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Europäisches Geld für den grünen Übergang

Die Europäische Kommission hat aus dem Modernisierungsfonds 1,39 Milliarden Euro an Rumänien ausgezahlt.

Photo credit: pixabay
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, 23.12.2022, 14:21

Die Europäische Kommission gab bekannt, dass der Modernisierungsfonds in seinem zweiten Jahr Zahlungen in Höhe von 4,11 Milliarden Euro zur Unterstützung von 61 Projekten in acht Empfängerländern geleistet hat. Rumänien erhielt den grö‎ßten Betrag, fast ein Drittel der Gesamtsumme, d.h. 1,39 Milliarden Euro. Das Projekt, das in Rumänien finanziert wurde, ist dem Bau von acht Photovoltaikanlagen und zwei Kraftwerken sowie der Modernisierung der Stromnetze des Landes gewidmet. Zahlungen wurden auch an Kroatien, die Tschechische Republik, Estland, Ungarn, Litauen, Polen und die Slowakei geleistet.



Nach Angaben der Europäischen Kommission zielt der Modernisierungsfonds darauf ab, EU-Länder mit niedrigerem Einkommen bei ihrem Übergang zur Klimaneutralität zu unterstützen. So werden die Projekte zur Modernisierung der Energiesysteme, zur Verringerung der Treibhausgasemissionen in den Bereichen Energie, Industrie, Verkehr und Landwirtschaft sowie zur Verbesserung der Energieeffizienz beitragen. Wie die Kommission ankündigt, wird die Unterstützung für diese Investitionen den begünstigten Mitgliedstaaten helfen, ihre Klima- und Energieziele für 2030 zu erreichen und den grünen Übergang der EU zu beschleunigen.



Im vergangenen Jahr stellte der Fonds fast 900 Millionen Euro für acht begünstigte Länder bereit und ergänzt andere europäische Finanzierungsinstrumente wie die Kohäsionspolitik und den Fonds für einen gerechten Übergang. Der Modernisierungsfonds wird unter der Verantwortung der begünstigten Mitgliedstaaten und in enger Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission und der Europäischen Investitionsbank verwaltet.



Für den nächsten Zahlungszyklus können die begünstigten Staaten ihre Investitionsvorschläge bis zum 19. Januar 2023 für nicht vorrangige Vorschläge und bis zum 16. Februar 2023 für vorrangige Vorschläge einreichen, um potenzielle Unterstützung aus dem Modernisierungsfonds zu erhalten. Für Rumänien wird die grö‎ßte Herausforderung im nächsten Jahr auch die Absorption der europäischen Mittel sein, einschlie‎ßlich der Mittel aus dem Nationalen Plan für Wiederaufbau und Resilienz, bei dem 41 % der 29 Milliarden Euro für den grünen Übergang vorgesehen sind.



Der Präsident des Verbandes der Investoren aus Rumänien, Cristian Pârvan, ist der Ansicht, dass das Hauptanliegen sowohl des Unternehmensumfelds als auch der Entscheidungsträger der Zugang zu europäischen Geldern sein muss, und zwar durch die Erfüllung der Meilensteine und Ziele, die im Rahmen des PNRR angenommen wurden, sowie durch die Einreichung, Auswahl und Finanzierung tragfähiger Projekte.



Cristian Pârvan: „Das unternehmerische Umfeld versucht, seinen Auftrag zu erfüllen und natürlich auch Gewinne zu erzielen. Es gibt jedoch viele Herausforderungen, angefangen bei den Energieproblemen, den Arbeitskräften bis hin zu der Tatsache, dass die wirtschaftliche Solidarität in Europa derzeit nur ein Wunsch ist und sich in einigen paneuropäischen Projekten nicht verwirklicht.“



Cristian Pârvan meint, dass eine entschlossene, kohärente und zielgerichtete Politik Rumänien auf eine neue Entwicklungsstufe bringen kann.

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