Die reichlichen Schneefälle kurz vor Weihnachten haben die Bukowina in eine veritable Winterlandschaft verwandelt und zahlreiche Liebhaber des Wintersports in den Kurort Vatra Dornei gezogen.
Der portugiesische Künstler Ricardo Caria lebt seit 2005 in Rumänien. Sein zweites Zuhause ist jetzt das westrumänische Arad. Der gebürtige Lissaboner ist Maschinenbauingenieur von Beruf. Seinem Beruf sei allerdings seine erste Reise nach Rumänien zu verdanken, sagt Ricardo – da er bei einem multinationalen Unternehmen als Maschinenbauingenieur arbeitete.
Im kollektiven Gedächtnis der Hauptstadtbewohner steht der Universitätsplatz vor allem für soziale Proteste oder für spontanes Feiern nach sportlichen Erfolgen. Gleichzeitig gehört er aber auch zur Bukarester Altstadt – und ist damit eine wichtige Attraktion für viele Besucher der rumänischen Hauptstadt.
Rumänien stellt die Weichen für eine grüne Zukunft: Mit dem Start von „M100“ wurde ein innovativer Mechanismus ins Leben gerufen, der rumänische Städte auf ihrem Weg zur Klimaneutralität begleiten soll. Doch M100 ist keine starre Behörde, sondern ein Projekt, das auf Kooperation und praktischen Nutzen setzt.
Die Erneuerbare-Energien-Gemeinschaften stellen einen grundlegenden Paradigmenwechsel dar, was die Art und Weise betrifft, wie Elektrizität produziert und verbraucht wird. Sie ermöglichen es Bürgern, kleinen Unternehmen und lokalen Behörden, sich zu organisieren, um Energie aus grünen Quellen wie Sonne oder Wind zu erzeugen.
Stéphanie Danielle Roth ist Journalistin und Umweltaktivistin mit französischer und schweizerischer Staatsbürgerschaft. Sie studierte Geschichte, Politik und Wirtschaftsgeschichte in London und absolvierte ein Masterstudium in Cambridge. Beruflich arbeitete sie unter anderem als Redakteurin für das britische Umweltmagazin The Ecologist. In Rumänien wurde sie einer breiten Öffentlichkeit bekannt durch ihr Engagement für den Erhalt des Dorfs Roșia Montană (dt. Goldbach) in den rumänischen Westkarpaten. Konkret setzte sie sich gegen eines der größten geplanten Bergbauprojekte Europas ein, wodurch das Dorf von der Erdoberfläche verschwunden wäre und die Natur durch den Abbau von Gold langfristig enormen Schaden davongetragen hätte. Außerdem war sie an der Verhinderung des sogenannten Dracula-Themenparks in der Nähe von Schäßburg in Siebenbürgen beteiligt, dessen Errichtung ein Naturreservat erheblich belastet hätte.
Wir begeben uns in eine Stadt im Norden des Landkreises Neamț, im Westen der historischen Region Moldau und im Nordosten Rumäniens. Târgu Neamț liegt auf einer durchschnittlichen Höhe von 365 Metern, auf der Flussterasse Ozana.
Rumänien setzt auf die Energiewende: Mit der Verabschiedung der „Nationalen Wasserstoffstrategie 2025-2030“ hat das Land einen offiziellen Meilenstein für die Dekarbonisierung der Wirtschaft gesetzt.
Ausgerüstet mit All-Season-Wanderschuhen, wasserdichter Hose und Trekkingstöcken können wir auch im Winter zu Bergwanderungen mit Führung aufbrechen.
Silvester in Rumänien – für viele gehört das bunte Feuerwerk um Mitternacht einfach dazu. Doch der Wind dreht sich! In den letzten zehn Jahren ist eine hitzige Debatte entbrannt: Wie viel Dreck und Lärm vertragen unsere Umwelt und unsere Gesundheit eigentlich noch? Immer mehr Städte in Rumänien und der gesamten EU ziehen jetzt die Reißleine und setzen auf Verbote. Warum? Das wollen wir im Folgenden erfahren.
Capucine Gros wurde in der Schweiz geboren, wuchs in Frankreich und China auf, lebte eine Zeit lang in den Vereinigten Staaten und ist seit sieben Jahren in Rumänien.
In einem entscheidenden Moment für den Umweltschutz und die nachhaltige Entwicklung hat Rumänien einen wesentlichen Schritt zur Angleichung an internationale Standards im Schutz des Naturerbes vollzogen. Anfang dieses Monats wurde am Sitz der Nationalen UNESCO-Kommission Rumäniens die „Charta der Internationalen UNESCO-Geoparks in Rumänien“ unterzeichnet.
Felipe Scagliusi stammt aus São Paulo, Brasilien, und gehört zu den aktivsten brasilianischen Pianisten seiner Generation. Entlang seiner Karriere trat er in der Carnegie Hall in New York auf und konzertierte in Ost- und Westeuropa, in Brasilien, Israel, den USA und natürlich in Lateinamerika. Nach dem Abschluss am Konservatorium in São Paulo setzte er seine Ausbildung an der Manhattan School of Music in New York mit einem Masterstudium fort. Er lebte zeitweise in New York und Paris. Eine CD mit Werken von Robert Schumann brachte ihm die Aufnahme in die BBC Special Classic Charts ein. Seit 2018 lebt Scagliusi mit seiner Frau Sara in Bukarest.
Eine Stadt im Westen Rumäniens, nahe der Grenze zu Ungarn und beim wichtigen Straßen- und Eisenbahn-Grenzübergang Nădlac: Arad. Ein Ort, der im Winter besonders viel Freude macht – auch dank der „Weihnachtsmann-Straßenbahn“, die Besucher durch die Stadt fährt.
Umweltbildungsprojekte gewinnen im Bildungssystem immer mehr an Bedeutung und definieren den schulischen Raum neu. Ein herausragendes Beispiel hierfür ist das Konzept der „Schulgärten“, das vom Verein „Mai Mult Verde“ (Mehr Grün) als pädagogische Plattform entwickelt wurde, um Schülerinnen und Schüler der Natur näherzubringen. Der jüngste dieser Lernräume wurde nun auf dem Gelände des Nationalkollegs „Ion Maiorescu“ in Giurgiu eingerichtet.