürgens. International bekannt ist Klausenburg vor allem durch das Filmfestival Transilvania – TIFF – sowie durch große Musikfestivals wie Electric Castle und Untold. Doch auch abseits der Festivals ist die Stadt ein stets lohnendes Reiseziel: lebendig, vielseitig und voller Möglichkeiten für Besucher jeden Alters.
Präsident Nicușor Dan hat das kürzlich vom Parlament in Bukarest verabschiedete Integritätsgesetz für Amtsträger vor dem Verfassungsgericht angefochten. Er hält mehrere Bestimmungen für verfassungswidrig. Dazu zählen die rückwirkende Anwendung von Sanktionen sowie die Ausweitung der Pflicht zur Vermögenserklärung auf Lebensgefährten und nicht nur auf Ehepartner.
Die internationalen Ratingagenturen halten Rumäniens Kreditwürdigkeit vorerst stabil. Gleichzeitig wächst die Skepsis gegenüber der wirtschaftlichen und politischen Entwicklung. Moody’s und Fitch bestätigen zwar ihre bisherigen Bewertungen – beide versehen das Land aber mit einem negativen Ausblick. Damit steht Rumänien unter zunehmendem Druck, seine hohen Haushaltsdefizite abzubauen und gleichzeitig politische Stabilität zu gewährleisten.
Obwohl das Land über ein nach Einschätzung von Fachleuten dichtes Gewässernetz verfügt, beeinträchtigen die sinkenden Wasserstände den Betrieb der Wasserkraftwerke. Zugleich droht die Donau, deren Pegel auf historische Tiefststände gefallen ist, die Reaktoren des Kernkraftwerks Cernavodă nicht mehr ausreichend kühlen zu können.
Rund um die rumänische Universitätsstadt Iași (Jassy) gibt es mehr zu entdecken als nur Klöster und Kultur. In der Gemeinde Bârnova verbinden sich Natur, regionale Produkte und sanfter Tourismus zu einem abwechslungsreichen Ausflugsziel.
Die Kraftstoffpreise in Rumänien sind weiter gestiegen. In dieser Woche hat der Durchschnittspreis für einen Liter Diesel die psychologisch wichtige Marke von 10 Lei – umgerechnet rund zwei Euro – erreicht und überschritten. Auch ein Liter Normalbenzin kostet an den Tankstellen inzwischen mehr als 9,15 Lei beziehungsweise über 1,80 Euro. Ursachen sind die geopolitische Lage und Versorgungsprobleme, vor allem wegen der Unsicherheit über die Wiederaufnahme der Ölexporte aus Kasachstan über das Schwarze Meer.
Der unbefristete Streik im rumänischen Gesundheitswesen geht weiter. Die Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft Sanitas und dem Gesundheitsministerium sind auch am zweiten Tag ohne Ergebnis geblieben. Tausende Ärzte, Pflegekräfte und weitere Beschäftigte in rund 500 Krankenhäusern protestieren gegen das geplante einheitliche Besoldungsgesetz für den öffentlichen Dienst. Von dessen Verabschiedung hängt allerdings auch die Freigabe von EU-Mitteln in Höhe von rund 800 Millionen Euro ab.
Heute nehmen wir Sie mit nach Saschiz, einem historischen siebenbürgisch-sächsischen Dorf im Kreis Mureș (dt. Mieresch). Auf deutsch heißt der Ort Keisd (alternativ Hünenburg), auf ungarisch Sászkézd (was soviel wie Sächschisch-Keisd bedeutet), und die Gemeinde liegt rund 20 Kilometer von Schäßburg und etwa 100 Kilometer von Kronstadt entfernt. Mit seinem UNESCO-Welterbe, seiner gut erhaltenen Architektur und der reizvollen Landschaft zählt Saschiz zu den schönsten Ausflugszielen in Siebenbürgen.
Das Ereignis stellt einen wichtigen Meilenstein in den bilateralen Beziehungen dar. Nach zwei Jahrzehnten wurde damit der politische Dialog auf höchster Ebene wieder aufgenommen.
Die Abgeordneten und Senatoren des rumänischen Parlaments unterbrechen in der kommenden Woche ihre Sommerpause für eine außerordentliche Sitzung. Ziel ist es, mehrere Reformgesetze zu verabschieden, zu denen sich Rumänien im Rahmen des Nationalen Aufbau- und Resilienzplans (PNRR) gegenüber der Europäischen Union verpflichtet hat. Damit sollen noch ausstehende Meilensteine erfüllt und der Verlust erheblicher EU-Fördermittel verhindert werden.
Der Krieg in der Ukraine und die Sicherheit in Südosteuropa standen im Mittelpunkt eines Gipfeltreffens in Kiew. Mit dabei war auch der rumänische Präsident Nicușor Dan. Die Teilnehmer bekräftigten ihre Unterstützung für die Ukraine und verabschiedeten eine gemeinsame Erklärung.
Die NATO-Staaten haben auf ihrem Gipfeltreffen in Ankara ihre Entschlossenheit zur gemeinsamen Verteidigung bekräftigt. Zugleich kündigten sie deutlich höhere Investitionen an, um die Verteidigungsfähigkeit des Bündnisses weiter zu stärken.