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Das Warnsystem RO-ALERT wird auf Unwetterphänomene erweitert

Die Bukarester Behörden haben beschlossen, das RO-ALERT-Warnsystem für Notsituationen auf Unwetterphänomene auszuweiten.

Das Warnsystem RO-ALERT wird auf Unwetterphänomene erweitert
Das Warnsystem RO-ALERT wird auf Unwetterphänomene erweitert

, 03.05.2019, 13:44

Das unbeständige und unberechenbare Wetter hat es dieses Jahr geschafft, den Kurzurlaub, den die Rumänen über Ostern und den 1. Mai, den Internationalen Tag der Arbeit, hatten, zu verderben. Am Dienstag war der Süden des Landes, darunter auch Bukarest, von Stürmen und heftigen Regenfällen betroffen. Nach einem Bericht der Generalinspektion für Notfallsituationen mussten mehr als eintausend Feuerwehrleute eingesetzt werden, um den lokalen Behörden und der Bevölkerung zu helfen. Sie trugen dazu bei, das Wasser aus den Kellern mehrerer Häuser und öffentlicher Einrichtungen abzulassen, und die vom Wind geschlagenen Bäume und Strommasten zu entfernen. Im Landkreis Calarasi (im Süden des Landes) zwang ein mittelgroßer Tornado einen Bus von der Straße und stieß ihn in einem nahe gelegenen Feld um. 12 Personen wurden verletzt. Der Tornado, der zweite, der in Rumänien gemeldet wurde (nach dem von 2002), hat auch die Dächer von Dutzenden Häusern abgerissen.



Die zentralen Behörden haben daher entschieden, dass das Warnsystem RO-ALERT für Notsituationen auch dazu verwendet werden soll, Warnungen vor Unwetter zu senden. Die Maßnahme wurde von der Notabteilung des Innenministeriums und von der Nationalen Wetterbehörde verabschiedet. Der Leiter der Notabteilung des Innenministeriums, Raed Arafat, hat erklärt, dass die Gesetzgebung über das Funktionieren des RO-ALERT-Systems noch nicht abgeschlossen ist. Das System wird jedoch neue Arten von Warnungen vermitteln, und zwar in einem Verfahren, das bis Montag abgeschlossen sein wird. Raed Arafat:



Zusammen mit unseren Kollegen von der Nationalen Wetterbehörde haben wir bestimmte Situationen festgelegt, wie z. B. Unwetter mit Windböen, die sich zu Stürmen entwickeln können, das bedeutet eine Entwicklung von Wetteralarm Stufe Orange auf Wetteralarm Stufe Rot mit großen Auswirkungen. Somit können die Menschen vor Hagelstürmen und anderen extremen oder gefährlichen Unwetterphänomenen gewarnt werden. Die Wetterexperten informieren uns darüber, und wir schicken sofort eine Warnung durch das RO-ALERT-System in die betroffenen Gebiete. Außerdem diskutierten wir auch darüber, die Anrufe zum Notdienst 112 aus Gebieten, die unter Wetteralarm Stufe Rot stehen, zu berücksichtigen. Wenn die Anrufer unter die Notrufnummer 112 unvorhersehbare Situationen melden, kann das RO-ALERT-System auch an diesen Orten aktiviert werden.



Für eine umgehende Übermittlung der Informationen wird eine direkte Verbindung zwischen der Generalinspektion für Notfallsituationen und dem Nationalen Wetterdienst hergestellt. Elena Mateescu, Direktorin der Nationalen Wetterbehörde, erläutert:



Die Gesetzgebung muss nun angepasst werden, damit die Nationale Wetterbehörde die geltenden Vorschriften und Verfahren einhalten kann. Bis zum Montag werden wir festlegen, welche Arten von Wetterphänomenen das RO-ALERT-Warnsystem abdeckt, und zwar die Schwellen der unmittelbar bevorstehenden Unwetterphänomen, die in den Bereichen mit Wetterwarnung Stufe Rot zu gefährlichen Situationen führen können.



Fachleute haben gewarnt, dass das RO-ALERT-System nicht wie ein Wetterradar funktioniert, das Wetterereignisse oder andere gefährliche Situationen erkennen könnte, sondern lediglich ein Warnsystem ist.

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