In Rumänien steht die Bildung einer neuen Regierung kurz vor dem Abschluss. Der designierte Ministerpräsident Luca Niculescu, ein Diplomat und ehemaliger Journalist ohne Parteibuch, setzt auf eine Mischung aus Sozialdemokraten und parteilosen Fachleuten. Zwei Drittel der Ministerposten sollen an Vertreter der Sozialdemokratischen Partei PSD gehen, die übrigen an unabhängige Experten. Die Liberalen wollen der Regierung im Parlament zur Mehrheit verhelfen, anschließend aber in die Opposition wechseln. Damit könnte eine fast sechsmonatige politische Krise in Bukarest überwunden sein.
Rumänien hatte 2025 unter allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union den höchsten Anteil an Inlandsreisen.
Die wirtschaftliche Lage Rumäniens, die Energieversorgung und die Sicherheitsrisiken im Schwarzmeerraum standen im Mittelpunkt eines Treffens zwischen dem geschäftsführenden Ministerpräsidenten Ilie Bolojan und den Botschaftern der EU-Staaten in Bukarest. Dabei ging es auch um Haushaltsreformen, die Zusammenarbeit mit Bulgarien und der Türkei sowie um hybride Bedrohungen und Desinformation.
Besorgnis bei NATO und EU nach einem Angriff auf zwei Transportschiffe vor der bulgarischen Schwarzmeerküste
Angehörige nationaler Minderheiten in der Ukraine, darunter die Rumänen, dürfen ihre Muttersprache künftig unter bestimmten Voraussetzungen in den Schulen verwenden. Das ukrainische Parlament hat dafür eine Gesetzesänderung verabschiedet.
Nach der ersten Gesprächsrunde mit den Parlamentsfraktionen erklärte der designierte Ministerpräsident Luca Niculescu, die Verhandlungen zur Regierungsbildung seien vorangekommen.
In den ersten acht Monaten dieses Jahres ist das Handelsdefizit gegenüber dem gleichen Zeitraum 2025 um mehr als 307 Millionen Euro gestiegen. Die neuesten Daten des Nationalen Statistikamtes zeigen, dass die Einfuhren deutlich teurer waren als die Ausfuhren.
Das Wirtschaftswachstum Rumäniens kam im zweiten Quartal dieses Jahres zum Stillstand. Laut Angaben des Nationalen Statistikinstituts verzeichnete das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im gesamten ersten Halbjahr einen Rückgang von 0,6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Die europäischen Staats- und Regierungschefs treffen sich diese Woche in Brüssel, um den Vorschlag zur Kürzung des EU-Haushalts um 8 % für den Zeitraum 2028–2034 zu erörtern.
In Bukarest muss der designierte Ministerpräsident Luca Niculescu bis kommenden Donnerstag dem Parlament sein Regierungsprogramm und die Liste der vorgeschlagenen Minister vorlegen. Die Sondierungsgespräche mit den Parteien erweisen sich allerdings als äußerst schwierig – die Fronten sind verhärtet und alle Parteien verschanzen sich hinter unnachgiebigen Positionen.
Die rumänische Zentralbank hat beschlossen, den Leitzins nicht zu ändern.
Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments fordern für den nächsten langfristigen EU-Haushalt deutlich mehr Geld. Der Finanzrahmen für die Jahre 2028 bis 2034 soll um zehn Prozent höher ausfallen als von der EU-Kommission vorgeschlagen.
Rumänien zählt zu den von National Geographic für Oktober 2026 empfohlenen Reisezielen.
Die Behörden in Bukarest warnen vor weiter steigenden Strompreisen. Das Problem betrifft die gesamte Europäische Union und wurde auch im Europäischen Parlament debattiert.
Der rumänische Präsident Nicușor Dan hat einen neuen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten nominiert. Zuvor hatte er erneut Gespräche mit den im Parlament vertretenen Parteien geführt. Doch ob eine Einigung um ein neues Kabinett in der komplizierten parlamentarischen Konstellation erzielt werden kann, bleibt ungewiss.